Spektakulär: NASA gelingt Foto von extrem seltenem Naturphänomen
NASA-Astronautin Nicole Ayers hat von der ISS aus ein außergewöhnliches Atmosphären-Phänomen fotografiert - einen gigantischen Jet über der Grenze zwischen Texas und Mexiko. Es ist eines der besten Bilder eines sogenannten Transient Luminous Events.
Gigantische Jets sind kraftvolle elektrische Entladungen, die sich von der oberen Schicht eines Gewitters bis in die obere Atmosphäre erstrecken. Diese seltenen Phänomene werden typischerweise nur zufällig beobachtet, etwa von Flugpassagieren.
Sprites hingegen sind kurze, farbige Lichtblitze, die hoch über Gewittern in der Mesosphäre auftreten, etwa 80 Kilometer über der Erdoberfläche. Sie sind eine der am häufigsten beobachteten Arten von TLEs. Im Gegensatz zu gigantischen Jets bilden sich Sprites unabhängig, viel höher in der Atmosphäre, nach kräftigen Blitzschlägen. Sie erscheinen normalerweise als rötliches Leuchten mit komplexen Formen, die Quallen oder Säulen ähneln und sich über Dutzende von Kilometern erstrecken können.
Das Bild von Nicole Ayers liefert einen beeindruckenden Blick auf das seltene Phänomen
Sprites können auch von anderen TLEs wie Halos und ELVEs (Emissions of Light and Very Low Frequency perturbations due to Electromagnetic Pulse Sources) begleitet werde oder ihnen vorausgehen, was sie zu einem Teil einer größeren und visuell spektakulären Sammlung hochenergetischer elektrischer Aktivität macht.
Bilder von TLEs helfen Wissenschaftlern dabei, besser zu verstehen, wie sie entstehen, welche Eigenschaften sie haben und welche Beziehungen sie zu Gewittern haben. Die Phänomene wurden erst in den 1990er Jahren entdeckt und sind noch immer nicht vollständig verstanden. Gigantische Jets sind dabei besonders selten. Sie treten nur etwa während 0,01 Prozent aller Gewitter auf.
Was haltet ihr von solchen seltenen Naturphänomenen aus dem All? Habt ihr schon mal ähnliche Lichterscheinungen beobachtet? Teilt eure Erfahrungen in den Kommentaren mit uns!
Siehe auch:
Seltener Gigant-Jet aus dem All fotografiert
Am 3. Juli 2025 gelang NASA-Astronautin Nicole Ayers von der Internationalen Raumstation ISS eine spektakuläre Aufnahme. Sie fotografierte ein seltenes atmosphärisches Phänomen an der Grenze zwischen Texas und Mexiko. Was sie zunächst für einen sogenannten Sprite hielt, erwies sich nach näherer Untersuchung als noch seltenere Form eines Transient Luminous Events (TLE) - einen gigantischen Jet.Gigantische Jets sind kraftvolle elektrische Entladungen, die sich von der oberen Schicht eines Gewitters bis in die obere Atmosphäre erstrecken. Diese seltenen Phänomene werden typischerweise nur zufällig beobachtet, etwa von Flugpassagieren.
Unterschied zwischen Jets und Sprites
Wie die NASA schreibt, erstrecken sich diese elektrischen Entladungen in etwa 20 Kilometern Höhe bis zur oberen Atmosphäre in etwa 100 Kilometern Höhe und übertragen dabei erhebliche elektrische Ladungen. Im Gegensatz zu Sprites, die höher in der Mesosphäre auftreten und durch Blitze ausgelöst werden, brechen gigantische Jets direkt von den Gewitterwolken nach oben aus.Sprites hingegen sind kurze, farbige Lichtblitze, die hoch über Gewittern in der Mesosphäre auftreten, etwa 80 Kilometer über der Erdoberfläche. Sie sind eine der am häufigsten beobachteten Arten von TLEs. Im Gegensatz zu gigantischen Jets bilden sich Sprites unabhängig, viel höher in der Atmosphäre, nach kräftigen Blitzschlägen. Sie erscheinen normalerweise als rötliches Leuchten mit komplexen Formen, die Quallen oder Säulen ähneln und sich über Dutzende von Kilometern erstrecken können.
Das Bild von Nicole Ayers liefert einen beeindruckenden Blick auf das seltene Phänomen
Sprites können auch von anderen TLEs wie Halos und ELVEs (Emissions of Light and Very Low Frequency perturbations due to Electromagnetic Pulse Sources) begleitet werde oder ihnen vorausgehen, was sie zu einem Teil einer größeren und visuell spektakulären Sammlung hochenergetischer elektrischer Aktivität macht.
Wissenschaftliche Bedeutung der Aufnahme
József Bór, ein Atmosphärenforscher vom Institut für Erdphysik und Weltraumwissenschaft in Ungarn, lobte das Bild von Ayers und nannte es eines der schärfsten und detailliertesten Fotos eines gigantischen Jets, das jemals aus dem Orbit aufgenommen wurde.Bilder von TLEs helfen Wissenschaftlern dabei, besser zu verstehen, wie sie entstehen, welche Eigenschaften sie haben und welche Beziehungen sie zu Gewittern haben. Die Phänomene wurden erst in den 1990er Jahren entdeckt und sind noch immer nicht vollständig verstanden. Gigantische Jets sind dabei besonders selten. Sie treten nur etwa während 0,01 Prozent aller Gewitter auf.
NASA ruft zur Mithilfe auf
Aufgrund dieser Seltenheit ruft die NASA zur öffentlichen Beteiligung auf. Falls jemand ein Foto eines ähnlichen Ereignisses aufgenommen hat, kann er es auf der Website Spritacular einreichen. Das Projekt sammelt die Fotografien, um die Häufigkeit und Verteilung dieser mysteriösen Phänomene besser zu verstehen. Auch Amateuraufnahmen können dabei wertvolle wissenschaftliche Erkenntnisse liefern.Was haltet ihr von solchen seltenen Naturphänomenen aus dem All? Habt ihr schon mal ähnliche Lichterscheinungen beobachtet? Teilt eure Erfahrungen in den Kommentaren mit uns!
Zusammenfassung
- NASA-Astronautin Nicole Ayers fotografierte am 3. Juli 2025 einen gigantischen Jet
- Gigantische Jets sind elektrische Entladungen zwischen Gewitter und Atmosphäre
- Im Unterschied zu Sprites brechen gigantische Jets direkt aus Gewitterwolken aus
- Das Bild gilt als eines der schärfsten Fotos eines gigantischen Jets aus dem Orbit
- TLEs wurden erst in den 90er Jahren entdeckt und sind nicht vollständig erforscht
- Die NASA sammelt über die Website Spritacular Fotos ähnlicher Phänomene
Siehe auch:
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