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Android Auto 15.9 ist da: Google startet etliche Vorbereitungen für 2026
Google startet mit Android Auto 15.9 das voraussichtlich letzte Update für 2025. Während die Oberfläche unverändert bleibt, zeigt der Programmcode massive Neuerungen für 2026. Neben der Implementierung von Google Cast wird auch am Design geschraubt.
Für den Endanwender präsentiert sich die Software nach der Installation im Fahrzeug zunächst unspektakulär, da auf dem Infotainment-Display keine offensichtlichen visuellen Änderungen oder neuen Funktionen erkennbar sind. Der Fokus der neuen Version liegt dieses Mal primär auf der Systemstabilität und der Bereinigung von Fehlern, um eine solide Basis für das kommende Jahr zu schaffen, in dem etliche neue Funktionen folgen dürften.
Wie die Kollegen von 9to5Google und Android Authority berichten, offenbart eine tiefergehende Analyse des Programmcodes nämlich Hinweise auf Features, die das In-Car-Entertainment im Jahr 2026 deutlich verändern könnten. Der Quellcode enthält konkrete Referenzen auf kommende Funktionen, die Google bislang nicht offiziell freigeschaltet hat.
Die Funktion ist im Schwester-Betriebssystem Android Automotive, das direkt auf der Fahrzeughardware läuft und beispielsweise bei Herstellern wie Polestar oder Rivian zum Einsatz kommt, bereits teilweise verfügbar. Für das klassische Android Auto, das lediglich vom Smartphone auf das Dashboard projiziert wird, wäre es ein Novum. Der Anwendungsfall dürfte sich aus Sicherheitsgründen strikt auf parkende Fahrzeuge beschränken. Das wäre jedoch besonders für Besitzer von Elektroautos interessant, die so Wartezeiten an Ladesäulen komfortabel mit Videostreams von YouTube, Netflix oder anderen Cast-fähigen Apps überbrücken könnten.
Der alte und ...
... der neue Fortschrittsbalken
Auch bezüglich der künstlichen Intelligenz gibt es Neuigkeiten im Kontext des Jahreswechsels. Der vollständige Ersatz des klassischen Google Assistant durch die Gemini-KI, der eine natürlichere Konversation und komplexere Abfragen im Auto ermöglichen soll, wird wohl flächendeckend erst im Laufe des Jahres 2026 erfolgen. Google scheint hier den Zeitplan etwas entzerrt zu haben, um einen absolut reibungslosen Übergang zu gewährleisten, da Fehler bei Sprachassistenten im Straßenverkehr besonders frustrierend sind.
Seht ihr einen echten Nutzen für Google Cast im Auto? Und benutzt ihr den Sprachassistenten regelmäßig? Wir freuen uns auf eure Meinung in den Kommentaren!
Siehe auch:
- Google startet die Verteilung von Android Auto 15.9
- Update ist voraussichtlich die letzte Aktualisierung für 2025
- Aktuelle Version konzentriert sich auf Systemstabilität und Fehlerbehebung
- Programmcode deutet auf Integration von Google Cast für Video-Streaming an
- Material 3 Expressive-Design mit wellenförmiger Fortschrittsleiste geplant
- Vollständige Umstellung von Google Assistant auf Gemini-KI erst 2026
- Update wird schrittweise über den Play Store an Nutzer verteilt
Vorbereitungen unter der Haube
Während manche Nutzer erst Version 15.6 von Android Auto im Play Store finden, hatte Google bereits Mitte November die Beta für Version 15.7 gestartet. Jetzt hat man zudem den Startknopf für Android Auto 15.9 gedrückt. Kurz vor Weihnachten bringt Google damit das vermutlich letzte Update des Jahres auf den Weg.Für den Endanwender präsentiert sich die Software nach der Installation im Fahrzeug zunächst unspektakulär, da auf dem Infotainment-Display keine offensichtlichen visuellen Änderungen oder neuen Funktionen erkennbar sind. Der Fokus der neuen Version liegt dieses Mal primär auf der Systemstabilität und der Bereinigung von Fehlern, um eine solide Basis für das kommende Jahr zu schaffen, in dem etliche neue Funktionen folgen dürften.
Wie die Kollegen von 9to5Google und Android Authority berichten, offenbart eine tiefergehende Analyse des Programmcodes nämlich Hinweise auf Features, die das In-Car-Entertainment im Jahr 2026 deutlich verändern könnten. Der Quellcode enthält konkrete Referenzen auf kommende Funktionen, die Google bislang nicht offiziell freigeschaltet hat.
Google Cast hält wohl Einzug ins Auto
Ein wesentlicher Fund im Code der neuen Version ist die Integration der sogenannten "AndroidX MediaRouter"-Bibliothek. Diese Komponente ist im Android-Ökosystem dafür zuständig, Medieninhalte von einem Gerät auf ein anderes zu übertragen. Sie bildet das Rückgrat von Google Cast. Die Implementierung der Schnittstelle legt nahe, dass Google plant, das Spiegeln von Videoinhalten vom Smartphone auf das Fahrzeugdisplay in der Zukunft auch für Android Auto zu ermöglichen. Bisher war das oft nur über umständliche Drittanbieter-Lösungen oder gar nicht möglich.Die Funktion ist im Schwester-Betriebssystem Android Automotive, das direkt auf der Fahrzeughardware läuft und beispielsweise bei Herstellern wie Polestar oder Rivian zum Einsatz kommt, bereits teilweise verfügbar. Für das klassische Android Auto, das lediglich vom Smartphone auf das Dashboard projiziert wird, wäre es ein Novum. Der Anwendungsfall dürfte sich aus Sicherheitsgründen strikt auf parkende Fahrzeuge beschränken. Das wäre jedoch besonders für Besitzer von Elektroautos interessant, die so Wartezeiten an Ladesäulen komfortabel mit Videostreams von YouTube, Netflix oder anderen Cast-fähigen Apps überbrücken könnten.
Design-Anpassungen und verzögerte KI
Neben den Streaming-Funktionen arbeitet Google auch an einer optischen Modernisierung der Oberfläche. Der Code deutet auf die weitere Implementierung des "Material 3 Expressive"-Designs hin. Das beinhaltet unter anderem eine wellenförmige Fortschrittsleiste bei der Musikwiedergabe, die das bisherige statische Design ablösen und visuell ansprechender gestalten könnte. Diese Designsprache zieht sich mittlerweile durch fast alle Google-Produkte und soll nun auch im Auto für ein einheitliches Aussehen sorgen.
Der alte und ...
... der neue Fortschrittsbalken
Auch bezüglich der künstlichen Intelligenz gibt es Neuigkeiten im Kontext des Jahreswechsels. Der vollständige Ersatz des klassischen Google Assistant durch die Gemini-KI, der eine natürlichere Konversation und komplexere Abfragen im Auto ermöglichen soll, wird wohl flächendeckend erst im Laufe des Jahres 2026 erfolgen. Google scheint hier den Zeitplan etwas entzerrt zu haben, um einen absolut reibungslosen Übergang zu gewährleisten, da Fehler bei Sprachassistenten im Straßenverkehr besonders frustrierend sind.
Verfügbarkeit
Android Auto 15.9 dient somit als Brückenschlag. Es stabilisiert den Ist-Zustand, während die großen Neuerungen im Hintergrund auf ihren Einsatz vorbereitet werden. Wie gewohnt rollt Google auch dieses Update für Android Auto schrittweise aus. Daher bekommt zunächst nur ein kleiner Teil der Nutzer die neue Version über den Play Store angeboten. Wie lange sich die Verteilung hinzieht, ist wie immer unklar. Wer nicht warten will, findet die neueste Variante aber auch auf einschlägigen APK-Webseiten, bei denen ein Download jedoch wie immer mit den üblichen Risiken verbunden ist.Seht ihr einen echten Nutzen für Google Cast im Auto? Und benutzt ihr den Sprachassistenten regelmäßig? Wir freuen uns auf eure Meinung in den Kommentaren!
Siehe auch:
- Android: Neue Funktion stoppt Reiseübelkeit bei Handynutzung im Auto
- Android Auto: Neue Beta zu Version 15.7 steht jetzt bereit - das ist neu
- Android Auto: Neues Update auf Version 15.6 ist ab sofort verfügbar
- Android Auto bekommt Widgets: Erste Einblicke in neue Funktion
- Android Auto 15.2: Schnellsteuerung funktioniert nach Update nicht
Thema:
Felix KrauthRedakteur für Windows & Hardware
War Game Designer, bevor er Journalist wurde, und testet Spiele bis heute selbst. Sein Spektrum reicht von der FritzBox über Windows 11 und Apple bis zu Gaming.
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