Swatch fordert 150 Mio. Euro von Samsung für "geklaute" Ziffernblätter
Samsung könnte bald zu Schadenersatz in Höhe von umgerechnet etwa 150 Millionen Euro an den Schweizer Uhrenhersteller Swatch zahlen müssen. Hintergrund ist ein seit Jahren laufender Rechtsstreit um "geklaute" Designs für digitale Ziffernblätter.
Laut eines Berichts der Financial Times, der sich auf Gerichtsdokumente stützt, könnte in Kürze über die Höhe der von Samsung zu zahlenden Schadenersatzsumme entschieden werden. Bereits 2022 hatte der High Court in London Samsung der Urheberrechtsverletzung schuldig befunden, weil der Konzern die Nutzung von Drittanbieter-Apps auf seinen Smartwatches zugelassen hatte, mit denen die User in der Lage waren, nachgeahmte Versionen der Watch-Faces populärer Swatch-Uhren zu verwenden.
Neben Designs von Swatch selbst waren auch Ziffernblätter der Tochtermarken Omega und Tissot betroffen, die dem Luxussegment zugeordnet werden. Swatch hat auch in den USA eine entsprechende Klage eingereicht. Das Urteil aus Großbritannien könnte auch Auswirkungen auf die EU haben, da die Klage vor dem sogenannten "Brexit" angestrengt wurde.
Swatch wirft Samsung unter anderem vor, sich im großen Stil "wertvolle geschützte Handelsmarken angeeignet" und damit von der Beliebtheit der Produkte des Uhrenherstellers profitiert zu haben. Die Anwälte von Samsung behaupteten zuletzt hingegen, dass die Schadenersatzforderung "extravagant" und übertrieben hoch sei.
Swatch bietet nach wie vor primär traditionelle Uhren aller Preisklassen an und deckt damit von günstigen Kunststoffmodellen bis hin zu teuren Luxusvarianten alles ab. Zwar hat man auch einige wenige sogenannte Connected-Watches mit integrierter Bezahlfunktion per NFC im Angebot, doch richtige Smartwatches im Stil der Samsung Galaxy Watch, der Apple Watch oder der Huawei Watch verkauft Swatch bisher nicht.
Siehe auch:
Dritte boten Kopien von Swatch-Ziffernblättern an
Der Schweizer Uhrenhersteller Swatch fordert in einem bereits seit mehr als drei Jahren laufenden Urheberrechtsstreit mit dem südkoreanischen Elektronikriesen Samsung die Zahlung von Schadenersatz in Höhe von knapp 150 Millionen Euro. Samsung soll zugelassen haben, dass auf seinen Smartwatches "digitale Klone" von Swatch-Ziffernblättern verwendet werden konnten.Laut eines Berichts der Financial Times, der sich auf Gerichtsdokumente stützt, könnte in Kürze über die Höhe der von Samsung zu zahlenden Schadenersatzsumme entschieden werden. Bereits 2022 hatte der High Court in London Samsung der Urheberrechtsverletzung schuldig befunden, weil der Konzern die Nutzung von Drittanbieter-Apps auf seinen Smartwatches zugelassen hatte, mit denen die User in der Lage waren, nachgeahmte Versionen der Watch-Faces populärer Swatch-Uhren zu verwenden.
Neben Designs von Swatch selbst waren auch Ziffernblätter der Tochtermarken Omega und Tissot betroffen, die dem Luxussegment zugeordnet werden. Swatch hat auch in den USA eine entsprechende Klage eingereicht. Das Urteil aus Großbritannien könnte auch Auswirkungen auf die EU haben, da die Klage vor dem sogenannten "Brexit" angestrengt wurde.
Swatch wirft Samsung unter anderem vor, sich im großen Stil "wertvolle geschützte Handelsmarken angeeignet" und damit von der Beliebtheit der Produkte des Uhrenherstellers profitiert zu haben. Die Anwälte von Samsung behaupteten zuletzt hingegen, dass die Schadenersatzforderung "extravagant" und übertrieben hoch sei.
Swatch bietet nach wie vor primär traditionelle Uhren aller Preisklassen an und deckt damit von günstigen Kunststoffmodellen bis hin zu teuren Luxusvarianten alles ab. Zwar hat man auch einige wenige sogenannte Connected-Watches mit integrierter Bezahlfunktion per NFC im Angebot, doch richtige Smartwatches im Stil der Samsung Galaxy Watch, der Apple Watch oder der Huawei Watch verkauft Swatch bisher nicht.
Zusammenfassung
- Swatch fordert 150 Millionen Euro Schadenersatz vom Konzern Samsung
- Samsung erlaubte Drittanbieter Apps mit kopierten Ziffernblattdesigns
- Gericht in London bestätigte bereits 2022 eine Urheberrechtsverletzung
- Betroffen sind auch Uhren der Marken Omega sowie der Firma Tissot laut
- Rechtsstreit läuft wegen der illegalen Nutzung wertvoller Handelsmarken
Siehe auch:
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