Kimmel-Suspendierung: So viele Streaming-Abos hat Disney verloren
Disney erlebte nach der Suspendierung von Jimmy Kimmel diverse Proteste, die sechstägige Unterbrechung der Sendung führte allen voran zu einer Kündigungswelle bei Disney+, Hulu und ESPN+. Nun ist klar, wie viele Abonnenten mitmachten, nämlich 1,7 Millionen.
Die Kontroverse entstand nach Kimmels Äußerungen am 10. September im Kontext des Mordes an Charlie Kirk. ABC suspendierte die Late-Night-Show am 17. September nach Druck der FCC und lokaler TV-Stationen. Sinclair und Nexstar, die Dutzende von ABC-Partnerstationen landesweit besitzen, hatten die Maßnahme als Reaktion auf FCC-Vorsitzenden Brendan Carrs Drohungen mit Strafmaßnahmen eingeleitet.
Reporterin Marisa Kabas bestätigte die Zahlen auf Bluesky und berichtete über den Zusammenhang mit der politischen Kontroverse. Disney brachte Kimmels Show bereits sechs Tage nach dem Vorfall zurück, doch der Schaden war bereits entstanden.
Disney+ und Hulu erreichten im Juni zusammen 183 Millionen Abonnenten. Das Unternehmen kündigte im August an, keine separaten Abonnentenzahlen mehr zu veröffentlichen, was die Transparenz für Investoren einschränkt. Die aktuellen Verluste entsprechen etwa 0,9 Prozent der Gesamtnutzerbasis.
Disney steht weiterhin von verschiedenen Seiten unter Druck. Eine Gruppe verärgerter Investoren fordert Unterlagen zur Erklärung der Suspendierung. Das Unternehmen muss nun schwierige Gewässer navigieren, während es versucht, verschiedene Geschäfte von der FCC genehmigen zu lassen.
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Siehe auch:
Massive Kündigungswelle trifft Disney
Disney musste nach der Suspendierung von Jimmy Kimmel Live einen erheblichen Verlust bei seinen Streaming-Diensten verkraften. Zwischen dem 17. und 23. September kündigten über 1,7 Millionen Nutzer ihre Abonnements bei den Streamingdiensten Disney+, Hulu und ESPN+. Das entspricht einer Steigerung von 436 Prozent gegenüber den üblichen Kündigungszahlen für denselben Zeitraum.Die Kontroverse entstand nach Kimmels Äußerungen am 10. September im Kontext des Mordes an Charlie Kirk. ABC suspendierte die Late-Night-Show am 17. September nach Druck der FCC und lokaler TV-Stationen. Sinclair und Nexstar, die Dutzende von ABC-Partnerstationen landesweit besitzen, hatten die Maßnahme als Reaktion auf FCC-Vorsitzenden Brendan Carrs Drohungen mit Strafmaßnahmen eingeleitet.
Reporterin Marisa Kabas bestätigte die Zahlen auf Bluesky und berichtete über den Zusammenhang mit der politischen Kontroverse. Disney brachte Kimmels Show bereits sechs Tage nach dem Vorfall zurück, doch der Schaden war bereits entstanden.
Finanzielle Auswirkungen
Obwohl die 1,7 Millionen Kündigungen weniger als ein Prozent der Gesamtabonnentenzahl ausmachen, könnten sie Disneys Wachstumserwartungen untergraben. Das Unternehmen hatte Investoren im August mitgeteilt, zwischen Juli und September zusätzlich zehn Millionen Abonnenten zu erwarten.Disney+ und Hulu erreichten im Juni zusammen 183 Millionen Abonnenten. Das Unternehmen kündigte im August an, keine separaten Abonnentenzahlen mehr zu veröffentlichen, was die Transparenz für Investoren einschränkt. Die aktuellen Verluste entsprechen etwa 0,9 Prozent der Gesamtnutzerbasis.
Disney steht weiterhin von verschiedenen Seiten unter Druck. Eine Gruppe verärgerter Investoren fordert Unterlagen zur Erklärung der Suspendierung. Das Unternehmen muss nun schwierige Gewässer navigieren, während es versucht, verschiedene Geschäfte von der FCC genehmigen zu lassen.
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Zusammenfassung
- Disney verlor 1,7 Millionen Streaming-Abonnenten nach Kimmels Suspendierung
- Kündigungen bei Disney+, Hulu und ESPN+ stiegen um 436 Prozent an
- Auslöser waren Kimmels Äußerungen zum Mord an Charlie Kirk am 10. September
- ABC suspendierte die Show am 17. September nach Druck der FCC und TV-Stationen
- Die Kündigungen entsprechen etwa 0,9 Prozent der gesamten Nutzerbasis
- Disney brachte Kimmels Show bereits nach sechs Tagen wieder zurück
- Verärgerte Investoren fordern nun Unterlagen zur Erklärung der Suspendierung
Siehe auch:
- Es steht fest: Preis für Disney+ wird auch in Deutschland erhöht
- Disney+ wird (in den USA) erneut teurer - mitten im Chaos um Kimmel
- Proteste gegen Disney wirken: Jimmy Kimmel darf wieder auf Sendung
- Wegen Suspendierung von Jimmy Kimmel: Boykottaufrufe gegen Disney
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