Alle 15-20 Jahre: Planetenparade heute auch über Deutschland zu sehen
Heute Abend lohnt sich der Blick in den Himmel: Eine seltene Planetenparade versammelt sechs Himmelskörper in einer scheinbaren Linie. Jupiter, Venus und weitere Nachbarn der Erde zeigen sich gemeinsam. Wir erklären, wann und wo die Sicht am besten ist.
In einer sogenannten Planetenparade reihen sich Jupiter, Saturn, Venus, Merkur, Neptun und Uranus scheinbar wie an einer Perlenschnur auf. Lediglich der Mars fehlt bei dem Zusammentreffen. Voraussetzung für die Sichtung ist ein wolkenfreier Himmel und ein freier Blick in Richtung Westen.
Wer das Schauspiel betrachten möchte, benötigt nicht zwingend teure Ausrüstung, allerdings sind nicht alle Himmelskörper gleichermaßen gut zu erkennen. Während Venus, Jupiter, Saturn und Merkur grundsätzlich mit bloßem Auge sichtbar sind, erfordern Uranus und Neptun optische Hilfsmittel. Ein einfaches Fernglas reicht oft schon aus, um auch die lichtschwächeren Eisriesen zu erspähen. Besonders die Venus sticht als hellstes Objekt nach dem Mond hervor, während der Merkur tief am westlichen Horizont steht.
Das Phänomen der seltenen Planetenparade entsteht durch die unterschiedlichen Umlaufgeschwindigkeiten der Planeten um die Sonne. Wie der Astrophysiker Dr. Carsten Obach gegenüber der HNA erläutert, befinden sich die Himmelskörper von der Erde aus betrachtet im gleichen Bereich der Ekliptik. Eine solche Konstellation von sechs Planeten ist vergleichsweise selten und tritt nur etwa alle 15 bis 20 Jahre auf.
Für die optimale Beobachtung ist das Zeitfenster entscheidend. Da die Sonne aktuell gegen 18 Uhr untergeht, empfehlen Experten den Zeitraum gegen 18.30 Uhr für beste Beobachtungen. Wer zu lange wartet, verpasst die Venus, die bereits gegen 19 Uhr untergeht. Ein erhöhter Standort, etwa auf einem Hügel außerhalb hell erleuchteter Städte, verbessert die Chancen erheblich, auch die horizontnahen Objekte wie Merkur zu identifizieren. Infografik Mars, Saturn, Neptun & Co.: Die entfernten Nachbarn unserer Erde
Werdet ihr heute versuchen, die Planetenparade zu beobachten, oder ist das Wetter zu unsicher? Habt ihr vielleicht ein Teleskop parat? Schreibt uns eure Pläne gerne in die Kommentare!
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Siehe auch:
Sechs Planeten stehen heute in einer Reihe
Am Samstagabend, 28. Februar 2026, bietet sich Astronomie-Begeisterten und interessierten Beobachtern wieder ein außergewöhnlicher Anblick. Kurz nach Sonnenuntergang werden sechs der acht Planeten unseres Sonnensystems gleichzeitig am Firmament sichtbar sein.In einer sogenannten Planetenparade reihen sich Jupiter, Saturn, Venus, Merkur, Neptun und Uranus scheinbar wie an einer Perlenschnur auf. Lediglich der Mars fehlt bei dem Zusammentreffen. Voraussetzung für die Sichtung ist ein wolkenfreier Himmel und ein freier Blick in Richtung Westen.
Wer das Schauspiel betrachten möchte, benötigt nicht zwingend teure Ausrüstung, allerdings sind nicht alle Himmelskörper gleichermaßen gut zu erkennen. Während Venus, Jupiter, Saturn und Merkur grundsätzlich mit bloßem Auge sichtbar sind, erfordern Uranus und Neptun optische Hilfsmittel. Ein einfaches Fernglas reicht oft schon aus, um auch die lichtschwächeren Eisriesen zu erspähen. Besonders die Venus sticht als hellstes Objekt nach dem Mond hervor, während der Merkur tief am westlichen Horizont steht.
Das Phänomen der seltenen Planetenparade entsteht durch die unterschiedlichen Umlaufgeschwindigkeiten der Planeten um die Sonne. Wie der Astrophysiker Dr. Carsten Obach gegenüber der HNA erläutert, befinden sich die Himmelskörper von der Erde aus betrachtet im gleichen Bereich der Ekliptik. Eine solche Konstellation von sechs Planeten ist vergleichsweise selten und tritt nur etwa alle 15 bis 20 Jahre auf.
Für die optimale Beobachtung ist das Zeitfenster entscheidend. Da die Sonne aktuell gegen 18 Uhr untergeht, empfehlen Experten den Zeitraum gegen 18.30 Uhr für beste Beobachtungen. Wer zu lange wartet, verpasst die Venus, die bereits gegen 19 Uhr untergeht. Ein erhöhter Standort, etwa auf einem Hügel außerhalb hell erleuchteter Städte, verbessert die Chancen erheblich, auch die horizontnahen Objekte wie Merkur zu identifizieren. Infografik Mars, Saturn, Neptun & Co.: Die entfernten Nachbarn unserer Erde
Orientierung am Nachthimmel
Zur Einordnung der Lichtpunkte hilft ein Blick auf die Sternbilder. Wie BILD unter Berufung auf Astronomen berichtet, leuchtet Jupiter hell im Sternbild Zwillinge im Osten beziehungsweise Südosten. Saturn und Neptun befinden sich in der Nähe des Sternbilds Fische, während Uranus im Sternbild Stier nahe den Plejaden zu finden ist.Werdet ihr heute versuchen, die Planetenparade zu beobachten, oder ist das Wetter zu unsicher? Habt ihr vielleicht ein Teleskop parat? Schreibt uns eure Pläne gerne in die Kommentare!
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Zusammenfassung
- Sechs Planeten sind am 28. Februar 2026 in einer Reihe zu sehen
- Jupiter, Saturn, Venus, Merkur, Neptun und Uranus bilden eine Linie
- Venus und Jupiter sind mit bloßem Auge gut am Himmel erkennbar
- Für Uranus und Neptun benötigt man ein Fernglas oder ein Teleskop
- Das beste Zeitfenster zur Beobachtung liegt gegen halb sieben abends
- Eine solche Konstellation tritt nur etwa alle 15 bis 20 Jahre auf
- Die NASA veröffentlichte passend dazu Vertonungen von Planetendaten
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