KI statt Apps: Das T Phone 3 ist da - Das kann das ungewöhnliche Handy

Die Deutsche Telekom präsentiert das T Phone 3 als sein erstes KI-Smart­phone ohne sichtbare Apps. Nutzer steuern das Gerät per Sprachbefehl über den integrierten Perplexity-Assistenten. Das Handy ist ab sofort zu einem günstigen Preis zu haben.
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Deutsche Telekom

KI-Revolution ohne App-Chaos

Die Deutsche Telekom läutet eigenen Aussagen zufolge eine neue Smartphone-Ära ein. Denn das bereits letztes Jahr als Konzept-Smartphone vorgestellte T Phone 3 kommt jetzt in den Handel. Das Besondere an dem Handy ist die Tatsache, dass es weitgehend auf sichtbare Apps verzichtet und stattdessen vollständig auf künstliche Intelligenz setzt. Anstatt durch verschiedene Apps zu navigieren, können Nutzer das Gerät per Sprachbefehl oder Text über einen integrierten KI-Assistenten steuern.

Der Assistent basiert dabei auf der Technologie des KI-Unternehmens Perplexity. Perplexity, gegründet 2022 von Aravind Srinivas, hat sich als Alternative zu ChatGPT etabliert und verarbeitet im Rahmen der eigenen Dienste mittlerweile über eine Milliarde Suchanfragen pro Monat.

T Phone 3: Das ganz besondere KI-Smartphone der Telekom

Laut der Deutschen Telekom soll das T Phone 3 "KI für alle" zugänglich machen und die Komplexität moderner Smartphones reduzieren. Das Unternehmen positioniert sich damit im Markt für Geräte, die besonders für technikferne Nutzer interessant sein könnten.

Bedienung per Magenta-Knopf

Ein Druck auf den Magenta-Button an der Seite des Smartphones aktiviert den KI-Assistenten, der als digitaler Alltagshelfer fungiert. Das System unterstützt die Nutzer laut der Telekom etwa bei typischen Alltagsfragen: Was koche ich heute? Wo spielt meine Lieblingsband? Warum lassen meine Pflanzen die Köpfe hängen? Die Steuerung funktioniert in mehreren Sprachen und passt sich dem Nutzerverhalten an.

Die Apps befinden sich zwar weiterhin auf dem Gerät, laufen aber im Hintergrund und können bei Bedarf durch Wegwischen der KI-Oberfläche wieder sichtbar gemacht werden. Diese Hybrid-Lösung ermöglicht es erfahrenen Nutzern, bei Bedarf auf traditionelle App-Navigation zurückzugreifen, während Einsteiger vollständig auf die KI-Steuerung setzen können.

Erweiterte Funktionen

Zusätzlich zur Sprachsteuerung bietet das Gerät auch moderne KI-Tools in der Kamera. Durch die Partnerschaft mit Picsart können etwa KI-Avatare erstellt und Bildhintergründe bearbeitet werden. Auch lassen sich störende Objekte aus Bildern entfernen.

Die KI kann auch komplexere Aufgaben übernehmen. Sie analysiert Fotos von Speisekarten und übersetzt sie, plant Reiserouten basierend auf persönlichen Vorlieben oder erstellt Einkaufslisten aus Rezeptfotos.

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Technische Details

Das T Phone 3 spielt, wie schon seine Vorgänger, nicht in der allerersten Liga, was die technischen Komponenten anbelangt. Im Smartphone steckt der Qualcomm Snapdragon 6 Gen. 3, der im Schnitt nur etwa ein Drittel der Leistung eines Qualcomm Snapdragon 8 Elite besitzt, der unter anderem in Samsungs Galaxy S25-Serie verbaut wird. Das 6,6-Zoll-Display liefert eine Auflösung von 2.408 x 1.040 Pixel und eine Bildwiederholrate von 120 Hz.

Abstriche müssen Käufer auch beim Aufnehmen von Fotos und Videos machen. Die maximale Auflösung der Dual-Kamera auf der Rückseite liegt bei 50 Megapixeln. Die Selfie-Kamera auf der Vorderseite liefert 13 Megapixel. Der Akku dürfte mit 5000 mAh für die meisten Nutzer jedoch ausreichend Kapazität besitzen. Er lässt sich mit 25 Watt laden. Das Telefon ist mit 128 Gigabyte Speicher erhältlich, kann allerdings über eine microSD-Karte um maximal zwei Terabyte erweitert werden. Das Smartphone wird mit Android 15 ausgeliefert und soll drei OS-Updates sowie bis fünf Jahre nach Verkaufsende Sicherheitsupdates erhalten.

Preis und Verfügbarkeit

Das Smartphone kostet zum Start 149 Euro. Das begleitende T Tablet 2 ist für 199 Euro erhältlich. Wer beide Geräte zusammen mit einem Tarif erwirbt, zahlt jeweils nur einen Euro. Im Preis enthalten ist ein 18-monatiges Perplexity-Pro-Abonnement, das normalerweise 20 Dollar pro Monat kostet. Diese aggressive Preisgestaltung zeigt den Willen der Telekom, schnell Marktanteile zu gewinnen.

Die Geräte sind ab dem 14. August 2025 in Deutschland sowie in neun weiteren europäischen Ländern erhältlich. Interessierte können sie im Online-Shop der Telekom, den Ladengeschäften des Unternehmens und im Fachhandel erwerben.

Was haltet ihr von Smartphones ohne sichtbare Apps? Seht ihr in der KI-Steuerung die Zukunft oder vermisst ihr die gewohnte App-Navigation? Teilt eure Erfahrungen mit uns!
Zusammenfassung
  • T Phone 3 als erstes KI-Smartphone der Telekom ohne sichtbare Apps
  • Steuerung per Sprachbefehl über integrierten Perplexity-Assistenten
  • KI übernimmt Alltagsaufgaben wie Taxi-Bestellungen und Übersetzungen
  • Apps laufen im Hintergrund und können bei Bedarf sichtbar gemacht werden
  • Smartphone kostet 149 Euro und ist ab 14. August 2025 erhältlich
  • Im Preis enthalten ist ein 18-monatiges Perplexity-Pro-Abonnement

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