Meta räumt auf: Facebook-App bekommt jetzt einen neuen Look
Meta spendiert der Facebook-App einen umfassenden Neuanstrich. Neben einer aufgeräumten Oberfläche stehen neue Gesten, eine verbesserte Navigation und Funktionen im Fokus, die an Instagram erinnern. Die Plattform soll so wieder übersichtlicher werden.
Die wohl auffälligste Änderung betrifft nun die Interaktion mit Bildern: Nutzer können Fotos im Feed künftig per Doppeltipp mit einem "Gefällt mir" markieren. Diese Geste definiert bereits seit Jahren den Standard bei der Schwester-App Instagram und hält jetzt Einzug in die Haupt-App des Konzerns. Zudem werden mehrere hochgeladene Fotos indessen in einem standardisierten Raster angeordnet, was für mehr visuelle Ruhe im oft chaotischen Feed sorgen soll.
Unter anderem wurde das Menü in der Seitenleiste überarbeitet
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Umstrukturierung der Menüleiste. Elemente, die laut Analyse der Nutzungsdaten am häufigsten verwendet werden, rücken in den Vordergrund. Dazu gehören das Kurzvideo-Format Reels, der Bereich für Freunde sowie der Facebook Marketplace. Letzterer erfreut sich besonders bei der jüngeren Zielgruppe der Generation Z angeblich großer Beliebtheit, da er als Anlaufstelle für Second-Hand-Mode und günstige Einrichtung dient.
Meta platziert diesen Bereich daher prominenter, anstatt ihn in Untermenüs zu verstecken, um die Relevanz für junge Erwachsene zu steigern. Die neue Leiste soll den schnellen Zugriff auf diese Kernfunktionen erleichtern und die App insgesamt weniger überladen wirken lassen.
Gleichzeitig erhalten Nutzer mehr Werkzeuge an die Hand, um den Algorithmus des Feeds aktiv zu beeinflussen und zu personalisieren. Es wird einfacher möglich sein, direktes Feedback zu geben, warum ein bestimmter Beitrag oder ein Reel nicht gefällt. Diese Signale sollen künftig stärker gewichtet werden, um die Relevanz der angezeigten Inhalte zu erhöhen. Auch die Kommentarspalten in Gruppen und unter Reels wurden überarbeitet: Antworten sind gestrafft, und irrelevante Kommentare können anonym gemeldet werden, um Diskussionen sachlicher zu halten.
Das Feedback der Nutzer soll mehr in den Algorithmus einfließen
Datenschützer und Kritiker merken an, dass ähnliche Funktionen in der Vergangenheit oft zu ungewollten Benachrichtigungen im Feed führten oder die Privatsphäre unnötig aufweichten. Beim aktuellen Update betont Meta jedoch, dass Nutzer explizit entscheiden können, ob diese Profil-Updates im Feed geteilt werden oder lediglich auf der Profilseite sichtbar bleiben.
Nutzt ihr Facebook noch aktiv und haltet ihr das Redesign für einen sinnvollen Schritt zur Entschlackung der App? Schreibt uns eure Meinung gerne in die Kommentare!
Siehe auch:
Facebook räumt auf: Das neue Design
Meta hat eine umfassende Überarbeitung der Facebook-App angekündigt, die das Nutzererlebnis signifikant verändern soll. Im Zentrum des Redesigns, das ab sofort weltweit ausgerollt wird, stehen eine vereinfachte Navigation und eine modernisierte Darstellung von Medieninhalten. Die App hatte in den letzten Jahren durch die Integration zahlloser Features - von Dating bis Gaming - stark an Übersichtlichkeit eingebüßt.Die wohl auffälligste Änderung betrifft nun die Interaktion mit Bildern: Nutzer können Fotos im Feed künftig per Doppeltipp mit einem "Gefällt mir" markieren. Diese Geste definiert bereits seit Jahren den Standard bei der Schwester-App Instagram und hält jetzt Einzug in die Haupt-App des Konzerns. Zudem werden mehrere hochgeladene Fotos indessen in einem standardisierten Raster angeordnet, was für mehr visuelle Ruhe im oft chaotischen Feed sorgen soll.
Unter anderem wurde das Menü in der Seitenleiste überarbeitet
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Umstrukturierung der Menüleiste. Elemente, die laut Analyse der Nutzungsdaten am häufigsten verwendet werden, rücken in den Vordergrund. Dazu gehören das Kurzvideo-Format Reels, der Bereich für Freunde sowie der Facebook Marketplace. Letzterer erfreut sich besonders bei der jüngeren Zielgruppe der Generation Z angeblich großer Beliebtheit, da er als Anlaufstelle für Second-Hand-Mode und günstige Einrichtung dient.
Meta platziert diesen Bereich daher prominenter, anstatt ihn in Untermenüs zu verstecken, um die Relevanz für junge Erwachsene zu steigern. Die neue Leiste soll den schnellen Zugriff auf diese Kernfunktionen erleichtern und die App insgesamt weniger überladen wirken lassen.
Metas Strategie gegen das Chaos
Wie das Unternehmen in einem aktuellen Blogbeitrag erläutert, ist das primäre Ziel der Maßnahmen, "das Durcheinander zu durchbrechen". Meta führt dazu erweiterte Funktionen für die Suche ein. Suchergebnisse werden künftig in einem immersiven Raster-Layout dargestellt, das alle Inhaltsarten unterstützt und visuell ansprechender aufbereitet. Ein neuer Vollbild-Viewer soll es zudem ermöglichen, Foto- und Videoergebnisse zu erkunden, ohne die Position in der Suchliste zu verlieren.Gleichzeitig erhalten Nutzer mehr Werkzeuge an die Hand, um den Algorithmus des Feeds aktiv zu beeinflussen und zu personalisieren. Es wird einfacher möglich sein, direktes Feedback zu geben, warum ein bestimmter Beitrag oder ein Reel nicht gefällt. Diese Signale sollen künftig stärker gewichtet werden, um die Relevanz der angezeigten Inhalte zu erhöhen. Auch die Kommentarspalten in Gruppen und unter Reels wurden überarbeitet: Antworten sind gestrafft, und irrelevante Kommentare können anonym gemeldet werden, um Diskussionen sachlicher zu halten.
Das Feedback der Nutzer soll mehr in den Algorithmus einfließen
Verbindungen und Interessen
Neben der visuellen Auffrischung versucht Meta, die soziale Komponente über Profile zu stärken und lokale Vernetzung zu fördern. Aktualisieren Nutzer ihr Profil mit Interessen - etwa dem Backen von Sauerteigbrot oder einer geplanten Reise - schlägt Facebook proaktiv Freunde oder Gruppen vor, die diese Interessen teilen oder Tipps geben können. Eine Strategie von Meta, Facebook wieder stärker als Plattform für Communitys und lokale Entdeckungen zu positionieren.Datenschützer und Kritiker merken an, dass ähnliche Funktionen in der Vergangenheit oft zu ungewollten Benachrichtigungen im Feed führten oder die Privatsphäre unnötig aufweichten. Beim aktuellen Update betont Meta jedoch, dass Nutzer explizit entscheiden können, ob diese Profil-Updates im Feed geteilt werden oder lediglich auf der Profilseite sichtbar bleiben.
Nutzt ihr Facebook noch aktiv und haltet ihr das Redesign für einen sinnvollen Schritt zur Entschlackung der App? Schreibt uns eure Meinung gerne in die Kommentare!
Zusammenfassung
- Meta überarbeitet Facebook-App mit vereinfachter Navigation
- Doppeltipp-Funktion für 'Gefällt mir' wird von Instagram übernommen
- Menüleiste priorisiert beliebte Funktionen wie Reels und Marketplace
- Erweiterte Suchfunktionen mit immersivem Raster-Layout für Inhalte
- Mehr Personalisierungsmöglichkeiten zur Beeinflussung des Algorithmus
- Stärkere Vernetzung durch proaktive Vorschläge basierend auf Interessen
Siehe auch:
- Metaverse nur Milliardengrab? Facebook-Konzern will VR-Budget kürzen
- Meta killt interne Studie, die zeigt, wie schädlich Facebook etc. sind
- Gefällt mir: Der Facebook-Like-Button verschwindet aus dem Web
- Facebooks schmutziges Geheimnis: Milliardenumsatz mit Fake-Werbung
- Wer hätte das gedacht: Anstupsen auf Facebook ist wieder im Trend
Thema:
Metras Aktienkurs in Euro
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- The Social Reckoning: Erster Trailer zum brisanten Facebook-Thriller
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