Samsung soll Smartphone mit Roll-Display für 2028 planen

Nach größeren Foldables oder Modellen mit geänderten Seitenver­hältnissen erwägt Samsung offenbar die Kommerzialisierung von Smartphones mit rollbaren Displays. Aktuell soll eine Einführung für den Massenmarkt ab 2028 angestrebt werden, heißt es aus Korea.
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Samsung Display

Nach Foldable- bald Rollable-Smartphones?

Samsung will in Kürze seine neuen Foldable-Smartphones in Form des Samsung Galaxy Z Flip8, Galaxy Z Fold8 und Galaxy Z Fold8 Ultra vorstellen. Intern geht der Blick darüber hinaus aber bereits einige Jahre in die Zukunft, denn Samsung will offenbar relativ zeitnah beginnen, die Verwendung von rollbaren Displays in großem Stil zu kommerzialisieren.

Laut einem Bericht des südkoreanischen Finanzportals Money Today laufen dazu aktuell Gespräche zwischen der auf mobile Endgeräte spezialisierten Konzernsparte von Samsung und der Display-Sparte, die entsprechende rollbare OLED-Panels zur Marktreife treiben und dann in größeren Stückzahlen liefern könnte.

Samsung Display: Slidable Flex AMOLED Display mit 17 Zoll

Die Einführung eines ersten Smartphones mit rollbarem Display durch Samsung werde derzeit für die erste Hälfte des Jahres 2028 angestrebt. Analysten der Marktforschungsfirma Omdia hatten bereits vor einiger Zeit erklärt, dass Samsung wohl zunächst ein Modell mit einem auf bis zu 10 Zoll Diagonale ausrollbaren OLED-Panel im 16:9-Format plant, dessen Pixeldichte bei knapp 441 Pixel pro Zoll liegen wird. Bis 2030 sei zudem ein Nachfolgemodell angedacht, hieß es.

Samsung hatte bereits vor mehreren Jahren erstmals Konzepte beziehungsweise Prototypen von rollbaren Displays präsentiert. Bereits auf der CES 2023 zeigte die Display-Sparte des koreanischen Elektronikriesen ein sogenanntes "Flex Hybrid"-Display, bei dem falt- und rollbare Displays kombiniert wurden. Wenig später enthüllte man dann ein als "Rollable Flex" bezeichnetes Display, dessen Größe sich durch das Ausfahren verfünffachen lässt.

Seitdem hat Samsung die Kommerzialisierung rollbarer Bildschirme weiter vorangetrieben, ist man doch der Lieferant der von Lenovo in dessen ThinkBook Plus Gen 6 Rollable verwendeten OLED-Panels, dessen Größe sich von 14 auf 16,7 Zoll Diagonale ausfahren lässt. Noch handelt es sich dabei um ein Nischenprodukt, schließlich verlangte Lenovo für das Gerät zum Marktstart im letzten Jahr doch enorme 4199 Euro.
Zusammenfassung
  • Samsung plant laut Berichten die Einführung rollbarer Smartphones 2028
  • Die Display-Sparte arbeitet intern an der Serienreife neuer Panels
  • Geplant ist laut Analysten ein Modell mit zehn Zoll großer Diagonale
  • Zuvor präsentierte der Konzern bereits Konzepte wie Flex Hybrid Geräte
  • Aktuell sind rollbare Bildschirme noch sehr teure Nischenanwendungen

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