Flipper One: Teils verbotenes Gadget bekommt mächtigen Nachfolger
Flipper Devices arbeitet an einem Nachfolger für seinen umstrittenen Flipper Zero. Der neue Flipper One wird ein vollwertiger Mini-PC mit Linux, der allerdings erneut die Verwendung als Hacker-Werkzeug erlaubt.
Im Inneren des Flipper One arbeitet ein Prozessor vom Typ Rockchip RK3576. Er soll bei Mehrkern-Anwendungen deutlich mehr Leistung als gängige Einplatinencomputer bieten. Das handliche Gerät ist etwa doppelt so groß wie der Vorgänger und liefert zahlreiche Anschlüsse. Dazu gehören zwei Ethernet-Ports und eine Unterstützung für Wi-Fi 6E. Zudem ermöglicht das System Verbindungen in 5G-Netzen mittels physischer SIM-Karte oder eSIM. Ein M.2-Steckplatz erlaubt den Anschluss schneller NVMe-SSDs zur Datenspeicherung.
Der Flipper One wird ein deutliches Upgrade
Der Vorgänger verkaufte sich über eine Million Mal, geriet aber in die Kritik. Da Akteure das Werkzeug für kriminelle Angriffe nutzten, verboten Länder wie Kanada den regulären Verkauf. Der Nachfolger birgt ähnliche und womöglich noch größere Risiken.
Wie bewertet ihr den Flipper One? Überwiegt der Nutzen für IT-Profis oder seht ihr primär die Risiken? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!
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Neuer Flipper mit Linux
Der Flipper Zero ist bei vielen als Hackerwerkzeug bekannt. Mit dem kleinen Gerät lassen sich etwa hunderte verschiedene Automodelle öffnen. Der Hersteller Flipper Devices hat jetzt mitgeteilt, dass man mit dem Flipper One an einem Nachfolger arbeitet. Während das erste Modell primär für einfache Funkprotokolle gedacht war, positioniert sich der Neuzugang als vollwertiger Mini-PC. Ein Kickstarter-Projekt soll noch in diesem Jahr starten.Im Inneren des Flipper One arbeitet ein Prozessor vom Typ Rockchip RK3576. Er soll bei Mehrkern-Anwendungen deutlich mehr Leistung als gängige Einplatinencomputer bieten. Das handliche Gerät ist etwa doppelt so groß wie der Vorgänger und liefert zahlreiche Anschlüsse. Dazu gehören zwei Ethernet-Ports und eine Unterstützung für Wi-Fi 6E. Zudem ermöglicht das System Verbindungen in 5G-Netzen mittels physischer SIM-Karte oder eSIM. Ein M.2-Steckplatz erlaubt den Anschluss schneller NVMe-SSDs zur Datenspeicherung.
Fokus auf offene Systeme
Wie Pavel Zhovner, einer der Gründer von Flipper Devices, auf der offiziellen Webseite erklärt, soll das neue System die Frustrationen bisheriger Platinen-Rechner lösen. Anstelle einer rudimentären Firmware kommt ein vollständiger Linux-Kernel zum Einsatz. Um die Bedienung auf dem kleinen Bildschirm zu erleichtern, verzichtet das Design auf eine Maussteuerung. Stattdessen navigieren Nutzer erneut über ein Steuerkreuz und programmierbare Tasten durch das Menü. Es lassen sich verschiedene Benutzerprofile für unterschiedliche Einsatzzwecke anlegen.
Der Flipper One wird ein deutliches Upgrade
Der Vorgänger verkaufte sich über eine Million Mal, geriet aber in die Kritik. Da Akteure das Werkzeug für kriminelle Angriffe nutzten, verboten Länder wie Kanada den regulären Verkauf. Der Nachfolger birgt ähnliche und womöglich noch größere Risiken.
Preis und Verfügbarkeit
Ein finaler Preis für den Flipper One steht bisher nicht fest, da die Bauteilkosten stetig schwanken. Die Ingenieure streben jedoch einen Verkaufspreis von rund 350 US-Dollar (etwa 300 Euro) an. Obwohl das neue Gerät als Ergänzung zum bisherigen Modell gedacht ist, fällt der Anschaffungspreis deutlich höher aus. Die Finanzierung soll über die bereits erwähnte Crowdfunding-Kampagne gesichert werden. Dabei binden die Entwickler die Community aktiv in den Entwicklungsprozess ein.Wie bewertet ihr den Flipper One? Überwiegt der Nutzen für IT-Profis oder seht ihr primär die Risiken? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Flipper Devices entwickelt Flipper One als Mini-PC mit Linux
- Rockchip-RK3576-Prozessor soll deutlich mehr Leistung
- Gerät ist etwa doppelt so groß wie der Flipper Zero
- Flipper One bietet Ethernet, Wi-Fi 6E und 5G-Unterstützung
- M.2-Steckplatz ermöglicht den Anschluss schneller NVMe-SSDs
- Das Design nutzt erneut nur ein Steuerkreuz mit Tasten
- Der Vorgänger verkaufte sich über eine Million Mal, wurde teils aber verboten
- Crowdfunding-Kampagne soll noch in diesem Jahr starten
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