Neuer Rekord: Kleine High-Speed-Drohne erreicht extreme 730 km/h
Ingenieure haben einen neuen inoffiziellen Rekord für ferngesteuerte Drohnen aufgestellt. Mit maximal 730 km/h übertrifft ihr Modell Blackbird sogar viele herkömmliche Passagierflugzeuge. Spezielle Bauteile machen die hohen Geschwindigkeiten möglich.
Um ein faires und offiziell anerkanntes Ergebnis zu erzielen, reicht ein einzelner Flug in eine Richtung jedoch nicht aus. Die endgültige Rekordgeschwindigkeit wird aus dem Durchschnitt von zwei Flügen berechnet. Bei ihrem ersten Flug hatte die Drohne Rückenwind und erreichte die bereits erwähnten 730 km/h. Bei einem zweiten Flug mit Gegenwind wurde die Drohne aber immerhin noch 640 km/h schnell. Daraus ergibt sich eine Rekordgeschwindigkeit von 685 km/h. Die Konstrukteure knackten damit den vorherigen Rekord von 626 km/h leicht. Bei allen Versuchen erreichte die Drohne die Höchstgeschwindigkeit aber nur für einen Sekundenbruchteil.
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Ein weiteres technisches Detail sind die gezackten Vorderkanten der Propellerblätter. Sie erzeugen kleine Wirbel auf der Oberfläche, die ein seitliches Abrutschen der Luft verhindern. Stattdessen strömt sie gerade nach hinten ab und sorgt für maximalen Vortrieb. Zudem stabilisieren die Zacken die Grenzschicht der Luft. Die dünne Schicht wirkt wie ein Schmiermittel und reduziert den Luftwiderstand. Das verhindert einen Strömungsabriss bei steilen Winkeln.
Auch der zweite Prototyp überstand die Rekordjagd nicht unbeschadet. Wegen des starken Windes mussten die Ingenieure den Motor länger unter Volllast laufen lassen. Dabei zog die zwei Kilogramm schwere Drohne in der Spitze über 19 Kilowatt Leistung. Das führte dazu, dass die Akkus kurz vor der Landung vollständig entleert und stark erhitzt waren und zu rauchen begannen, was in einer harten Landung endete.
Alle Hobbybastler, die selbst ihre eigene Hochgeschwindigkeitsdrohne bauen wollen, können sich übrigens auf der offiziellen Webseite der Ingenieure in eine Warteliste eintragen, um Zugang zu den Bauplänen der Blackbird zu erhalten.
Was haltet ihr von solchen extremen Bastelprojekten am Limit der Physik? Würdet ihr selbst eine Drohne mit diesen Geschwindigkeiten steuern wollen? Teilt eure Gedanken gerne in den Kommentaren!
Siehe auch:
Neuer Drohnen-Rekord aufgestellt
Zwei Ingenieure haben bei jüngsten Testflügen einen neuen inoffiziellen Geschwindigkeitsrekord für ferngesteuerte Drohnen aufgestellt. Ihr selbstgebautes Modell namens Blackbird erreichte in der Spitze 730 km/h. Damit übertrifft das Flugobjekt die Reisegeschwindigkeit vieler kommerzieller Passagierflugzeuge.Um ein faires und offiziell anerkanntes Ergebnis zu erzielen, reicht ein einzelner Flug in eine Richtung jedoch nicht aus. Die endgültige Rekordgeschwindigkeit wird aus dem Durchschnitt von zwei Flügen berechnet. Bei ihrem ersten Flug hatte die Drohne Rückenwind und erreichte die bereits erwähnten 730 km/h. Bei einem zweiten Flug mit Gegenwind wurde die Drohne aber immerhin noch 640 km/h schnell. Daraus ergibt sich eine Rekordgeschwindigkeit von 685 km/h. Die Konstrukteure knackten damit den vorherigen Rekord von 626 km/h leicht. Bei allen Versuchen erreichte die Drohne die Höchstgeschwindigkeit aber nur für einen Sekundenbruchteil.
Auf YouTube ansehenDas Erfolgsgeheimnis
Wie die Ingenieure in ihrem YouTube-Video berichten, liegt das Geheimnis der hohen Geschwindigkeit ihrer Drohne in den speziell angefertigten Propellern aus Carbon. Die Bauteile weisen einen besonders steilen Anstellwinkel auf, was sie bei hohem Tempo extrem effizient macht. Ein Nachteil der Konstruktion ist jedoch die geringe Leistung bei niedrigen Geschwindigkeiten. Dadurch benötigen die Motoren beim Start viel Energie.Ein weiteres technisches Detail sind die gezackten Vorderkanten der Propellerblätter. Sie erzeugen kleine Wirbel auf der Oberfläche, die ein seitliches Abrutschen der Luft verhindern. Stattdessen strömt sie gerade nach hinten ab und sorgt für maximalen Vortrieb. Zudem stabilisieren die Zacken die Grenzschicht der Luft. Die dünne Schicht wirkt wie ein Schmiermittel und reduziert den Luftwiderstand. Das verhindert einen Strömungsabriss bei steilen Winkeln.
Fliegen am Limit
Die extremen Geschwindigkeiten forderten jedoch ihren Tribut. Beim ersten Testflug verlor das Team eine Drohne komplett. Antennengeometrie, der Dopplereffekt und eine Signalüberlastung führten bei hohem Tempo zu einem Verbindungsabbruch. Das Fluggerät legte unkontrolliert noch mehrere Kilometer zurück, bevor es zerschellte. Die Konstrukteure nutzten für die weiteren Versuche ein Ersatzmodell.Auch der zweite Prototyp überstand die Rekordjagd nicht unbeschadet. Wegen des starken Windes mussten die Ingenieure den Motor länger unter Volllast laufen lassen. Dabei zog die zwei Kilogramm schwere Drohne in der Spitze über 19 Kilowatt Leistung. Das führte dazu, dass die Akkus kurz vor der Landung vollständig entleert und stark erhitzt waren und zu rauchen begannen, was in einer harten Landung endete.
Alle Hobbybastler, die selbst ihre eigene Hochgeschwindigkeitsdrohne bauen wollen, können sich übrigens auf der offiziellen Webseite der Ingenieure in eine Warteliste eintragen, um Zugang zu den Bauplänen der Blackbird zu erhalten.
Was haltet ihr von solchen extremen Bastelprojekten am Limit der Physik? Würdet ihr selbst eine Drohne mit diesen Geschwindigkeiten steuern wollen? Teilt eure Gedanken gerne in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Ingenieure stellten mit Drohne Blackbird neuen Geschwindigkeitsrekord auf
- Das Modell erreichte mit Rückenwind 730 km/h und mit Gegenwind 640 km/h
- Die durchschnittliche Rekordgeschwindigkeit beträgt offiziell 685 km/h
- Spezielle Carbon-Propeller mit steilem Anstellwinkel ermöglichen hohes Tempo
- Gezackte Propellerkanten erzeugen Wirbel, die den Luftwiderstand minimieren
- Beim ersten Testflug ging die Drohne wegen Signalproblemen verloren
Siehe auch:
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