Galaxy S26 Ultra: Offizieller Datenbank-Eintrag enthüllt Akkukapazität

Die Daten des chinesischen Zentrums für Qualitätszertifizierung verraten die Akkukapazität von Samsungs kommendem Flaggschiff-Smartphone. Die im Eintrag aufgelisteten Werte dürften einige Kunden enttäuschen.
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Enttäuschung für Samsung-Fans

Seit Anfang Juli tauchen immer neue Gerüchte rund um das kommende Galaxy S26 Ultra auf. So soll das Handy etwa ein revolutionäres Display erhalten. Gleichzeitig verabschiedet sich Samsung wohl endgültig vom ikonischen Design seines Flaggschiffs. Erste handfeste Informationen gibt es jetzt zum Akku des Smartphones, zu dem es ebenfalls schon einige Spekulationen gab. So ist ein Eintrag zum S26 Ultra in der Datenbank des chinesischen Quality Certification Center (CQC) aufgetaucht und liefert Zahlen zur Kapazität der verbauten Batterie.

Der Eintrag mit der Nummer 2025010915805756 zeigt zwei Akkus mit den Modellnummern EB-BS948ABY und EB-BS948ABE, die für das kommende Flaggschiff mit der Modellnummer SM-S948 bestimmt sind. Die Batterien werden mit einer Nennkapazität von 4855 mAh bei einer Spannung von 3,9 Volt gelistet und dürften mit einer typischen Kapazität von 5000 mAh vermarktet werden.


Die Zertifizierung durch Chinas Quality Certification Center bestätigt damit, was viele Samsung-Fans befürchtet hatten. Das S26 Ultra wird erneut einen 5000-mAh-Akku erhalten, genau wie die fünf Vorgängermodelle der Galaxy-Serie seit dem Galaxy S20 Ultra aus dem Jahr 2020. Gerüchte über eine Erhöhung auf 5.500 mAh oder sogar mehr haben sich damit als falsch erwiesen.

Design vor Kapazität

Samsung bleibt also bei seiner Linie der letzten Jahre. Statt die Akkukapazität zu erhöhen, konzentriert sich der Hersteller wohl eher auf ein schlankeres und leichteres Design. Das Galaxy S26 Ultra soll weniger als acht Millimeter dick werden, während das aktuelle S25 Ultra noch 8,2 Millimeter misst. Diese Entscheidung spiegelt Samsungs Fokus auf Premium-Ästhetik und Handhabung wider, die sich auch beim S25 Edge findet.

Um eine höhere Kapazität ohne dickeres Gehäuse zu erreichen, müsste Samsung auf einen Akku setzen, der aus mehreren maximal 20 Wh großen Zellen besteht. Während Silizium-Kohlenstoff-Akkus dieses Platzproblem durch eine höhere Energiedichte lösen könnten, gibt es nach wie vor Bedenken bezüglich der Lebensdauer derartiger Batterien. Diese Technologie wird bereits von chinesischen Herstellern wie Xiaomi und Honor eingesetzt, Samsung zeigt sich jedoch zurückhaltender bei der Implementierung.

Schnelleres Laden als Kompromiss

Als 'Entschädigung' für die unveränderte Akkukapazität soll das Galaxy S26 Ultra schnelleres Laden unterstützen. Statt der bisherigen 45 Watt könnte das neue Flaggschiff mit bis zu 65 Watt laden. Diese Verbesserung würde es ermöglichen, den Akku in etwa 30 Minuten von null auf 80 Prozent zu laden, was eine deutliche Zeitersparnis gegenüber den aktuellen 60 Minuten für eine vollständige Ladung darstellen würde.

Während chinesische Konkurrenten wie Oppo und Xiaomi bereits Akkus mit 7000 mAh in dünnen Gehäusen verbauen, kommt etwa das iPhone 16 Pro Max von Apple mit einer 4685-mAh-Batterie aus. Samsung positioniert sich damit im Mittelfeld und setzt vor allem auf Software-Optimierungen und Effizienzverbesserungen des neuen Snapdragon 8 Elite 2-Prozessors von Qualcomm.

Was haltet ihr von Samsungs konservativen Ansatz bei der Akkukapazität? Sind 5000 mAh noch zeitgemäß, oder sollte Samsung mutiger bei neuen Akkutechnologien werden?
Zusammenfassung
  • Galaxy S26 Ultra behält laut Zertifizierungsdatenbank 5000-mAh-Akku
  • Seit 2020 nutzt Samsung dieselbe Akkukapazität für Ultra-Modelle
  • Gerüchte über einen größeren Akku mit 5500 mAh haben sich als falsch erwiesen
  • Samsung konzentriert sich auf schlankeres Design statt auf Akkuvergrößerung
  • Als Ausgleich könnte das S26 Ultra mit bis zu 65 Watt statt 45 Watt laden
  • Konkurrenten verbauen bereits Akkus mit 7000 mAh in dünnen Gehäusen
  • Statt größerer Akkus setzt Samsung auf Software-Optimierungen

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