Wichtige Software für ältere iPhones erschienen (Update - gestoppt)

Für ältere iPhones und iPads ohne iOS 26 stehen ab sofort wichtige Wartungsupdates bereit. Selbst das iPhone 5s erhält einen Patch. Hintergrund sind Sicherheitslücken und spezifische Probleme bei Notrufen in bestimmten Mobilfunknetzen.
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Softwareupdates für Altgeräte

Apple hat gleich mehrere Softwareaktualisierungen für ältere iPhones und iPads veröffentlicht. Nutzer von Geräten außerhalb des regulären Support-Zyklus erhalten die Versionen iOS 18.7.4, iOS 16.7.13, iOS 15.8.6 und iOS 12.5.8.

Update 28. Januar: Apple hat die neuen iOS-Updates vorübergehend zurückgezogen. Auslöser waren Berichte über Mobilfunkprobleme auf älteren iPhones nach der Installation.

Die Updates schließen kritische Sicherheitslücken und verbessern die Systemstabilität. Apple empfiehlt die Installation ausdrücklich, auch für Testgeräte. Die Aktualisierungen beheben auch Schwachstellen im Kernel und in der WebKit-Engine, die im Safari-Browser eingesetzt wird. Da WebKit tief ins System integriert ist, sind diese Korrekturen entscheidend für die Internetsicherheit älterer Geräte. Änderungen an MDM-Schnittstellen (Mobile Device Management) enthält das Update nicht.


Die Verteilung erfolgt wie gewohnt Over-the-Air (OTA) und umfasst zahlreiche Gerätegenerationen - darunter das iPhone 5s und das erste iPad Air aus dem Jahr 2013. Damit erhalten auch über zehn Jahre alte Modelle noch Softwareunterstützung.

  • iOS 18.7.4 und iPadOS 18.7.4 (Build 22H218)
  • iOS 16.7.13 und iPadOS 16.7.13 (Build 20H365)
  • iOS 15.8.6 und iPadOS 15.8.6 (Build 19H402)
  • iOS 12.5.8 und iPadOS 12.5.8 (Build 16H88)

Notruf-Problem als Auslöser

Auslöser der Updatewelle ist ein technisches Problem, das die Zuverlässigkeit von Notrufen beeinträchtigen konnte. Nach Angaben von Apple betraf dies vor allem Nutzer in Regionen mit abgeschalteten 3G-Netzen, etwa in Australien. Ältere iPhone-Modelle versuchten dort teilweise, Notrufe über das nicht mehr verfügbare 3G-Netz zu senden, statt VoLTE (Voice over LTE) zu nutzen. Das Update behebt dieses Verhalten.

Der sogenannte "3G-Sunset" stellt viele ältere Geräte vor Schwierigkeiten, da sie in reinen 4G- oder 5G-Netzen angepasste Betreibereinstellungen benötigen. Dass Apple sogar iOS 12 aktualisiert, zeigt die Bedeutung des Notruffehlers. Nach der Installation sollten Nutzer unter "Einstellungen > Allgemein > Info" prüfen, ob aktualisierte Netzbetreibereinstellungen verfügbar sind.

Langlebigkeit der Hardware

Mit dem Update für das iPhone 5s liefert Apple weiterhin Sicherheitskorrekturen für ein Gerät, das seit 2013 auf dem Markt ist. In der Branche sind eher fünf bis sieben Jahre ein üblicher Supportzeitraum. Neue Funktionen enthält iOS 12.5.8 nicht, sorgt aber für eine sichere Nutzung als Ersatz- oder Notfalltelefon.

Habt ihr noch ein iPhone 5s oder iPhone 6 im Einsatz? Schreibt uns in die Kommentare, ob ihr das Update bereits installiert habt und wie sich die Geräte danach verhalten.

Welche Updates hat Apple veröffentlicht?
Apple hat eine umfassende Reihe von Wartungsupdates für ältere Geräte freigegeben. Dazu gehören iOS 18.7.4, iOS 16.7.13, iOS 15.8.6 und sogar iOS 12.5.8. Diese erscheinen parallel zum aktuellen iOS 26.2.1.

Diese Updates richten sich spezifisch an Hardware, die das neueste Betriebssystem nicht mehr unterstützt. Ziel ist es, kritische Sicherheitslücken zu schließen und die Stabilität zu gewährleisten, ohne neue Funktionen einzuführen.
Welche Geräte erhalten die Updates?
Die Liste der unterstützten Geräte reicht weit zurück. Das Update auf iOS 12.5.8 versorgt beispielsweise noch das iPhone 5s und das erste iPad Air. Neuere Versionen wie iOS 18.7.4 decken Geräte ab, die erst kürzlich aus dem Hauptsupport gefallen sind.

Im Kontext eines behobenen Notruf-Problems nennt Apple explizit Modelle vom iPhone SE (1. Gen) bis hin zur iPhone 12-Reihe. Nutzer sollten prüfen, ob ihr Gerät eines der genannten Updates unter Einstellungen > Allgemein anzeigt.
Warum sind diese Updates so wichtig?
Es handelt sich primär um kritische Sicherheitsupdates. Obwohl Apple noch keine detaillierten CVE-Nummern veröffentlicht hat, deutet die Dringlichkeit darauf hin, dass Schwachstellen geschlossen werden, die potenziell aktiv ausgenutzt werden könnten.

Zusätzlich beheben die Updates laut Quellen technische Probleme, die in bestimmten Netzen Notrufe verhindern könnten. IT-Verantwortliche sollten daher sicherstellen, dass auch ältere Firmenhandys zügig gepatcht werden, um die Erreichbarkeit von Rettungsdiensten zu garantieren.
Was hat es mit dem Notruf-Bug auf sich?
In Australien kam es im Dezember zu Vorfällen, bei denen iPhone 12-Modelle aufgrund von Netzumstellungen keine Notrufe absetzen konnten. Apple adressierte dies zunächst mit iOS 26.2.

Die aktuellen Updates für ältere Systeme (bis hinunter zum iPhone 6) sollen präventiv wirken. Sie stellen sicher, dass auch ältere Hardware bei ähnlichen Änderungen der Mobilfunkbetreiber weiterhin zuverlässig Notrufe tätigen kann. Apple rät dringend zur Installation, um für solche "seltenen Ereignisse" gewappnet zu sein.
Sind auch Apple Watches betroffen?
Ja, auch für die Apple Watch stehen Updates bereit. Mit watchOS 26.2.1 adressiert Apple potenzielle Probleme bei der Apple Watch Series 6 und neueren Modellen, einschließlich der Ultra-Serie.

Auch hier geht es Berichten zufolge darum, die Kompatibilität mit Mobilfunknetzen für Notrufe sicherzustellen. Nutzer von Cellular-Modellen sollten das Update zeitnah über die Watch-App auf dem iPhone installieren.
Gibt es Details zu den Sicherheitslücken?
Bislang hat Apple keine spezifischen "Security Notes" veröffentlicht. Dies ist bei Wartungsupdates für ältere Versionen nicht unüblich, um Angreifern keine Hinweise auf die Lücken zu geben, solange die Verbreitung des Patches noch gering ist.

Experten werten das Schweigen oft als Indikator dafür, dass die geschlossenen Lücken gravierend sein könnten. Für IT-Pros gilt daher: Nicht auf die Dokumentation warten, sondern sofort handeln.
Wie installiere ich die Updates?
Der einfachste Weg führt über die Einstellungen am Gerät: Navigieren Sie zu Einstellungen > Allgemein > Softwareupdate. Das Gerät sucht automatisch nach der passenden Version (z. B. iOS 15.8.6 für ein iPhone 7).

Für Administratoren, die mehrere Geräte verwalten oder Probleme beim OTA-Update haben, stehen auch die IPSW-Dateien für eine manuelle Installation via Mac oder PC zur Verfügung.
Zusammenfassung
  • Apple veröffentlicht Softwareupdates für ältere iPhones und iPads
  • Sogar das iPhone 5s und das erste iPad Air von 2013 erhalten Patches
  • Die Updates beheben kritische Schwachstellen im Kernel und WebKit
  • Notrufprobleme in Regionen mit abgeschalteten 3G-Netzen werden behoben
  • Die Versionen iOS 18.7.4, 16.7.13, 15.8.6 und 12.5.8 werden bereitgestellt

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