Apple streicht iPhones, Smartwatches und AirPods aus dem Programm

Apple stellt nach der Vorstellung seiner neuen iPhone-17-Serie, Apple Watches und AirPods Pro 3 zahlreiche Vorgängermodelle ein. Betroffene Geräte können nicht mehr bei Apple gekauft werden. Kunden müssen auf Drittanbieter oder Gebrauchtgeräte ausweichen.
Smartphone, Apple, iphone 16, Apple iPhone 16, Apple iPhone 16 Plus
Apple

Apple räumt Produktpalette auf

Auf seinem Event hat Apple gestern eine Fülle an neuen Geräten vorgestellt. Neben den Smartphones der iPhone-17-Serie und dem iPhone Air gab es auch die AirPods Pro 3 und mehrere neue Apple Watches zu sehen. Zeitgleich mit der Einführung der neuen Modelle stellt Apple wie gewohnt den Verkauf einiger alter Produkte über seine Website ein. Das bedeutet, das Kunden einige Handys und Wearables nicht mehr direkt bei Apple erwerben können.

Dazu gehören etwa das iPhone 16 Pro und Pro Max, ebenso wie das iPhone 15 und iPhone 15 Plus. Insgesamt stellt man in Cupertino also den Verkauf von vier Modellen ein, die teilweise gerade einmal ein Jahr alt sind. Diese Strategie soll zur Vereinfachung des Produktportfolios beitragen und Kunden dazu ermutigen, die neuesten Geräte zu kaufen.


Preisanpassungen bei verbleibenden Modellen

Das iPhone 16 und iPhone 16 Plus bleiben zu leicht reduzierten Preisen verfügbar. Das Standard-iPhone der letzten Generation ist ab sofort ab 849 Euro zu haben, während das Plus-Modell für 949 Euro erstanden werden kann.

Das neue iPhone 17 startet weiterhin bei 949 Euro, während das iPhone 17 Pro nun bei 1299 Euro beginnt - ein Aufschlag von 100 Euro gegenüber dem Vorjahr. Apple rechtfertigt die Preiserhöhung unter anderem mit der doppelten Speicherkapazität von 256 GB statt 128 GB im Einstiegsmodell und mehr RAM.

Auch Smartwatches und Kopfhörer betroffen

Auch der Verkauf der gesamten vorherigen Apple-Watch-Produktlinie wurde mit der Vorstellung der neuen Smartwatches eingestellt. Die Apple Watch SE 2, Apple Watch Series 10 und Apple Watch Ultra 2 sind nicht mehr verfügbar. Mit der Einführung der Apple Watch Series 11, Watch Ultra 3, Watch SE 3 hat Apple die früheren Versionen dieser Geräte aus dem Programm genommen. Gleiches gilt auch bei den AirPods Pro.

Verfügbarkeit bei Drittanbietern

Andere Händler dürften die eingestellten Apple-Produkte allerdings noch eine Weile lang führen, bis die Lagerbestände zur Neige gehen. Apple selbst wird die Geräte aber nicht mehr in seinen eigenen Stores anbieten. Die eingestellten Produkte bleiben natürlich auch im Gebrauchtmarkt oder als generalüberholte Geräte verfügbar.

Historisch betrachtet folgt Apple damit einem bewährten Muster. Denn bereits bei der Einführung des iPhone X im Jahr 2017 stellte der Konzern mehrere Vorgängermodelle ein, um die Aufmerksamkeit auf die neuen Geräte und ihre Funktionen zu lenken. Die neuen iPhones, Apple Watches und AirPods Pro 3 sind ab dem 12. September vorbestellbar und werden zum 19. September ausgeliefert.

Was haltet ihr von Apples Aufräumaktion im Produktportfolio? Teilt eure Meinung in den Kommentaren mit uns!
Zusammenfassung
  • Apple nimmt iPhone 16 Pro, Pro Max sowie iPhone 15 und 15 Plus vom Markt
  • iPhone 16 und 16 Plus bleiben zu reduzierten Preisen verfügbar
  • Das neue iPhone 17 Pro startet bei 1299 Euro mit doppeltem Speicher
  • Apple Watch SE 2, Series 10 und Ultra 2 wurden ebenfalls eingestellt
  • Auch AirPods Pro 2 lassen sich nicht mehr direkt bei Apple kaufen
  • Apple folgt damit bewährtem Muster zur Fokussierung auf neue Produkte
  • Eingestellte Produkte bleiben bei anderen Händlern noch verfügbar

Siehe auch:
Jetzt einen Kommentar schreiben


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen
Apples Aktienkurs in Euro
Tipp einsenden
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen? Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links, um WinFuture zu unterstützen: Vielen Dank!