Arduino: Qualcomm kauft Open-Source Hardware-Schmiede
Der US-Chipgigant Qualcomm kauft die italienische Open-Source Hardware-Schmiede Arduino. Damit übernimmt einer der größten Chiphersteller der Welt die eigentlich nicht profitorientierte Firma, die sich vor allem auf Hard- und Software für Prototypenbau und elektronische Gadgets spezialisiert hat.
Angaben zum Kaufpreis machten die beteiligten Parteien zunächst nicht. Arduino-Technologien werden weltweit an vielen Schulen und Universitäten verwendet, um die Entwicklung und Programmierung von elektronischen Geräten zu lehren. Gleichzeitig werden Arduino-Produkte aber auch von professionellen Ingenieuren häufig verwendet, um damit unter anderem schnell und relativ einfach Prototypen entwickeln zu können.
Qualcomm kündigte an, dass man nach der Übernahme von Arduino auch beginnen will, Entwickler-Boards der Firma mit den hauseigenen "Dragonwing"-Prozessoren anzubieten, die im Embedded-Bereich häufig zum Einsatz kommen. Damit sollen Nutzer von Arduino-Produkten die Möglichkeit bekommen, die Qualcomm-Chips für ihre Projekte zu nutzen, wobei sie Leistung auf dem Niveau von PCs oder Smartphones abrufen können, um so etwa Roboterelemente zu steuern.
Passend zu dem neuen Entwickler-Board plant Qualcomm auch ein neues Software-Tool, mit dem Arduino-Entwickler in der Lage sein sollen, mehr KI-Elemente in ihre Robotik-Projekte einfließen zu lassen. Schon zuvor wurden Qualcomm-Chips auf Arduino-Boards verwendet, ebenso wie die Chips diverser anderer Hersteller, die auch weiterhin unterstützt werden sollen.
Das Arduino UNO Q genannte Dragonwing-basierte Dev-Board nutzt einen QRB2210 genannten Prozessor, der eine ARM-basierte Quadcore-CPU bietet. Qualcomm und Arduino betonten, dass die beiden Firmen weiterhin voll auf die Offenheit des Arduino-Ökosystems setzen wollen.
Siehe auch:
Chipgigant übernimmt Bastler-Zulieferer
Qualcomm kauft Arduino, will aber sicherstellen, dass die Firma weiterhin weitestgehend unabhängig bleiben kann. Arduino soll demnach weiterhin als eigenständige Marke, mit eigenen Werkzeugen und ihrer altbekannten Mission erhalten bleiben, versicherte Qualcomm in einer Pressemitteilung, in der man die Übernahme bekanntgab.Angaben zum Kaufpreis machten die beteiligten Parteien zunächst nicht. Arduino-Technologien werden weltweit an vielen Schulen und Universitäten verwendet, um die Entwicklung und Programmierung von elektronischen Geräten zu lehren. Gleichzeitig werden Arduino-Produkte aber auch von professionellen Ingenieuren häufig verwendet, um damit unter anderem schnell und relativ einfach Prototypen entwickeln zu können.
Qualcomm kündigte an, dass man nach der Übernahme von Arduino auch beginnen will, Entwickler-Boards der Firma mit den hauseigenen "Dragonwing"-Prozessoren anzubieten, die im Embedded-Bereich häufig zum Einsatz kommen. Damit sollen Nutzer von Arduino-Produkten die Möglichkeit bekommen, die Qualcomm-Chips für ihre Projekte zu nutzen, wobei sie Leistung auf dem Niveau von PCs oder Smartphones abrufen können, um so etwa Roboterelemente zu steuern.
Passend zu dem neuen Entwickler-Board plant Qualcomm auch ein neues Software-Tool, mit dem Arduino-Entwickler in der Lage sein sollen, mehr KI-Elemente in ihre Robotik-Projekte einfließen zu lassen. Schon zuvor wurden Qualcomm-Chips auf Arduino-Boards verwendet, ebenso wie die Chips diverser anderer Hersteller, die auch weiterhin unterstützt werden sollen.
Das Arduino UNO Q genannte Dragonwing-basierte Dev-Board nutzt einen QRB2210 genannten Prozessor, der eine ARM-basierte Quadcore-CPU bietet. Qualcomm und Arduino betonten, dass die beiden Firmen weiterhin voll auf die Offenheit des Arduino-Ökosystems setzen wollen.
Zusammenfassung
- Qualcomm übernimmt die italienische Open-Source Hardware-Firma Arduino
- Arduino soll trotz Übernahme als eigenständige Marke erhalten bleiben
- Arduino-Produkte werden weltweit an Bildungseinrichtungen für Lehrzwecke genutzt
- Qualcomm plant Arduino-Entwicklerboards mit eigenen Dragonwing-Prozessoren
- Ein neues Software-Tool soll mehr KI-Funktionen für Arduino-Projekte ermöglichen
- Das neue Arduino UNO Q Board verwendet einen ARM-basierten Quadcore-Prozessor
- Beide Unternehmen betonen weiterhin die Offenheit des Arduino-Ökosystems
Siehe auch:
- Snapdragon 8 Elite Gen 5: Qualcomm stellt CPU des Galaxy S26 Ultra vor
- Snapdragon X2 Elite: Qualcomms neue Generation für Windows-PCs
- Qualcomm & Google kündigen Snapdragon-basierte PCs mit Android an
- Snapdragon 8 Elite Gen 5 im Benchmark: Qualcomm holt zu Apple auf
- Snapdragon 8 Elite Gen 5: Neue Qualcomm-Top-CPU für Galaxy S26 & Co
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