iPhone Fold: Apple ist angeblich unzufrieden - Scharnier nicht gut genug

Apples erstes faltbares Smartphone könnte noch länger auf sich warten lassen. Aktuelle Berichte deuten auf mechanische Probleme beim Klappmechanismus hin. Die strengen Qualitätsvorgaben des Konzerns würden bei Tests derzeit nicht zufriedenstellend erfüllt.
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Hürden beim Klappmechanismus

Apple hatte die erste Produktion seines faltbaren iPhones bereits Anfang April gestartet. Doch direkt tauchten Berichte über Probleme auf. Das als iPhone Fold bzw. iPhone Ultra bezeichnete Gerät setzt aufgrund seines Displays auf viele neuartige Technologien wie etwa viskoelastischer Kleber. Die größten Probleme scheint jedoch das Scharnier des Smartphones zu machen. Demnach entspricht die Konstruktion neuesten Berichten zufolge bisher wohl nicht den hohen Qualitätsansprüchen, die das Unternehmen aus Cupertino an seine Produkte stellt.

Bei Belastungstests, die ein hochfrequentes Öffnen und Schließen simulieren, weist das Bauteil angeblich mechanische Schwächen auf. Auch hier setzt Apple auf exotische Materialien. Zum Einsatz kommt sogenanntes Liquid Metal, ein metallisches Glas, mit dem das Unternehmen eigentlich alle Probleme im Zusammenhang mit dem Klappmechanismus lösen wollte.


Probleme bei der Produktion

Wie der Leaker Instant Digital auf Weibo (via AppleInsider) berichtet, soll der Zeitplan für die Massenproduktion durch die aktuellen Schwächen nun in Gefahr geraten. Die starke Beanspruchung des Scharniers bereitet den Ingenieuren demnach weiterhin Schwierigkeiten. Apple lizenziert die Technologie für Liquid Metal bereits seit dem Jahr 2010 und forscht seit über 15 Jahren an Einsatzmöglichkeiten.

Ursprünglich sollte die Massenfertigung des iPhone Fold/Ultra im Juli anlaufen, damit das Gerät im September zusammen mit den ersten Modellen der iPhone-18-Reihe präsentiert werden kann. Sollten die Ingenieure keine zeitnahe Lösung finden, droht eine Verschiebung der Veröffentlichung auf das Folgejahr. Das wäre ein Rückschlag für Apple, dessen Konkurrenten den Markt für faltbare Endgeräte bereits seit Jahren bedienen und ihre Technik stetig verfeinern.

Design und Ausstattung

Das faltbare Smartphone soll über ein 7,8 Zoll großes Innendisplay sowie einen 5,5 Zoll großen Außenbildschirm verfügen. Bereits aufgetauchte Dummys zeigen einen bei Faltgeräten bisher wenig genutzten, breiten Formfaktor. Zur Ausstattung gehören voraussichtlich ein hauseigener A20-Prozessor, ein C2-Modem sowie eine klassische Taste für Touch ID. Der Preis wird auf rund 2000 Dollar (etwa 1720 Euro) geschätzt.

Glaubt ihr, Apple gelingt es wirklich, ein robustes Scharnier zu bauen, das zudem noch die Bildschirmfalte praktisch unsichtbar macht? Teilt eure Meinung und Erwartungen gerne unten in den Kommentaren mit uns!
Zusammenfassung
  • Apples faltbares iPhone hat angeblich Produktionsprobleme bei Scharnieren
  • Hohe Qualitätsvorgaben beim Klappmechanismus werden nicht erreicht
  • Das neue Gerät nutzt sogenanntes Liquid Metal für das Scharnier
  • Bei Belastungstests zeigen sich angeblich mechanische Schwächen
  • Die Massenproduktion sollte im Juli starten, könnte nun aber gefährdet sein
  • Konkurrenten bedienen den Markt für Faltgeräte bereits seit Jahren

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