Neue GitHub-Gebühr: Microsoft knickt vor Nutzerprotesten ein
Microsofts Entwickler-Plattform GitHub wollte zukünftig Gebühren für sogenannte selbst gehostete GitHub-Action-Runner erheben. Das führte direkt nach Bekanntgabe zu heftigen Protesten in der Community - nun rudert das Unternehmen zurück.
Konkret ging es um eine Gebühr von 0,002 Dollar pro Minute für selbst gehostete Runner, die Jobs in privaten Repositories ausführen. Diese Regelung sollte ab März greifen. Für öffentliche Projekte wäre die Nutzung weiterhin kostenlos geblieben. Parallel dazu plante GitHub, die Preise für von GitHub selbst betriebene Runner ab Januar zu senken und damit ein neues, vereinfachtes Preismodell einzuführen.
Gerade größere Unternehmen, die stark auf eigene Infrastruktur setzen, reagierten verärgert. In sozialen Netzwerken und Foren berichteten Nutzer von erheblichen Mehrkosten. Ein Entwickler rechnete vor, dass sein Team monatlich mehrere tausend Dollar zusätzlich hätte zahlen müssen. Entsprechend laut fiel die Kritik aus, insbesondere an der Idee, für die Nutzung eigener Hardware zur Kasse gebeten zu werden.
Unklar bleibt, wie es weitergeht. GitHub betont, offen für Vorschläge aus der Community zu sein und hat eine öffentliche Diskussionsrunde gestartet. Ein endgültiger Verzicht auf Gebühren für selbst gehostete Runner ist damit jedoch nicht verbunden - vielmehr scheint eine spätere Einführung weiterhin möglich.
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Wer selbst hostet, soll zahlen
Wie GitHub mitteilte, habe man das Feedback der Nutzer ernst genommen und die angekündigte Gebühren-Einführung erst einmal verschoben. Man wolle den Ansatz nun noch einmal überdenken. Zugleich räumte GitHub ein, bei der ursprünglichen Entscheidung zu wenig Rücksprache mit der Community gehalten zu haben. An den grundsätzlichen Überlegungen, einen Teil der entstehenden Kosten weiterzugeben, hält das Unternehmen allerdings fest.Konkret ging es um eine Gebühr von 0,002 Dollar pro Minute für selbst gehostete Runner, die Jobs in privaten Repositories ausführen. Diese Regelung sollte ab März greifen. Für öffentliche Projekte wäre die Nutzung weiterhin kostenlos geblieben. Parallel dazu plante GitHub, die Preise für von GitHub selbst betriebene Runner ab Januar zu senken und damit ein neues, vereinfachtes Preismodell einzuführen.
Gerade größere Unternehmen, die stark auf eigene Infrastruktur setzen, reagierten verärgert. In sozialen Netzwerken und Foren berichteten Nutzer von erheblichen Mehrkosten. Ein Entwickler rechnete vor, dass sein Team monatlich mehrere tausend Dollar zusätzlich hätte zahlen müssen. Entsprechend laut fiel die Kritik aus, insbesondere an der Idee, für die Nutzung eigener Hardware zur Kasse gebeten zu werden.
Gebühr nicht vom Tisch
GitHub begründete den Schritt damit, dass auch selbst gehostete Runner umfangreiche Backend-Dienste und Infrastruktur von GitHub nutzen, deren Betrieb reale Kosten verursache. Bisher seien diese Ausgaben indirekt durch die Preise für GitHub-gehostete Runner quersubventioniert worden. Ziel der neuen Regelung sei es, Kosten stärker an die tatsächliche Nutzung zu koppeln. Nach Angaben des Unternehmens hätten 96 Prozent der Kunden keine Preissteigerung zu erwarten, ein Großteil der übrigen Nutzer sogar sinkende Kosten. Nur eine kleine Gruppe müsse mit moderaten Erhöhungen rechnen.Unklar bleibt, wie es weitergeht. GitHub betont, offen für Vorschläge aus der Community zu sein und hat eine öffentliche Diskussionsrunde gestartet. Ein endgültiger Verzicht auf Gebühren für selbst gehostete Runner ist damit jedoch nicht verbunden - vielmehr scheint eine spätere Einführung weiterhin möglich.
Zusammenfassung
- GitHub verzichtet vorerst auf geplante Gebühren für eigene Action-Runner
- Nach massiven Nutzerprotesten wurde die für März geplante Änderung ausgesetzt
- Die Gebühr von 0,002 Dollar pro Minute hätte nur private Repositories betroffen
- Viele Unternehmen kritisierten potenzielle Mehrkosten von tausenden Dollar
- GitHub räumte Kommunikationsfehler ein und startet nun offene Diskussionen
- Trotz Rückzieher hält das Unternehmen grundsätzlich an Kostenbeteiligung fest
- 96 Prozent der Kunden wären laut GitHub nicht von Preiserhöhungen betroffen
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