iPad 12 und iPad Air: Neue Code-Leaks verraten Details zur Hardware
Apple plant für das iPad 12 offenbar einen radikalen Kurswechsel. Statt älterer Prozessoren soll das kommende Einsteiger-Tablet den A19-Chip erhalten, um für Apple Intelligence gerüstet zu sein. Damit rückt das Basis-Modell überraschend an die iPhone-Spitze heran.
Stattdessen deuten die Zeichen auf den Einsatz des A19-Chips hin, der auch im iPhone 17 Verwendung findet. Sollten sich diese Hinweise bestätigen, würde das Basis-Modell technologisch deutlich näher an die teureren Serien heranrücken. Die Veröffentlichung des Geräts wird derzeit für das Frühjahr 2026 erwartet.
Der direkte Wechsel vom A16-Chip des Vorgängers auf den modernen A19 wäre ein Novum in Apples Produktstrategie für das Einstiegssegment. Bislang setzte der Konzern in dieser Preisklasse auf Prozessoren, die bereits zwei bis drei Generationen alt waren, um die Produktionskosten niedrig zu halten. Branchenbeobachter gehen davon aus, dass die Anforderungen von Apple Intelligence diesen Schritt erzwingen.
Damit die KI-Plattform lokal auf dem Gerät arbeiten kann, ist eine hohe Rechenleistung der Neural Engine notwendig. In diesem Zuge dürfte auch der Arbeitsspeicher von sechs auf acht Gigabyte anwachsen, was als Mindestanforderung für die aktuellen KI-Funktionen gilt.
Zwar wird der moderne Wi-Fi 7 Standard unterstützt, allerdings müssen Nutzer voraussichtlich auf das 320-MHz-Band verzichten. Das schränkt die theoretisch maximalen Übertragungsraten etwas ein, dürfte aber durch geringere Latenzen und eine bessere Energieeffizienz kompensiert werden.
Parallel zum Basis-Modell finden sich in den analysierten Daten Hinweise auf ein neues iPad Air. Unter den Codenamen J707 und J708 wird erwartet, dass die nächste Generation des Air-Tablets den M4-Chip erhält. Ein logischer Evolutionsschritt, wenngleich der Leistungszuwachs im Vergleich zur M-Serie moderater ausfällt als der Sprung beim Einsteiger-iPad. Größere Änderungen am Design oder der Display-Technologie werden für diesen Zyklus bei beiden Modellreihen nicht erwartet.
Ein High-End-Chip im günstigsten Tablet wäre ein starkes Signal für die KI-Strategie. Braucht ihr so viel Leistung im Basis-Modell oder reicht euch weniger? Wir sind gespannt auf eure Kommentare.
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Siehe auch:
Leistungssprung beim iPad 12 erwartet
In Cupertino plant man für das kommende Einsteiger-Tablet offenbar eine erhebliche technische Aufwertung. Aktuellen Informationen zufolge, die auf internen Code-Bezeichnungen basieren, soll das iPad der zwölften Generation nicht wie in der Vergangenheit üblich mit älterer Hardware bestückt werden.Stattdessen deuten die Zeichen auf den Einsatz des A19-Chips hin, der auch im iPhone 17 Verwendung findet. Sollten sich diese Hinweise bestätigen, würde das Basis-Modell technologisch deutlich näher an die teureren Serien heranrücken. Die Veröffentlichung des Geräts wird derzeit für das Frühjahr 2026 erwartet.
Der direkte Wechsel vom A16-Chip des Vorgängers auf den modernen A19 wäre ein Novum in Apples Produktstrategie für das Einstiegssegment. Bislang setzte der Konzern in dieser Preisklasse auf Prozessoren, die bereits zwei bis drei Generationen alt waren, um die Produktionskosten niedrig zu halten. Branchenbeobachter gehen davon aus, dass die Anforderungen von Apple Intelligence diesen Schritt erzwingen.
Damit die KI-Plattform lokal auf dem Gerät arbeiten kann, ist eine hohe Rechenleistung der Neural Engine notwendig. In diesem Zuge dürfte auch der Arbeitsspeicher von sechs auf acht Gigabyte anwachsen, was als Mindestanforderung für die aktuellen KI-Funktionen gilt.
Eigener N1-Chip ersetzt Zulieferer
Neben dem Hauptprozessor geben die Leaks auch Aufschluss über die geplante Konnektivität. Wie Macworld unter Berufung auf Backend-Code berichtet, sollen die neuen Modelle den von Apple selbst entwickelten N1-Chip erhalten. Dieser Baustein markiert Apples Abkehr von externen Zulieferern wie Broadcom und bündelt WLAN sowie Bluetooth in einer eigenen Komponente.Zwar wird der moderne Wi-Fi 7 Standard unterstützt, allerdings müssen Nutzer voraussichtlich auf das 320-MHz-Band verzichten. Das schränkt die theoretisch maximalen Übertragungsraten etwas ein, dürfte aber durch geringere Latenzen und eine bessere Energieeffizienz kompensiert werden.
Parallel zum Basis-Modell finden sich in den analysierten Daten Hinweise auf ein neues iPad Air. Unter den Codenamen J707 und J708 wird erwartet, dass die nächste Generation des Air-Tablets den M4-Chip erhält. Ein logischer Evolutionsschritt, wenngleich der Leistungszuwachs im Vergleich zur M-Serie moderater ausfällt als der Sprung beim Einsteiger-iPad. Größere Änderungen am Design oder der Display-Technologie werden für diesen Zyklus bei beiden Modellreihen nicht erwartet.
Ein High-End-Chip im günstigsten Tablet wäre ein starkes Signal für die KI-Strategie. Braucht ihr so viel Leistung im Basis-Modell oder reicht euch weniger? Wir sind gespannt auf eure Kommentare.
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Zusammenfassung
- iPad 12 soll überraschend den neuesten A19-Chip wie das iPhone 17 erhalten
- Radikaler Kurswechsel von Apples bisheriger Produktstrategie im Einstiegssegment
- Höhere Leistung wird für lokale Nutzung von Apple Intelligence benötigt
- Arbeitsspeicher wird voraussichtlich von sechs auf acht Gigabyte erweitert
- Neuer selbst entwickelter N1-Chip soll für WLAN und Bluetooth sorgen
- Veröffentlichung des leistungsstarken Einsteigermodells für Frühjahr 2026 erwartet
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