EU: Google soll Daten seiner Suchmaschine an Wettbewerber preisgeben
Die Europäische Kommission hat neue Maßnahmen vorgeschlagen, mit denen Google sich dem seit 2024 gültigen neuen Digitalmärktegesetz anpassen könnte. Dazu gehört auch, dass der Internetkonzern Daten seiner Suchmaschine an Konkurrenten weitergeben soll.
Konkret geht es um Daten zu "Ranking, Anfragen, Klicks, Zugriffszahlen" und Ähnlichem, die unter "fairen, nachvollziehbaren und nicht-diskrimierenden Bedingungen" von Google für Dritte zugänglich gemacht werden sollten, so die EU in einer Mitteilung.
"Daten sind eine wichtige Grundlage für die Online-Suche und für die Entwicklung neuer Dienste, einschließlich KI", sagte Teresa Ribera, Exekutiv-Vizepräsidentin der Kommission für einen sauberen, gerechten und wettbewerbsfähigen Wandel.
Bisher zieht sich das Vorgehen der EU-Kommission gegen Google wegen dessen Verstößen gegen den DMA (Digital Markets Act) bereits seit Jahren hin. Nachdem das Digitalmärktegesetz 2024 in Kraft trat, kündigte Google einige Anpassungen an, doch ein Jahr später hieß es von der EU, dass der US-Konzern die Vorgaben des DMA bisher noch immer nicht erfüllt.
Google reagierte seinerseits mit Vorschlägen, zu denen unter anderem eine geänderte Darstellung der Suchergebnisse gehörte. Bisher hat sich allerdings schlicht nichts weiter getan. Die EU will nun bis zum 1. Mai Kommentare von Dritten abwarten, bevor weitere Maßnahmen durchgesetzt werden könnten. Bis zum 27. Juli 2026 soll dann feststehen, welche konkreten Maßnahmen Google umsetzen muss, um die Einhaltung des DMA zu gewährleisten.
Siehe auch:
Google soll Daten zu Suchergebnissen weitergeben
Damit Drittanbieter besser mit Google konkurrieren können und der US-Konzern seine Marktmacht im Bereich der Web-Suchmaschinen nicht weiter ausnutzen kann, will die EU das Unternehmen dazu bringen, den Wettbewerbern Zugriff auf seine Suchdaten zu geben.Konkret geht es um Daten zu "Ranking, Anfragen, Klicks, Zugriffszahlen" und Ähnlichem, die unter "fairen, nachvollziehbaren und nicht-diskrimierenden Bedingungen" von Google für Dritte zugänglich gemacht werden sollten, so die EU in einer Mitteilung.
"Daten sind eine wichtige Grundlage für die Online-Suche und für die Entwicklung neuer Dienste, einschließlich KI", sagte Teresa Ribera, Exekutiv-Vizepräsidentin der Kommission für einen sauberen, gerechten und wettbewerbsfähigen Wandel.
Google & EU seit Jahren im Streit
"Der Zugang zu diesen Daten darf nicht in einer Weise eingeschränkt werden, die den Wettbewerb beeinträchtigen könnte. In sich schnell entwickelnden Märkten können schon kleine Veränderungen rasch große Auswirkungen haben. Wir werden keine Praktiken zulassen, die die Gefahr bergen, Märkte abzuschotten oder die Auswahlmöglichkeiten einzuschränken", sagte sie weiter.Bisher zieht sich das Vorgehen der EU-Kommission gegen Google wegen dessen Verstößen gegen den DMA (Digital Markets Act) bereits seit Jahren hin. Nachdem das Digitalmärktegesetz 2024 in Kraft trat, kündigte Google einige Anpassungen an, doch ein Jahr später hieß es von der EU, dass der US-Konzern die Vorgaben des DMA bisher noch immer nicht erfüllt.
Google reagierte seinerseits mit Vorschlägen, zu denen unter anderem eine geänderte Darstellung der Suchergebnisse gehörte. Bisher hat sich allerdings schlicht nichts weiter getan. Die EU will nun bis zum 1. Mai Kommentare von Dritten abwarten, bevor weitere Maßnahmen durchgesetzt werden könnten. Bis zum 27. Juli 2026 soll dann feststehen, welche konkreten Maßnahmen Google umsetzen muss, um die Einhaltung des DMA zu gewährleisten.
Zusammenfassung
- EU-Kommission fordert, dass Google Suchdaten mit Rivalen teilen soll
- Gefordert sind Rankings, Anfragen, Klicks und Zugriffszahlen für Dritte
- Die Datenfreigabe soll fair, nachvollziehbar und diskriminierungsfrei sein
- Teresa Ribera betont Daten als Basis für Suche, Dienste und KI
- Die EU sieht trotz Anpassungen seit 2024 weiter DMA-Verstöße bei Google
- Bis 1. Mai sammelt die EU Kommentare, Entscheidung bis 27. Juli 2026
Siehe auch:
- Druck der EU: Google will Suchergebnisse von Dritten parallel anzeigen
- Abstrafung gesponserter Artikel: EU startet Untersuchung gegen Google
- AI Mode: Googles neue KI-Suche startet in Deutschland
- Neue App in Arbeit: Hat Google bald die bessere Windows-Suche parat?
- KI-Übersicht in der Suche: EU-Beschwerde gegen Google eingereicht
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