H3-Chip kommt: Apple arbeitet schon an AirPods 5 und AirPods Pro 4

Apple arbeitet mit Hochdruck am neuen H3-Chip, der in den kom­men­den AirPods 5 und AirPods Pro 4 zum Einsatz kommen soll. Da­bei wieder im Gespräch: Infrarotkameras, Gesundheitssensoren, ANC und eine verbesserte Klangqualität.
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Mark Zu / Unsplashed

H3-Chip bereits in Entwicklung

Apple arbeitet trotz der kürzlichen Markteinführung der AirPods Pro 3 im September bereits an deren Nachfolgern. Wie Bloomberg-Reporter Mark Gurman berichtet, entwickelt der Konzern aktuell den H3-Chip für drahtlose Audiogeräte, dem eine verbesserte Klangqualität und geringere Latenz vorausgesagt werden. Die aktuellen AirPods Pro 3 nutzen weiterhin den H2-Chip, obwohl Experten bereits hier den H3-Prozessor erwartet hatten.

Der neue Chip könnte zunächst in den AirPods 5 zum Einsatz kommen, die als Nachfolger der im Oktober vorgestellten AirPods 4 geplant sind. Diese sollen ähnlich wie die aktuellen Modelle in zwei Varianten angeboten werden - mit und ohne aktive Geräuschunterdrückung (ANC). Unklar bleibt, ob die nächste Pro-Generation als AirPods Pro 4 vermarktet oder als überarbeitete Version der AirPods Pro 3 positioniert wird.

AirPods Pro 3 im Video: Noise Cancelling und Herzfrequenzmessung

Kameras für erweiterte Integration

Analyst Ming-Chi Kuo prognostiziert für die kommenden AirPods Pro "bedeutendere" Hardware-Upgrades, einschließlich mindestens einer winzigen Infrarotkamera. Die Sensoren könnten Daten sammeln und an iPhones oder die Vision Pro weiterleiten, um die Geräteintegration zu vertiefen. Ein Leaker auf der chinesischen Plattform Weibo spekuliert, dass es sich dabei um eine optionale, höherwertige AirPods Pro 3-Option handeln könnte.

Die Kamera-Integration würde Apples Strategie folgen, seine Geräte stärker zu vernetzen. Allerdings bleiben Details zur konkreten Funktionsweise und den geplanten Anwendungsszenarien bisher unklar. Kritiker könnten zudem Datenschutzbedenken bei Kameras in Kopfhörern äußern.

Gesundheitsfunktionen bleiben Premium-Segment

Die AirPods Pro 3 führten erstmals einen Herzfrequenzsensor ein, der unsichtbares Infrarotlicht 256 Mal pro Sekunde aussendet, um die Lichtabsorption im Blutfluss zu messen. In Kombination mit Beschleunigungsmessern können Nutzer zudem bis zu 50 verschiedene Trainingsarten verfolgen.

Die Gesundheitsfunktionen werden voraussichtlich nicht in die günstigeren AirPods 5 übernommen, obwohl Apple weitere Features wie Temperatursensoren für künftige Modelle plant. Eine mögliche Beschränkung auf Pro-Modelle folgt Apples bewährter Strategie, Premium-Features zunächst in teureren Varianten zu etablieren.


Zeitplan bleibt ungewiss

Sowohl die AirPods Pro 3 als auch die AirPods 4 nutzen den H2-Chip, der ursprünglich in den AirPods Pro 2 debütierte. Die Over-Ear AirPods Max verwenden noch immer den älteren H1-Chip. Kuo prognostiziert, dass neue AirPods Max erst 2027 in die Massenproduktion gehen werden.

Ein konkreter Zeitplan für die H3-Modelle wurde nicht genannt. Basierend auf Apples bisherigem Veröffentlichungsrhythmus dürften die AirPods 5 frühestens im Herbst 2026 erwartet werden. Die schnelle Entwicklung neuer Generationen zeigt jedoch auch den intensiven Konkurrenzdruck im Markt für drahtlose Kopfhörer.

Welche Features wünscht ihr euch für die nächste AirPods-Generation? Seht ihr Kameras in Kopfhörern als sinnvolle Ergänzung oder eher kritisch?

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Zusammenfassung
  • Apple entwickelt H3-Chip mit verbesserter Klangqualität und geringerer Latenz
  • AirPods 5 könnten als erste den neuen H3-Chip erhalten und in zwei Varianten kommen
  • Nächste Pro-Generation soll bedeutendere Hardware-Upgrades wie Infrarotkameras bieten
  • Kamera-Integration würde stärkere Vernetzung von Apple-Geräten ermöglichen
  • AirPods Pro 3 führten erstmals einen Herzfrequenzsensor mit Infrarotlicht ein
  • Premium-Features bleiben zunächst teureren Pro-Modellen vorbehalten
  • Neue AirPods 5 werden basierend auf bisherigem Rhythmus frühestens Herbst 2026 erwartet

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