Italien trifft China: E-Auto Luxeed RX "kopiert" Ferrari Purosangue
Der chinesische Elektronikgigant Huawei hat in Kooperation mit dem Autobauer Chery den Luxeed RX vorgestellt. Es handelt sich um einen elektrisch angetriebenen Sportwagen, dessen Design nicht nur zufällig stark an ein bestimmtes Ferrari-Modell erinnert.
Konkret ist der Luxeed RX offenbar dem Ferrari Purosangue nachempfunden, besitzt er doch wie das italienische Vorbild eine sehr langgezogene Front mit schmalen Scheinwerfern und ein relativ hoch aufbauendes und doch "abgeschnittenes" Heck. Auch sonst finden sich viele Parallelen im Design, für dies aber wohl einen recht einfachen Grund gibt, berichtet MyDrivers.
Wer nun einen direkten Vergleich des Luxeed RX und des Ferrari Purosangue wagt, kommt um die offensichtlichen Ähnlichkeiten kaum herum. Im Grunde wirkt das chinesische Elektroauto wie eine abgewandelte Variante des italienischen Sportwagens, wobei sich im Bereich der Auspuffrohre des Originals beim E-Auto aus China simple Blenden befinden.
Luxeed RX (links) und Ferrari Purosangue (rechts) im Vergleich
Laut chinesischen Medien soll tatsächlich der frühere Design-Chef von Ferrari hinter der Optik des RX stehen, wobei offen ist, um wen es sich konkret handelt. Dies sorgte zuletzt auch für diverse Spekulationen, in die sich auch Ferraris PR-Team für China einmischte. Weil der Posten des Chef-Designers seit mehr als 10 Jahren mit der gleichen Person besetzt ist, fragte man sich auch bei Ferrari, wen Huawei und sein Partner denn da angeworben haben.
Offiziell machten Huawei und Chery bisher nur wenige Angaben zu dem neuen Fahrzeug, Huaweis Consumer-CEO Richard Yu zeigte den Wagen aber auf einer Vielzahl von Marketing-Bildern auf seinem Weibo-Account.
Luxeed RX
Luxeed RX
Kurz zuvor hatte das chinesische Ministerium für Industrie und Informationstechnologie über seine Website diverse Bilder eines Vorserienfahrzeugs des Luxeed RX und genauere technische Details veröffentlicht. So soll es mehrere Versionen des RX geben, wobei die Ausgabe mit einem einzelnen E-Antrieb auf 277 kW (372 PS) Leistung kommt. Bei der Dual-Motor-Variante wird an der Vorderachse ein weiterer E-Motor mit 160 kW (215 PS) verbaut.
Mit 5,02 Metern Länge und einem Radstand von genau 3,0 Metern ist der Luxeed RX nicht gerade klein. Mit einer Höhe von fast 1,60 Metern fällt der Wagen außerdem auch nicht besonders flach aus. Das Fahrzeug soll im weiteren Jahresverlauf in China auf den Markt kommen und soll unter anderem mit vier LiDAR-Sensoren leistungsfähige Fahrassistenzsysteme bieten.
Siehe auch:
Huawei-Technik im Ferrari-Design
Mit dem RX bringt die chinesische Automarke Luxeed, ein von Huawei und dem Autobauer Chery gegründetes Joint-Venture, in diesem Jahr ihr erstes sportliches Modell auf den Markt. Während der Wagen im Innenraum vor allem mit moderner Technik rund um Huaweis Harmony OS aufwarten soll, überrascht man außen mit einem Design, das sich stark an einem bestimmten Ferrari-Modell orientiert.Konkret ist der Luxeed RX offenbar dem Ferrari Purosangue nachempfunden, besitzt er doch wie das italienische Vorbild eine sehr langgezogene Front mit schmalen Scheinwerfern und ein relativ hoch aufbauendes und doch "abgeschnittenes" Heck. Auch sonst finden sich viele Parallelen im Design, für dies aber wohl einen recht einfachen Grund gibt, berichtet MyDrivers.
Ex-Chefdesigner von Ferrari verantwortlich - nur wer?
So hatte Luxeed erst vor einer Woche bekannt gegeben, dass man zuletzt eine Reihe namhafter Mitarbeiter westlicher Autohersteller als neue Team-Mitglieder gewinnen konnte. Dazu gehören angeblich nicht nur Chassis-Spezialisten von BMW und Aston Martin, sondern angeblich niemand geringeres als ein früherer Chef-Designer von Ferrari.Wer nun einen direkten Vergleich des Luxeed RX und des Ferrari Purosangue wagt, kommt um die offensichtlichen Ähnlichkeiten kaum herum. Im Grunde wirkt das chinesische Elektroauto wie eine abgewandelte Variante des italienischen Sportwagens, wobei sich im Bereich der Auspuffrohre des Originals beim E-Auto aus China simple Blenden befinden.
Luxeed RX (links) und Ferrari Purosangue (rechts) im Vergleich
Laut chinesischen Medien soll tatsächlich der frühere Design-Chef von Ferrari hinter der Optik des RX stehen, wobei offen ist, um wen es sich konkret handelt. Dies sorgte zuletzt auch für diverse Spekulationen, in die sich auch Ferraris PR-Team für China einmischte. Weil der Posten des Chef-Designers seit mehr als 10 Jahren mit der gleichen Person besetzt ist, fragte man sich auch bei Ferrari, wen Huawei und sein Partner denn da angeworben haben.
Offiziell machten Huawei und Chery bisher nur wenige Angaben zu dem neuen Fahrzeug, Huaweis Consumer-CEO Richard Yu zeigte den Wagen aber auf einer Vielzahl von Marketing-Bildern auf seinem Weibo-Account.
Luxeed RX
Luxeed RX
Kurz zuvor hatte das chinesische Ministerium für Industrie und Informationstechnologie über seine Website diverse Bilder eines Vorserienfahrzeugs des Luxeed RX und genauere technische Details veröffentlicht. So soll es mehrere Versionen des RX geben, wobei die Ausgabe mit einem einzelnen E-Antrieb auf 277 kW (372 PS) Leistung kommt. Bei der Dual-Motor-Variante wird an der Vorderachse ein weiterer E-Motor mit 160 kW (215 PS) verbaut.
Mit 5,02 Metern Länge und einem Radstand von genau 3,0 Metern ist der Luxeed RX nicht gerade klein. Mit einer Höhe von fast 1,60 Metern fällt der Wagen außerdem auch nicht besonders flach aus. Das Fahrzeug soll im weiteren Jahresverlauf in China auf den Markt kommen und soll unter anderem mit vier LiDAR-Sensoren leistungsfähige Fahrassistenzsysteme bieten.
Zusammenfassung
- Das Luxeed RX hat Huaweis Infotainmentsystem Harmony OS an Bord
- Der Luxeed RX zeigt auffällige Design-Parallelen zum Ferrari Purosangue
- Ein ehemaliger Ferrari-Chefdesigner soll hinter der Optik des RX stecken
- Der Dual-Motor-Antrieb leistet zusammen 437 kW (587 PS) bei Allradantrieb
- Mit 5,02 m Länge und 3,0 m Radstand fällt der RX großzügig dimensioniert aus
- Der Wagen bietet vier LiDAR-Sensoren für leistungsfähige Fahrassistenzsysteme
Siehe auch:
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