iOS 26.5: Nachrichten zu Android können endlich verschlüsselt werden
Apple führt mit dem kommenden Update auf iOS 26.5 eine wichtige Neuerung für die Kommunikation zwischen iPhones und Android-Geräten ein: Erstmals werden RCS-Nachrichten standardmäßig mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (E2EE) geschützt.
Aktiviert ist die Verschlüsselung erst einmal standardmäßig, sie lässt sich aber in den Einstellungen der Nachrichten-App ein- oder ausschalten. Das bestätigte Apple in seinen offiziellen Versionshinweisen. Verschlüsselte Nachrichten sind durch ein kleines Schloss-Symbol gekennzeichnet.
Mit der neuen Funktion schließt Apple eine bislang bestehende Sicherheitslücke: Während die iMessage-Kommunikation zwischen Apple-Geräten schon lange Ende-zu-Ende verschlüsselt ist, fehlte dieser Schutz bislang bei RCS-Nachrichten zwischen iPhone- und Android-Nutzern. Das ändert sich nun. Zukünftig sollen plattformübergreifende Chats denselben Sicherheitsstandard bieten wie reine iMessage-Konversationen.
Technisch basiert die Neuerung auf dem RCS Universal Profile 3.0, das gemeinsam mit der GSM Association entwickelt wurde. Die Verschlüsselung nutzt das Messaging-Layer-Security-(MLS)-Protokoll, das speziell für sichere Gruppenchats konzipiert ist.
Neben der verbesserten Sicherheit bringt der neue Standard auch weitere Funktionen mit sich: Nutzer können zukünftig Nachrichten bearbeiten oder löschen, plattformübergreifend auf Nachrichten mit Reaktionen antworten und gezielt auf einzelne Beiträge innerhalb eines Chats eingehen. Siehe auch:
- iOS 26.5 bringt Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für RCS-Nachrichten
- Verschlüsselung zwischen iPhone und Android-Geräten jetzt möglich
- Die Funktion befindet sich noch in der Beta-Phase und benötigt Netzunterstützung
- Sowohl Absender als auch Empfänger müssen kompatible Netze nutzen
- Die Verschlüsselung ist standardmäßig aktiviert und in Einstellungen änderbar
- Verschlüsselte Nachrichten werden durch ein kleines Schloss-Symbol gekennzeichnet
- Mit iOS 26.5 schließt Apple eine wichtige Sicherheitslücke bei RCS-Nachrichten
RCS-Krypto ist noch Beta
Die Funktion befindet sich trotz ihrer Einführung weiterhin in einer Beta-Phase. Nutzer können sie jedoch bereits verwenden, sofern ihr Mobilfunkanbieter die entsprechende Version des RCS-Standards - dem multimedialen Nachfolger der SMS - unterstützt, berichtet MacRumors. Entscheidend ist dabei, dass sowohl Absender als auch Empfänger über kompatible Netze verfügen, nur dann werden Nachrichten tatsächlich verschlüsselt übertragen.Aktiviert ist die Verschlüsselung erst einmal standardmäßig, sie lässt sich aber in den Einstellungen der Nachrichten-App ein- oder ausschalten. Das bestätigte Apple in seinen offiziellen Versionshinweisen. Verschlüsselte Nachrichten sind durch ein kleines Schloss-Symbol gekennzeichnet.
Mit der neuen Funktion schließt Apple eine bislang bestehende Sicherheitslücke: Während die iMessage-Kommunikation zwischen Apple-Geräten schon lange Ende-zu-Ende verschlüsselt ist, fehlte dieser Schutz bislang bei RCS-Nachrichten zwischen iPhone- und Android-Nutzern. Das ändert sich nun. Zukünftig sollen plattformübergreifende Chats denselben Sicherheitsstandard bieten wie reine iMessage-Konversationen.
Komplexe Umsetzung
Die Einführung der verschlüsselten RCS-Kommunikation hatte sich bereits abgezeichnet. Erste Tests starteten mit iOS 26.4, wurden jedoch nicht in die finale Version übernommen. Erst mit iOS 26.5 kehrt die Funktion zurück und wurde während der gesamten Beta-Phase weiterentwickelt.Technisch basiert die Neuerung auf dem RCS Universal Profile 3.0, das gemeinsam mit der GSM Association entwickelt wurde. Die Verschlüsselung nutzt das Messaging-Layer-Security-(MLS)-Protokoll, das speziell für sichere Gruppenchats konzipiert ist.
Neben der verbesserten Sicherheit bringt der neue Standard auch weitere Funktionen mit sich: Nutzer können zukünftig Nachrichten bearbeiten oder löschen, plattformübergreifend auf Nachrichten mit Reaktionen antworten und gezielt auf einzelne Beiträge innerhalb eines Chats eingehen. Siehe auch:
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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