AMI: Weiterer BIOS-/UEFI-Anbieter für PCs wird aufgekauft
Nachdem Lenovo in der letzten Woche die vollständige Übernahme von Phoenix Technologies bekannt gab, ist jetzt eine weitere altehrwürdige Firmware-Schmiede an der Reihe, was eine Übernahme angeht. AMI, besser bekannt als American Megatrends Inc., wird ebenfalls aufgekauft.
Lattice zahlt für den Zukauf von AMI eine Milliarde Dollar in bar und weitere 650 Millionen Dollar in Form von Aktien. Der in diesem Jahr zu erwartende Jahresumsatz von AMI dürfte bei rund 200 Millionen Dollar liegen. Vorausgesetzt, die zuständigen Behörden geben grünes Licht, soll die Übernahme von AMI durch Lattice Semi im dritten Quartal 2026 abgeschlossen werden.
Lattice Semiconductor ist bisher vor allem als Anbieter von kleinen, hocheffizienten FPGA-Chips (Field Programmable Array) bekannt, liefert also Prozessoren für diverse Anwendungen, die vom jeweiligen Abnehmer nach Bedarf für verschiedenste Szenarien angepasst werden können.
Mit dem Zukauf will Lattice seine Fähigkeiten bei der Entwicklung von sicheren Management- und Steuerungslösungen für seine Chips stärken. AMI hat in den letzten Jahren immer stärker in entsprechende Produkte investiert und bietet mittlerweile auch Lösungen für das Management von Rechenzentren und Firmware für Embedded-Controller sowie Speicher-Management an.
AMI ist auch heute noch als Anbieter von UEFI-/BIOS-Lösungen im PC-Markt aktiv und wird unter anderem von ASUS als Lieferant für dessen PC-Firmware eingesetzt. Inwiefern die entsprechenden Lösungen von AMI für die PC-Hersteller verfügbar bleiben, wurde von den beteiligten Unternehmen nicht kommentiert. Bisher ist AMI im Besitz eines Investment-Unternehmens namens THL Partners.
Siehe auch:
Lattice Semi will mit AMI Komplettlösungen bieten
Der Halbleiterhersteller Lattice Semiconductor übernimmt nach eigenen Angaben den Softwareanbieter AMI und will dafür 1,65 Milliarden Dollar ausgeben. AMI ist seit vielen Jahren unter anderem für seine UEFI- und BIOS-Lösungen für x86-basierte PCs bekannt und firmierte früher unter dem Namen American Megatrends". Heute geht es bei der Übernahme aber vor allem um Software für den Betrieb von Infrastruktur, KI-Plattformen und Embedded-Systeme.Lattice zahlt für den Zukauf von AMI eine Milliarde Dollar in bar und weitere 650 Millionen Dollar in Form von Aktien. Der in diesem Jahr zu erwartende Jahresumsatz von AMI dürfte bei rund 200 Millionen Dollar liegen. Vorausgesetzt, die zuständigen Behörden geben grünes Licht, soll die Übernahme von AMI durch Lattice Semi im dritten Quartal 2026 abgeschlossen werden.
Lattice Semiconductor ist bisher vor allem als Anbieter von kleinen, hocheffizienten FPGA-Chips (Field Programmable Array) bekannt, liefert also Prozessoren für diverse Anwendungen, die vom jeweiligen Abnehmer nach Bedarf für verschiedenste Szenarien angepasst werden können.
Mit dem Zukauf will Lattice seine Fähigkeiten bei der Entwicklung von sicheren Management- und Steuerungslösungen für seine Chips stärken. AMI hat in den letzten Jahren immer stärker in entsprechende Produkte investiert und bietet mittlerweile auch Lösungen für das Management von Rechenzentren und Firmware für Embedded-Controller sowie Speicher-Management an.
AMI ist auch heute noch als Anbieter von UEFI-/BIOS-Lösungen im PC-Markt aktiv und wird unter anderem von ASUS als Lieferant für dessen PC-Firmware eingesetzt. Inwiefern die entsprechenden Lösungen von AMI für die PC-Hersteller verfügbar bleiben, wurde von den beteiligten Unternehmen nicht kommentiert. Bisher ist AMI im Besitz eines Investment-Unternehmens namens THL Partners.
Zusammenfassung
- Lattice Semiconductor übernimmt AMI für 1,65 Milliarden Dollar
- Zahlung besteht aus einer Milliarde Dollar in bar und 650 Millionen in Aktien
- AMI erzielt 2026 voraussichtlich einen Jahresumsatz von rund 200 Millionen Dollar
- Lattice ist bekannt für kleine, hocheffiziente FPGA-Chips für verschiedene Anwendungen
- Zukauf soll Fähigkeiten bei sicheren Management- und Steuerungslösungen stärken
- AMI liefert UEFI- und BIOS-Lösungen für ASUS und weitere PC-Hersteller
- Abschluss ist bei Genehmigung durch Behörden für das dritte Quartal 2026 geplant
- AMI befand sich bisher im Besitz des Investment-Unternehmens THL Partners
Siehe auch:
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