Romo A, S & P: Drohnenspezialist DJI baut jetzt Staubsauger-Roboter

Der chinesische Hersteller DJI baut sein Produktportfolio über sein Steckenpferd Drohnen hinaus weiter aus. Mit der Tochtermarke Romo hat man jetzt erstmals Staubsauger-Roboter aus eigener Entwicklung vorgestellt, um so neue Märkte zu erschließen.
Staubsaugerroboter, DJI, Reinigungsroboter, Staubsauger-Roboter, DJI Romo S, Romo, DJI Romo
DJI

DJI: Drohnen, Actioncams - und jetzt Staubsauger

Während Insta360 anfängt, Drohnen zu bauen, nachdem DJI schon seit einigen Jahren ein Line-up eigener Action-Kameras vertreibt, expandiert DJI jetzt in den Markt für Staubsaugerroboter. Dazu führt man eine neue Marke namens "DJI Romo" ein, wobei auf den Geräten selbst nur der Name "Romo" angebracht sein wird.

Zum Start gibt es drei verschiedene Varianten von DJIs erstem Staubsaugerroboter in Form des "Romo A", "Romo S" und "Romo P". Die Geräte nutzen allesamt zwei Fisheye-Kameras auf der Front, die ein möglichst großes Sichtfeld haben sollen. Hinzu kommt ein laserbasiertes Vision-System, das Abstände und den Raum vor dem Roboter erfassen soll. DJI RomoDJI Romo - die neuen Staubsaugerroboter des Drohnenspezialisten DJI hat dazu nach eigenen Angaben drei eigene Lasermodule entwickelt und kombiniert diese mit den beiden Kameras, um so Objekte ab einer Dicke von nur zwei Millimetern erfassen zu können. Das Ziel ist, dass sich die Romo-Roboter nicht in Kabeln und ähnlichem verheddern, wenn diese zum Beispiel von einem Tisch herunterhängen. Natürlich spricht DJI auch von der Verwendung von KI zur Erstellung von Karten der Innenräume der Nutzer, will die Daten dafür aber nur lokal speichern, um die Privatsphäre zu schützen.

DJI rüstet seine Staubsaugerroboter nach eigenen Angaben mit einem "extragroßen" Saugrohr aus, wobei von 25 Hektopascal Druck die Rede ist. Obendrein sind natürlich auch mechanische Arme und Wisch-Pads verbaut, die bei Bedarf ausgefahren werden können, um in engen Zwischenräumen reinigen zu können. Während man sich mit hoher Saugkraft rühmt, macht DJI keine Angaben darüber, wie viel Fläche die Romo-Roboter in einem bestimmten Zeitraum reinigen können. DJI RomoDer DJI Romo S kommt mit transparentem Gehäuse und transparenter Ladestation Der DJI Romo A kommt in einem weißen Gehäuse mit einer transparenten Basisstation daher. Der DJI Romo S hat ebenfalls ein weißes Gehäuse, setzt aber auf eine ebenfalls vollständig weiße Basisstation. Beim DJI Romo P verwendet der Hersteller hingegen ein transparentes Gehäuse in Kombination mit einer ebenfalls transparenten Basisstation. Optisch erinnern die Geräte somit an den aktuellen Trend, Elektronikprodukte mit transparenten Gehäuseteilen auszurüsten.

DJI bietet bei seinen Romo-Staubsaugerrobotern auch eine Nasswischfunktion, für die man einen Behälter für 164 Millimeter Reinigungsflüssigkeit integriert. Die Basisstationen verfügen zudem über getrennte Behälter für verschiedene Reinigungsmittel. Weil der DJI Romo erkennen kann, in welchem Raum er sich befindet, kann man auch ihn auch unterschiedliche Reiniger mit unterschiedlicher Leistung in den verschiedenen Räumen nutzen lassen.

Spezialfunktionen wie einen ausfahrbaren Arm oder die Fähigkeit, über hohe Türschwellen zu klettern oder gar Treppenstufen zu erklimmen, besitzen die DJI Romo-Modelle bisher nicht. Der Hersteller wirbt unter anderem mit einem leisen Betrieb und der Möglichkeit, Benachrichtigungen über den Wartungszustand des Roboters zu erhalten.

Zum Start sind die DJI Romo Staubsaugerroboter nur in China zu haben, der Hersteller kündigte gegenüber DroneDJ aber bereits Pläne für eine weltweite Einführung im weiteren Jahresverlauf an. Preislich geht es im Fall des DJI Romo S bei umgerechnet etwa 600 Euro los, während der DJI Romo P für etwa 900 Euro verkauft wird. In Europa dürften die Preise natürlich wie üblich deutlich höher ausfallen, sobald die Geräte hierzulande starten.

DJI Mini 4 Pro Fly More Combo Jetzt für 899 Euro bei Media Markt Zum Angebot
Zusammenfassung
  • Drohnenhersteller DJI steigt mit der neuen Marke Romo in den Staubsaugermarkt ein
  • Drei Modelle namens Romo A, S und P nutzen zwei Fisheye-Kameras und drei Lasermodule
  • Erkennung von Objekten ab zwei Millimetern Dicke zur Vermeidung von Kabelsalat
  • Roboter bieten Nasswischfunktion und können raumspezifische Reinigungsmittel anwenden
  • Vorerst nur in China erhältlich, weltweiter Start noch im Laufe des Jahres geplant
  • Preislich beginnt die Serie bei umgerechnet etwa 600 Euro für das Modell Romo S

Siehe auch:


Tipp einsenden
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen? Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links, um WinFuture zu unterstützen: Vielen Dank!