Ununterbrochen Pakete sortierende Roboter werden zum viralen Hit
Das Robotik-Unternehmen Figure AI überträgt seit Tagen einen Livestream, in dem humanoide Roboter Pakete sortieren. Ein Wettkampf zwischen Mensch und Maschine endete allerdings mit einem knappen Sieg für den menschlichen Praktikanten.
Gesteuert werden die Einheiten durch das neuronale Netzwerk Helix 02, wobei die gesamte Datenverarbeitung direkt in den Maschinen stattfindet. Sobald sich der Akku nach drei bis vier Stunden dem Ende zuneigt oder technische Probleme auftreten, fordert der betroffene Roboter selbstständig einen Ersatz an. Das System sei laut Herstellerangaben mit über 1000 Stunden an menschlichen Bewegungsdaten sowie in zahlreichen simulierten Umgebungen trainiert worden.
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Trotz der Zwangspausen entschied der Praktikant das Duell ganz knapp für sich. Er sortierte insgesamt 12.924 Pakete, während die Roboter auf 12.732 Stück kamen. Der menschliche Arbeiter benötigte durchschnittlich 2,79 Sekunden pro Paket, die Maschinen brauchten 2,83 Sekunden. Die Videobilder zeigten, dass der Mensch zielsicherer griff, während die Roboter gelegentlich ins Leere fassten oder mehr Zeit zum Justieren benötigten.
Wie seht ihr die Zukunft von humanoiden Robotern in der Logistik? Werden Maschinen den Menschen dort bald vollständig ersetzen? Schreibt eure Meinung dazu gerne unten in die Kommentare!
Siehe auch:
Roboter im Live-Dauereinsatz
Das US-Unternehmen Figure AI zeigt seit rund einer Woche in einem ununterbrochenen Livestream, wie seine neuesten humanoiden Roboter des Typs Figure 03 Pakete sortieren. In der Firmenzentrale in San José greifen die Maschinen unermüdlich nach Kartons und Umschlägen, um das Frachtgut mit dem Barcode nach unten auf ein Förderband zu legen. Das ursprünglich auf acht Stunden ausgelegte Experiment wurde aufgrund des großen öffentlichen Interesses auf unbestimmte Zeit verlängert.Gesteuert werden die Einheiten durch das neuronale Netzwerk Helix 02, wobei die gesamte Datenverarbeitung direkt in den Maschinen stattfindet. Sobald sich der Akku nach drei bis vier Stunden dem Ende zuneigt oder technische Probleme auftreten, fordert der betroffene Roboter selbstständig einen Ersatz an. Das System sei laut Herstellerangaben mit über 1000 Stunden an menschlichen Bewegungsdaten sowie in zahlreichen simulierten Umgebungen trainiert worden.
Auf YouTube ansehenMensch gewinnt gegen Maschine
Um die Leistungsfähigkeit zu demonstrieren, trat am 17. Mai ein menschlicher Praktikant gegen die Technik an. Wie Ars Technica berichtet, dauerte der direkte Vergleich am Fließband zehn Stunden. Während der Mensch durch kalifornische Arbeitsgesetze zu Pausen verpflichtet war, arbeiteten die Maschinen kontinuierlich durch und wechselten sich bei niedrigem Akkustand ab.Trotz der Zwangspausen entschied der Praktikant das Duell ganz knapp für sich. Er sortierte insgesamt 12.924 Pakete, während die Roboter auf 12.732 Stück kamen. Der menschliche Arbeiter benötigte durchschnittlich 2,79 Sekunden pro Paket, die Maschinen brauchten 2,83 Sekunden. Die Videobilder zeigten, dass der Mensch zielsicherer griff, während die Roboter gelegentlich ins Leere fassten oder mehr Zeit zum Justieren benötigten.
Skepsis und bisherige Erfolge
Ganz ohne Fragezeichen ist der Stream nicht: So bemerkten Zuschauer während der Übertragung etwa, dass Pakete fallen gelassen wurden. Dazu kommt, dass unabhängige Prüfungen fehlen, und somit unklar ist, ob im Hintergrund menschliche Operatoren eingreifen. Der Faszination tut das aber dennoch keinen Abbruch, denn den Stream sehen auch nach einer Woche mehrere Tausend Nutzer gleichzeitig.Wie seht ihr die Zukunft von humanoiden Robotern in der Logistik? Werden Maschinen den Menschen dort bald vollständig ersetzen? Schreibt eure Meinung dazu gerne unten in die Kommentare!
Zusammenfassung
- Figure AI präsentiert neueste humanoide Roboter in einem Live-Dauerbetrieb
- Die Steuerung erfolgt über Helix 02 und die Daten werden lokal verarbeitet
- Ein Praktikant schlug die Roboter im direkten Vergleich beim Sortieren knapp
- Mit 2,79 Sekunden pro Paket war der Mensch schneller als die Figure-Maschinen
- Bei niedrigem Akkustand fordern die Einheiten selbstständig einen Ersatz an
- Zuschauer bemerkten während der Übertragung auch fallengelassene Pakete
- Das Training der Roboter basierte auf vielen Stunden an Bewegungsdaten
Siehe auch:
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