Spotify bringt KI-Chatbot:
Er weiß, was du letzten Sommer gehört hast
Spotify verwandelt seine mobile App für zahlende Kunden in einen interaktiven KI-Chatbot. Die künstliche Intelligenz generiert nicht nur Playlists auf Zuruf. Das smarte Werkzeug greift dabei auf eine sehr persönliche Datenquelle der Nutzer zurück.
Die künstliche Intelligenz erlaubt es, Playlists zu generieren oder die aktuelle Wiedergabe fließend anzupassen. So lässt sich das System anweisen, bislang unbekannte Künstler zu spielen oder die Stimmung der Musik zu verändern. Auch das Speichern von Liedern oder das Abonnieren von Interpreten funktioniert über den direkten Dialog mit der KI - das spart Zeit.
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Wie Spotify erklärt, nutzt das Unternehmen für die Umsetzung eine Mischung aus eigenen KI-Modellen und Technologien von Drittanbietern. Man greift dabei tiefgreifend auf die persönlichen Hörgewohnheiten der Anwender zurück. Dadurch lassen sich spezifische Fragen zur eigenen Historie beantworten. Der Chatbot weiß genau, wann ein bestimmter Titel zum ersten Mal gehört wurde oder welche Genres in den vergangenen Wochen dominierten.
Ein Vorteil der Neuerung ist die starke Personalisierung, die das Werkzeug von allgemeinen Suchmaschinen abhebt. Nutzer erhalten präzise Empfehlungen, die komplett auf ihrem individuellen Geschmack basieren. Gleichzeitig weist Spotify darauf hin, dass sich das System noch in der Testphase befindet. Die generierten Antworten sind daher nicht immer fehlerfrei und können ungenaue Informationen enthalten.
Zudem bleibt die Funktion vorerst auf wenige Regionen beschränkt. Ob und wann die Funktion auf dem deutschen Markt erscheint, ist bislang nicht bekannt. Ein weltweiter Rollout dürfte allerdings sehr wahrscheinlich sein.
Nutzt ihr Sprachassistenten bei Streaming-Diensten oder greift ihr lieber selbst zur Suchfunktion? Schreibt eure Meinung und Erfahrungen gerne in die Kommentare.
Download Spotify - Musik-Streaming-Client für Windows Siehe auch:
- Spotify testet aktuell einen neuen interaktiven KI-Chatbot in der App
- Die Beta-Version läuft vorerst für Premium-Abonnenten in drei Ländern
- Nutzer können per Text oder Sprache eigene Playlists erstellen lassen
- Der Assistent greift tiefgreifend auf persönliche Hörgewohnheiten zu
- Er liefert Hintergrundwissen zu Künstlern, Genres und Veröffentlichungen
KI-Chatbot zieht in Streaming-App ein
Der schwedische Musik-Streaming-Dienst Spotify testet aktuell eine neue Funktion für seine mobile Anwendung unter iOS und Android. Ab sofort verwandelt sich die App für zahlende Abonnenten in einen interaktiven Chatbot. Anwender ab 18 Jahren in den USA, Irland und Schweden können die englischsprachige Beta-Version bereits nutzen, um das Programm per Text oder Spracheingabe (Mikrofon-Symbol) zu steuern.Die künstliche Intelligenz erlaubt es, Playlists zu generieren oder die aktuelle Wiedergabe fließend anzupassen. So lässt sich das System anweisen, bislang unbekannte Künstler zu spielen oder die Stimmung der Musik zu verändern. Auch das Speichern von Liedern oder das Abonnieren von Interpreten funktioniert über den direkten Dialog mit der KI - das spart Zeit.
Auf YouTube ansehenWie Spotify erklärt, nutzt das Unternehmen für die Umsetzung eine Mischung aus eigenen KI-Modellen und Technologien von Drittanbietern. Man greift dabei tiefgreifend auf die persönlichen Hörgewohnheiten der Anwender zurück. Dadurch lassen sich spezifische Fragen zur eigenen Historie beantworten. Der Chatbot weiß genau, wann ein bestimmter Titel zum ersten Mal gehört wurde oder welche Genres in den vergangenen Wochen dominierten.
Hintergrundwissen per Sprachbefehl
Neben der reinen Steuerung liefert der Assistent auf Wunsch umfangreiche Zusatzinformationen zum laufenden Programm. Hörer von Podcasts oder Hörbüchern können erfragen, ob ein Gast in anderen Formaten aufgetreten ist oder welche Werke ein Autor noch verfasst hat. Bei Musiktiteln nennt die Software auf Nachfrage Details zu Veröffentlichungsdaten, musikalischen Einflüssen oder dem genauen Genre der jeweiligen Künstler.Ein Vorteil der Neuerung ist die starke Personalisierung, die das Werkzeug von allgemeinen Suchmaschinen abhebt. Nutzer erhalten präzise Empfehlungen, die komplett auf ihrem individuellen Geschmack basieren. Gleichzeitig weist Spotify darauf hin, dass sich das System noch in der Testphase befindet. Die generierten Antworten sind daher nicht immer fehlerfrei und können ungenaue Informationen enthalten.
Zudem bleibt die Funktion vorerst auf wenige Regionen beschränkt. Ob und wann die Funktion auf dem deutschen Markt erscheint, ist bislang nicht bekannt. Ein weltweiter Rollout dürfte allerdings sehr wahrscheinlich sein.
Nutzt ihr Sprachassistenten bei Streaming-Diensten oder greift ihr lieber selbst zur Suchfunktion? Schreibt eure Meinung und Erfahrungen gerne in die Kommentare.
Download Spotify - Musik-Streaming-Client für Windows Siehe auch:
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Thema:
Stefan TrunzikLeitender Redakteur bei WinFuture.de
IT-Journalist seit 2003, der Hardware, Spiele und Gadgets selbst im Alltag testet. Sein Fokus liegt auf Kaufberatung und Verbraucherthemen.
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