Android vs. iOS: Studie findet klaren Sieger bei Spam- und Betrugsschutz
Eine neue Studie hat den eingebauten Schutz vor Spam und Betrug in Android und iOS untersucht und dabei deutliche Unterschiede zwischen den mobilen Betriebssystemen von Google und Apple gefunden. Demnach gibt es einen eindeutigen Gewinner.
So sagten Android-Nutzer im Vergleich zu iPhone-Besitzern 58 Prozent häufiger, dass sie in der Woche vor der Erhebung nicht von Spam-Nachrichten betroffen waren. Bei Pixel-Geräten lag der Vorteil sogar bei 96 Prozent gegenüber den Apple-Smartphones. Eigenen Angaben zufolge erhielten iPhone-Nutzer zudem 65 Prozent häufiger drei oder mehr Betrugs-Nachrichten pro Woche als Android-Anwender.
Angesichts der Tatsache, dass Betrüger in diesem Jahr weltweit über 400 Milliarden Dollar erbeutet haben und nur etwa vier Prozent der Opfer ihr Geld zurückerhielten, gewinnt effektiver Schutz vor mobilen Betrugsmaschen zunehmend an Bedeutung. Die genannten Zahlen stammen dabei aus einer Befragung von über 5000 Smartphone-Nutzern in den USA, Indien und Brasilien.
Die Tatsache, dass die Studie von Google in Auftrag gegeben und gemeinsam mit dem Marktforschungsunternehmen YouGov durchgeführt wurde, sollte dabei jedoch nicht unerwähnt bleiben. Zusätzlich finanzierte Google Evaluierungen der Sicherheitsfirmen Counterpoint Research und Leviathan Security Group.
Bei Anrufen setzt Android auf Call Screen, das unbekannte Anrufer automatisch abzufangen und Betrüger zu identifizieren versucht. Gmail soll zudem 99,9 Prozent aller Spam- und Phishing-Nachrichten blockieren, während Play Protect täglich Milliarden von Apps scannt.
Apple verschiebt verdächtige Spam-Nachrichten in einem separaten "Spam"-Ordner, wobei Links in diesen Nachrichten nicht anklickbar sind. Das Unternehmen setzt auf maschinelles Lernen zur Erkennung von Spam-Mustern und arbeitet mit Mobilfunkanbietern zusammen, um verdächtige Nachrichten zu filtern. Zusätzlich können iPhone-Nutzer unbekannte Absender blockieren und Nachrichten von nicht gespeicherten Kontakten automatisch filtern lassen.
Zusätzlich bewerteten Android-Nutzer ihre Schutzmaßnahmen 20 Prozent häufiger als "sehr effektiv" oder "extrem effektiv". Diese subjektive Einschätzung könnte jedoch auch durch unterschiedliche Nutzererwartungen oder Bekanntheit der Schutzfunktionen beeinflusst sein.
Unterschiedliche Schutzmaßnahmen von Android und iOS
Sowohl Android als auch iOS arbeiten kontinuierlich daran, ihre Schutzmaßnahmen zu verbessern und neue Bedrohungen zu identifizieren. iPhone-Nutzer sind keineswegs schutzlos, doch die Daten deuten darauf hin, dass Betrüger größere Schwierigkeiten haben, Android-Schutzmaßnahmen zu durchbrechen. Kritiker merken jedoch an, dass die von Google finanzierte Studie möglicherweise nicht alle Aspekte der iOS-Sicherheit angemessen berücksichtigt.
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Siehe auch:
Android schlägt iOS beim Spam-Schutz
Mehr oder weniger seit der Geburtsstunde der Smartphones tobt ein Konkurrenzkampf zwischen Android und iOS. Welches System ist komfortabler, schöner und vor allem sicherer? Der letzten dieser Fragen ist jetzt eine neue Studie auf den Grund gegangen. Sie hat Googles und Apples mobiles Betriebssystem miteinander verglichen und kommt beim Punkt der Sicherheit zu einem eindeutigen Urteil.So sagten Android-Nutzer im Vergleich zu iPhone-Besitzern 58 Prozent häufiger, dass sie in der Woche vor der Erhebung nicht von Spam-Nachrichten betroffen waren. Bei Pixel-Geräten lag der Vorteil sogar bei 96 Prozent gegenüber den Apple-Smartphones. Eigenen Angaben zufolge erhielten iPhone-Nutzer zudem 65 Prozent häufiger drei oder mehr Betrugs-Nachrichten pro Woche als Android-Anwender.
Angesichts der Tatsache, dass Betrüger in diesem Jahr weltweit über 400 Milliarden Dollar erbeutet haben und nur etwa vier Prozent der Opfer ihr Geld zurückerhielten, gewinnt effektiver Schutz vor mobilen Betrugsmaschen zunehmend an Bedeutung. Die genannten Zahlen stammen dabei aus einer Befragung von über 5000 Smartphone-Nutzern in den USA, Indien und Brasilien.
Die Tatsache, dass die Studie von Google in Auftrag gegeben und gemeinsam mit dem Marktforschungsunternehmen YouGov durchgeführt wurde, sollte dabei jedoch nicht unerwähnt bleiben. Zusätzlich finanzierte Google Evaluierungen der Sicherheitsfirmen Counterpoint Research und Leviathan Security Group.
Technische Unterschiede bei der Spam-Abwehr
Android nutzt seit Jahren KI-Tools, um Betrugsversuche zu "antizipieren und blockieren", bevor sie Nutzer erreichen. Diese Schutzmaßnahmen sollen laut Googles Sicherheits-Blog monatlich über zehn Milliarden verdächtige Anrufe und Nachrichten blockieren. Die Google Messages-App analysiert dabei sowohl den Absender-Ruf als auch den Textinhalt und verschiebt verdächtige Nachrichten automatisch in den Spam-Ordner.Bei Anrufen setzt Android auf Call Screen, das unbekannte Anrufer automatisch abzufangen und Betrüger zu identifizieren versucht. Gmail soll zudem 99,9 Prozent aller Spam- und Phishing-Nachrichten blockieren, während Play Protect täglich Milliarden von Apps scannt.
Apple verschiebt verdächtige Spam-Nachrichten in einem separaten "Spam"-Ordner, wobei Links in diesen Nachrichten nicht anklickbar sind. Das Unternehmen setzt auf maschinelles Lernen zur Erkennung von Spam-Mustern und arbeitet mit Mobilfunkanbietern zusammen, um verdächtige Nachrichten zu filtern. Zusätzlich können iPhone-Nutzer unbekannte Absender blockieren und Nachrichten von nicht gespeicherten Kontakten automatisch filtern lassen.
Detaillierte Sicherheitsanalyse zeigt Unterschiede
Counterpoint Research fand allerdings heraus, dass Android Schutz in neun Schlüsselbereichen bietet, während das iPhone mit "Nachrichten" und "App-Malware" nur in zwei Kategorien über entsprechende Funktionen verfügt. Die Experten von Leviathan testeten zudem 32 Sicherheitsfeatures und stellten fest, dass das Pixel 10 Pro 30 davon erfüllte, verglichen mit 21,5 beim iPhone 17 Pro.Zusätzlich bewerteten Android-Nutzer ihre Schutzmaßnahmen 20 Prozent häufiger als "sehr effektiv" oder "extrem effektiv". Diese subjektive Einschätzung könnte jedoch auch durch unterschiedliche Nutzererwartungen oder Bekanntheit der Schutzfunktionen beeinflusst sein.
Unterschiedliche Schutzmaßnahmen von Android und iOS
Entwicklung der Bedrohungslandschaft
Die Bedrohung durch mobile Betrugsmaschen entwickelt sich ständig weiter. Moderne Betrugsversuche nutzen mittlerweile KI, um überzeugende Szenarien wie "Pig Butchering" zu entwickeln, die über einfache Nachrichten hinausgehen. Bei dieser Masche bauen Betrüger über Wochen oder Monate Vertrauen zu ihren Opfern auf, bevor sie sie zu Investitionen in gefälschte Kryptowährungs- oder Handelsplattformen überreden.Sowohl Android als auch iOS arbeiten kontinuierlich daran, ihre Schutzmaßnahmen zu verbessern und neue Bedrohungen zu identifizieren. iPhone-Nutzer sind keineswegs schutzlos, doch die Daten deuten darauf hin, dass Betrüger größere Schwierigkeiten haben, Android-Schutzmaßnahmen zu durchbrechen. Kritiker merken jedoch an, dass die von Google finanzierte Studie möglicherweise nicht alle Aspekte der iOS-Sicherheit angemessen berücksichtigt.
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Zusammenfassung
- Studie bescheinigt Android besseren Spam- und Betrugsschutz als iOS
- Android-Nutzer erhalten nach eigener Aussage weniger Spam als iPhone-Besitzer
- Google nutzt KI-Tools zur Erkennung von monatlich 10 Milliarden Anrufen
- Android bietet Schutz in neun Schlüsselbereichen, iOS nur in zwei Kategorien
- Pixel 10 Pro erfüllt 30 von 32 Sicherheitsfeatures, iPhone 17 Pro nur 21,5
- Betrüger nutzen zunehmend KI für Betrugsszenarien wie 'Pig Butchering'
- Studie wurde von Google und YouGov durchgeführt
Siehe auch:
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