Bekannter Chipdesigner will Preis für GPU-Entwicklung um 90 % senken
Ein ehemaliger Intel- und AMD-Ingenieur will die Kosten für die Chipentwicklung massiv senken. In seinem Start-up Oxmiq Labs wurden dafür Komponenten auf Basis der RISC-V-Architektur entwickelt, die relativ einfach kombiniert werden können.
Koduri, der zuvor bei AMD, Intel und Apple tätig war, setzt mit Oxmiq auf eine neue Form der Chipentwicklung. Klassischerweise ist die Herstellung neuer Grafikchips extrem kostenintensiv, was kleinere Unternehmen oft ausschließt. Oxmiq will dies ändern, indem es vor allem geistiges Eigentum - wie die Kernarchitektur OxCore - anbietet. Diese basiert auf der offenen RISC-V-Befehlssatzarchitektur und lässt sich flexibel an verschiedene Einsatzbereiche anpassen - von KI-Systemen bis hin zu Robotern.
Ein weiteres wichtiges Produkt des Unternehmens ist OxQuilt, ein modulares System, mit dem Firmen individuelle System-on-Chip-Lösungen zusammenstellen können. Dadurch entfällt der Aufwand, jedes Mal bei null beginnen zu müssen. Hinzu kommt die Softwareplattform OXCapsule, die Entwicklern hilft, KI- und Grafiksoftware auf unterschiedlichster Hardware lauffähig zu machen - ohne aufwendige Anpassungen.
Mit 20 Millionen Dollar an Startkapital - unter anderem von MediaTek - ist Oxmiq finanziell gut aufgestellt. Zwar ist das Lizenzmodell herausfordernd, doch der zunehmende Bedarf an flexibler KI-Hardware könnte dem Unternehmen in die Karten spielen. Immerhin gehen Schätzungen davon aus, dass die Entwicklung einer spezialisierten GPU auf dieser Basis um bis zu 90 Prozent billiger werden kann.
Siehe auch:
Umfassende Entwicklungs-Plattform
Der renommierte GPU-Ingenieur Raja Koduri will den Zugang zu Hochleistungs-Chips für Künstliche Intelligenz (KI) und Grafik drastisch vereinfachen - sowohl für große Rechenzentren als auch für kompakte Edge-Geräte. Statt eigene Hardware zu produzieren, entwickelt Oxmiq zentrale Technologien und Softwarelösungen, die dann an andere Unternehmen lizenziert werden können, berichtet TechSpot.Koduri, der zuvor bei AMD, Intel und Apple tätig war, setzt mit Oxmiq auf eine neue Form der Chipentwicklung. Klassischerweise ist die Herstellung neuer Grafikchips extrem kostenintensiv, was kleinere Unternehmen oft ausschließt. Oxmiq will dies ändern, indem es vor allem geistiges Eigentum - wie die Kernarchitektur OxCore - anbietet. Diese basiert auf der offenen RISC-V-Befehlssatzarchitektur und lässt sich flexibel an verschiedene Einsatzbereiche anpassen - von KI-Systemen bis hin zu Robotern.
Ein weiteres wichtiges Produkt des Unternehmens ist OxQuilt, ein modulares System, mit dem Firmen individuelle System-on-Chip-Lösungen zusammenstellen können. Dadurch entfällt der Aufwand, jedes Mal bei null beginnen zu müssen. Hinzu kommt die Softwareplattform OXCapsule, die Entwicklern hilft, KI- und Grafiksoftware auf unterschiedlichster Hardware lauffähig zu machen - ohne aufwendige Anpassungen.
Mit Geld von MediaTek
Besonders hervorzuheben ist OXPython: Diese Lösung erlaubt es, CUDA-basierte Anwendungen - ursprünglich für Nvidia-GPUs geschrieben - auf anderen Chips auszuführen, zunächst auf den KI-Beschleunigern des Partners Tenstorrent. Oxmiq setzt zudem auf fortschrittliche Technologien wie In-Memory-Computing und sogenannte "Nano-Agents" direkt im Chipdesign, um die Effizienz und Geschwindigkeit weiter zu erhöhen.Mit 20 Millionen Dollar an Startkapital - unter anderem von MediaTek - ist Oxmiq finanziell gut aufgestellt. Zwar ist das Lizenzmodell herausfordernd, doch der zunehmende Bedarf an flexibler KI-Hardware könnte dem Unternehmen in die Karten spielen. Immerhin gehen Schätzungen davon aus, dass die Entwicklung einer spezialisierten GPU auf dieser Basis um bis zu 90 Prozent billiger werden kann.
Zusammenfassung
- Ehemaliger Intel- und AMD-Ingenieur will Chipentwicklung drastisch verbilligen
- Oxmiq Labs nutzt RISC-V-Architektur für flexible modulare Komponenten
- Raja Koduris Start-up entwickelt lizenzierbare Technologie statt eigener Hardware
- OxQuilt ermöglicht individuelle System-on-Chip-Lösungen ohne Neuentwicklung
- Software OXPython macht CUDA-Anwendungen auf Nicht-Nvidia-Chips lauffähig
- Mit 20 Millionen Dollar Startkapital und MediaTek als Investor gut aufgestellt
- GPU-Entwicklung könnte durch diesen Ansatz bis zu 90 Prozent günstiger werden
Siehe auch:
Thema:
Nvidia Aktienkurs in Euro
Videos zum Thema Nvidia
- Oscal PV800 Pro: Günstiger, heller Beamer mit Kompromissen im Test
- AMD Radeon RX 6700 XT: So schlägt sich die betagte Grafikkarte heute
- Alter Gaming-PC: So lässt sich ein i7-8700K per GPU-Upgrade retten
- Etoe Seal Pro: Günstiger Beamer mit einigen Stärken im Test
- Ultimea Poseidon E100: Solider Full-HD-LED-Beamer im Test
Neue Nvidia-Downloads
Beliebt im Preisvergleich
- PCIe:
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Amazon Prime Day: Die Tages- und Blitzangebote im Vergleich
- Optionales Windows-11-Update mit neuer Wiederherstellung gestartet
- Neue Ikea-Smart-Home-Produkte aufgetaucht - das soll bald kommen
- Preis-Kracher im Vodafone-Netz: 70 GB Allnet-Flat für nur 9,99 Euro
- AMD bestätigt Probleme mit FSR-Treiber 26.6.2 auf vielen Windows-PCs
- Apple startet iOS 27 Beta 2 und zeigt, was Nutzer ab Herbst erwartet
- Samsung Galaxy Z Flip8, Fold8 & Fold8 Ultra: Infos zu Farben & Speicher
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen