Lenovo übernimmt legendären BIOS-Entwickler Phoenix Technologies
Der chinesische PC-Hersteller Lenovo hat die vollständige Übernahme des Firmware-Entwicklers Phoenix Technologies bekannt gegeben. Phoenix lieferte seit Jahrzehnten BIOS- und UEFI-Software für diverse Mainboards und PCs, darunter auch Lenovos ThinkPads.
Lenovo hofft vor allem, dass man mit dem Zukauf grundlegendes Wissen für die Arbeit an wichtiger Firmware für sein gesamtes PC-Portfolio und künftig auch andere "KI-fähige Geräte" gewinnt. Es handele sich um einen "strategischen Schritt nach vorn", so Luca Rossi, President der Intelligent Devices Group von Lenovo.
Lenovo und Phoenix Technologies machten keinerlei Angaben zu den finanziellen Details ihrer Transaktion. Die beiden Firmen arbeiten schon seit mehr als 20 Jahren zusammen, hieß es. Phoenix lieferte in dieser Zeit unter anderem das BIOS für diverse ThinkPad-Produkte. Die Firma verfügt über beste Beziehungen zu den weltweit aktiven Chipherstellern, wovon nun auch Lenovo selbst profitieren möchte.
Phoenix Technologies wurde bereits 1979 in den USA gegründet und entwickelte zunächst eine eigene Variante von 86-DOS, das später auch die Grundlage von MS-DOS von Microsoft bildete. Als 1983 der IBM-PC erschien, entwickelte Phoenix ein vollständig kompatibles BIOS, das es Drittfirmen ermöglichte, eigene IBM-kompatible PCs zu bauen. 1998 verschmolz Phoenix mit dem bekannten BIOS-Hersteller Award.
Siehe auch:
Lenovo holt mit Phoenix Firmware-Entwickler ins Haus
Phoenix Technologies wird von Lenovo übernommen. Der chinesische Konzern holt damit einen der drei wichtigsten Firmware-Entwickler im PC-Markt in sein Unternehmen. Im Zuge der Übernahme kauft Lenovo auch das geistige Eigentum des BIOS-Spezialisten und übernimmt die Entwickler-Teams.Lenovo hofft vor allem, dass man mit dem Zukauf grundlegendes Wissen für die Arbeit an wichtiger Firmware für sein gesamtes PC-Portfolio und künftig auch andere "KI-fähige Geräte" gewinnt. Es handele sich um einen "strategischen Schritt nach vorn", so Luca Rossi, President der Intelligent Devices Group von Lenovo.
Lenovo: Fachwissen soll 'Portfolio stärken'
"Durch die Verlagerung der Firmware-Entwicklung ins eigene Haus stärken wir unsere technischen Kernkompetenzen und gewinnen mehr Kontrolle über eine der entscheidenden Ebenen des Computererlebnisses. Dies ermöglicht es uns, Innovationen voranzutreiben, die Sicherheit zu verbessern und unsere vertikale Integration zu vertiefen, während wir gleichzeitig erhebliche Kosteneinsparungen erzielen. Mit seiner langjährigen Tradition und Führungsrolle im Bereich Firmware bringt Phoenix Technologies einzigartiges Fachwissen ein, das unser Portfolio weiter stärken wird," sagte Rossi weiter.Lenovo und Phoenix Technologies machten keinerlei Angaben zu den finanziellen Details ihrer Transaktion. Die beiden Firmen arbeiten schon seit mehr als 20 Jahren zusammen, hieß es. Phoenix lieferte in dieser Zeit unter anderem das BIOS für diverse ThinkPad-Produkte. Die Firma verfügt über beste Beziehungen zu den weltweit aktiven Chipherstellern, wovon nun auch Lenovo selbst profitieren möchte.
Phoenix Technologies wurde bereits 1979 in den USA gegründet und entwickelte zunächst eine eigene Variante von 86-DOS, das später auch die Grundlage von MS-DOS von Microsoft bildete. Als 1983 der IBM-PC erschien, entwickelte Phoenix ein vollständig kompatibles BIOS, das es Drittfirmen ermöglichte, eigene IBM-kompatible PCs zu bauen. 1998 verschmolz Phoenix mit dem bekannten BIOS-Hersteller Award.
Zusammenfassung
- Lenovo übernimmt Phoenix Technologies - den legendären BIOS-Entwickler
- Phoenix lieferte seit Jahrzehnten BIOS- und UEFI-Software für Mainboards und PCs
- Das US-Unternehmen wurde 1979 gegründet und entwickelte zunächst eine Variante von 86-DOS
- 1983 schuf Phoenix ein vollständig IBM-kompatibles BIOS für Drittfirmen
- 1998 verschmolz Phoenix mit dem BIOS-Hersteller Award
- Finanzielle Details der Transaktion wurden nicht öffentlich gemacht
- Laut Lenovo handelt es sich um einen strategischen Schritt für PC-Firmware und KI-Geräte
Siehe auch:
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