NSA ignoriert Pentagon und stürzt sich auf Anthropics Mythos-KI
Der US-Geheimdienst National Security Agency (NSA) setzt massiv auf das neue Mythos-KI-Modell des Unternehmens Anthropic, und dies, obwohl das US-Kriegsministerium die Firma offiziell als Sicherheitsrisiko einstuft.
Hintergrund der Angelegenheit ist ein Konflikt zwischen Sicherheitsbedenken und praktischen Anforderungen: Während das Pentagon argumentiert, der Einsatz von Anthropics Technologie könne die nationale Sicherheit gefährden, scheint der Bedarf an fortschrittlichen Tools innerhalb der Behörden schwerer zu wiegen. Quellen zufolge wird das Modell nicht nur von der NSA, sondern zunehmend auch in anderen Bereichen des Pentagons eingesetzt.
Unklar bleibt, wie genau die NSA Mythos verwendet. Andere Organisationen mit Zugriff nutzen das System vor allem, um eigene IT-Infrastrukturen nach Sicherheitslücken zu durchsuchen. Das Modell bewährte sich aber auch generell bei der Suche nach bisher unbekannten Sicherheitslücken, über die sich Systeme angreifen lassen. Anthropic selbst hatte den Zugang stark eingeschränkt und nur rund 40 ausgewählten Einrichtungen gewährt, da die offensiven Cyberfähigkeiten des Modells als potenziell riskant gelten.
Der Konflikt zwischen Pentagon und Anthropic entstand im Zuge schwieriger Vertragsverhandlungen. Während das Verteidigungsministerium eine uneingeschränkte Nutzung der KI für "alle rechtmäßigen Zwecke" forderte, lehnte das Unternehmen Anwendungen wie Massenüberwachung im Inland oder autonome Waffensysteme ab.
Innerhalb der US-Regierung gehen die Meinungen auseinander: Einige Verteidigungsbeamte zweifeln an der Verlässlichkeit Anthropics, andere drängen darauf, den Streit beizulegen, um sich Zugang zu modernster KI-Technologie zu sichern.
Siehe auch:
NSA hat Bedarf an Sicherheitslücken
Wie mit der Angelegenheit vertraute Quellen laut Axios berichten, nutze die NSA das neue Modell "Mythos Preview". Dabei handelt es sich um eines der leistungsstärksten Systeme von Anthropic. Diese Praxis steht im Widerspruch zur Linie des Pentagons, das bereits im Februar versucht hatte, die Zusammenarbeit mit Anthropic einzuschränken und auch externe Dienstleister dazu zu verpflichten. Ein entsprechendes Verfahren läuft weiterhin.Hintergrund der Angelegenheit ist ein Konflikt zwischen Sicherheitsbedenken und praktischen Anforderungen: Während das Pentagon argumentiert, der Einsatz von Anthropics Technologie könne die nationale Sicherheit gefährden, scheint der Bedarf an fortschrittlichen Tools innerhalb der Behörden schwerer zu wiegen. Quellen zufolge wird das Modell nicht nur von der NSA, sondern zunehmend auch in anderen Bereichen des Pentagons eingesetzt.
Unklar bleibt, wie genau die NSA Mythos verwendet. Andere Organisationen mit Zugriff nutzen das System vor allem, um eigene IT-Infrastrukturen nach Sicherheitslücken zu durchsuchen. Das Modell bewährte sich aber auch generell bei der Suche nach bisher unbekannten Sicherheitslücken, über die sich Systeme angreifen lassen. Anthropic selbst hatte den Zugang stark eingeschränkt und nur rund 40 ausgewählten Einrichtungen gewährt, da die offensiven Cyberfähigkeiten des Modells als potenziell riskant gelten.
Es gibt Verhandlungen
Für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgte ein Treffen zwischen Anthropic-Chef Dario Amodei und hochrangigen Regierungsvertretern, darunter Stabschefin Susie Wiles sowie Finanzminister Scott Bessent. Dabei ging es um den Einsatz von Mythos in Regierungsbehörden sowie um Sicherheitsfragen. Beide Seiten bezeichneten das Gespräch als konstruktiv.Der Konflikt zwischen Pentagon und Anthropic entstand im Zuge schwieriger Vertragsverhandlungen. Während das Verteidigungsministerium eine uneingeschränkte Nutzung der KI für "alle rechtmäßigen Zwecke" forderte, lehnte das Unternehmen Anwendungen wie Massenüberwachung im Inland oder autonome Waffensysteme ab.
Innerhalb der US-Regierung gehen die Meinungen auseinander: Einige Verteidigungsbeamte zweifeln an der Verlässlichkeit Anthropics, andere drängen darauf, den Streit beizulegen, um sich Zugang zu modernster KI-Technologie zu sichern.
Zusammenfassung
- Die NSA nutzt Anthropics Mythos Preview trotz Pentagon-Einstufung als Risiko
- Das Pentagon wollte seit Februar die Zusammenarbeit mit Anthropic einschränken
- Sicherheitsbedenken stehen gegen den hohen Bedarf an KI-Tools in Behörden
- Mythos dient oft der Suche nach unbekannten Schwachstellen in IT-Systemen
- Nur rund 40 Stellen erhielten Zugang, da offensive Fähigkeiten riskant sind
- Im Streit um Verträge lehnte Anthropic Massenüberwachung und Autonomie ab
- Regierungsintern reichen Positionen von Misstrauen bis zum Ruf nach Einigung
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