Google-Suche setzt voll auf KI - und so auch auf KI-erzeugte Werbung
Die Google-Suche soll künftig immer stärker von generativer Künstlicher Intelligenz angetrieben werden. Dabei will Google aber auch weiterhin Milliarden aus Werbung umsetzen, weshalb man jetzt gezeigt hat, wie die KI-User künftig mit Werbung "versorgt" werden.
Natürlich muss der US-Suchmaschinengigant, dessen größte Einnahmequelle nach wie vor Online-Werbung ist, dabei auch weiter gut verdienen. In den KI-Konversationen der Nutzer sollen deshalb künftig zunächst zwei Varianten von KI-basierter Werbung auftauchen. Die sogenannten Conversational Discovery Ads werden dabei in den Antworten des KI-Modus der Google-Suche integriert.
Google zufolge soll die Werbung der jeweiligen Werbekunden "die spezifische Frage des Nutzers beantworten". Wer also Google künftig eine Frage stellt, bekommt als eine der Antworten schlicht Werbung für ein Produkt oder eine Angebot eines bestimmten Werbetreibenden geliefert.
Außerdem testet Google "hervorgehobene Antworten", bei dem Werbung in der Liste der vom KI-Modus ausgespuckten Antworten angezeigt wird. Wer also zum Beispiel nach einer App zum Sprachlernen fragt, bekommt passend dazu in der Liste der Antworten einen Eintrag mit Werbung für das Produkt eines gewissen Unternehmens mit einem unfassbar übergriffigen Eulen-Maskottchen angezeigt.
Neben der neuen Werbung in seiner KI-Suche soll auch die ganz normale Google-Suche mit KI-erzeugter Werbung gefüllt werden. Unter anderem will man in der Shopping-Suche bei bestimmten Anfragen "gesponserte Produkte" in den Ergebnissen anzeigen, bei denen Gemini jeweils die relevantesten Produkte eines Werbekunden anzeigt und dazu einen passenden Text generiert, der dem Nutzer die mutmaßlichen Vorteile des jeweiligen Produkts "erklärt".
Google plant darüber hinaus ein System, bei dem in bestimmten Werbeanzeigen auch eine Art Chatbot angeboten wird, der Fragen des Nutzers zu dem jeweiligen Produkt oder einer Dienstleistung beantworten kann. Über eine entsprechende Schaltfläche kann der User dann einen "Chat" starten oder eine "Frage stellen", die das jeweilige Angebot betrifft.
Wer eine Google-KI zur Reiseplanung nutzt, soll darüber hinaus künftig auch personalisierte Reiseangebote in diesem Kontext vorgesetzt bekommen. Bei Googles Plänen fiel vor allem eines auf: Die Nutzer sollen immer seltener zum jeweiligen externen Anbieter durchgeleitet werden, sondern ihre Anfragen und die daraus möglichst resultierenden Käufe zunehmend innerhalb von Googles KI-Ökosystem abwickeln.
Für die Werbetreibenden bedeutet dies, dass Google immer weniger Verkehr bis zu ihren Angeboten durchlässt, während sie ihre Produkte oder Dienstleistungen über die Werbung von Google vermarkten. Der Konzern kassiert dafür wie üblich seinen Obolus, wird aber immer mehr selbst zur "Everything-App".
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Siehe auch:
Google führt neue Werbeformate in KI-Suche ein
Google hat im Zuge seiner Hauskonferenz I/O in dieser Woche eine grundlegende Umgestaltung der Websuche zugunsten eines KI-getriebenen Systems angekündigt, bei dem der User seine Anfragen mit natürlicher Sprache stellen kann - ganz wie man es von Gemini oder auch ChatGPT mittlerweile kennt.Natürlich muss der US-Suchmaschinengigant, dessen größte Einnahmequelle nach wie vor Online-Werbung ist, dabei auch weiter gut verdienen. In den KI-Konversationen der Nutzer sollen deshalb künftig zunächst zwei Varianten von KI-basierter Werbung auftauchen. Die sogenannten Conversational Discovery Ads werden dabei in den Antworten des KI-Modus der Google-Suche integriert.
Google zufolge soll die Werbung der jeweiligen Werbekunden "die spezifische Frage des Nutzers beantworten". Wer also Google künftig eine Frage stellt, bekommt als eine der Antworten schlicht Werbung für ein Produkt oder eine Angebot eines bestimmten Werbetreibenden geliefert.
Außerdem testet Google "hervorgehobene Antworten", bei dem Werbung in der Liste der vom KI-Modus ausgespuckten Antworten angezeigt wird. Wer also zum Beispiel nach einer App zum Sprachlernen fragt, bekommt passend dazu in der Liste der Antworten einen Eintrag mit Werbung für das Produkt eines gewissen Unternehmens mit einem unfassbar übergriffigen Eulen-Maskottchen angezeigt.
Neben der neuen Werbung in seiner KI-Suche soll auch die ganz normale Google-Suche mit KI-erzeugter Werbung gefüllt werden. Unter anderem will man in der Shopping-Suche bei bestimmten Anfragen "gesponserte Produkte" in den Ergebnissen anzeigen, bei denen Gemini jeweils die relevantesten Produkte eines Werbekunden anzeigt und dazu einen passenden Text generiert, der dem Nutzer die mutmaßlichen Vorteile des jeweiligen Produkts "erklärt".
Google plant darüber hinaus ein System, bei dem in bestimmten Werbeanzeigen auch eine Art Chatbot angeboten wird, der Fragen des Nutzers zu dem jeweiligen Produkt oder einer Dienstleistung beantworten kann. Über eine entsprechende Schaltfläche kann der User dann einen "Chat" starten oder eine "Frage stellen", die das jeweilige Angebot betrifft.
Kunden sollen direkt aus der Suche heraus kaufen
Auch an anderer Front will Google in seinen Suchdiensten verstärkt auf KI-Inhalte setzen. Wer auf der Suche nach Sonderangeboten ist, soll künftig Produktpakete, Gewinnspiele, örtliche Rabattangebote und ähnliches präsentiert bekommen, die per KI personalisiert werden. Mit einer direkt integrierten Kauffunktion können die User dann auch Produkte erwerben, ohne jemals die Google-Suche zu verlassen.Wer eine Google-KI zur Reiseplanung nutzt, soll darüber hinaus künftig auch personalisierte Reiseangebote in diesem Kontext vorgesetzt bekommen. Bei Googles Plänen fiel vor allem eines auf: Die Nutzer sollen immer seltener zum jeweiligen externen Anbieter durchgeleitet werden, sondern ihre Anfragen und die daraus möglichst resultierenden Käufe zunehmend innerhalb von Googles KI-Ökosystem abwickeln.
Für die Werbetreibenden bedeutet dies, dass Google immer weniger Verkehr bis zu ihren Angeboten durchlässt, während sie ihre Produkte oder Dienstleistungen über die Werbung von Google vermarkten. Der Konzern kassiert dafür wie üblich seinen Obolus, wird aber immer mehr selbst zur "Everything-App".
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Zusammenfassung
- Google kündigt auf der I/O-Konferenz eine vollständig KI-gestützte Websuche an
- Nutzer sollen künftig mit natürlicher Sprache Anfragen an die Google-Suche stellen
- In den KI-Antworten integriert Google sogenannte Conversational Discovery Ads
- Gesponserte Produkte in der Shopping-Suche werden von Gemini generiert
- Ein Chatbot in Werbeanzeigen soll Fragen der Nutzer zu Produkten beantworten
- Reiseplanung und Einkäufe sollen im Google-Ökosystem verbleiben
- Werbepartner verlieren Traffic, während Google seinen Umsatz steigert
Siehe auch:
- Google-Suchmaschine erhält umfangreichstes Update seit 25 Jahren
- EU: Google soll Daten seiner Suchmaschine an Wettbewerber preisgeben
- Google-Suche: KI schreibt jetzt heimlich News-Schlagzeilen um
- Nach Beschwerden: KI-Suche in Google Fotos wird leichter abschaltbar
- Druck der EU: Google will Suchergebnisse von Dritten parallel anzeigen
Themen:
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