BSI veröffentlicht neue Sicherheitswarnung für Apple iOS & iPadOS
Das BSI warnt vor einem hohen Sicherheitsrisiko durch mehrere kritische Lücken in iOS und iPadOS. Die Behörde empfiehlt Nutzern, sofort auf iOS 18.6 und iPadOS 18.6 zu aktualisieren, um sich vor Datendiebstahl und Schadcode zu schützen.
Ein Angreifer kann die Schwachstellen ausnutzen, "um Informationen offenzulegen, um einen Denial of Service-Angriff durchzuführen, und um Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen. Die Schwachstellen werden durch Logikprobleme, unsachgemäße Eingabevalidierung, Zugriff/Lesezugriff außerhalb der Grenzen und Spoofing verursacht".
Das BSI gibt regelmäßige Warnungen heraus, wenn Sicherheitslücken in weitverbreiteten Systemen entdeckt werden. Die Einstufung als "hohes Risiko" erfolgt nach einer standardisierten Bewertungsmatrix, die Faktoren wie die Schwere der möglichen Auswirkungen, die Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung und die Verbreitung der betroffenen Systeme berücksichtigt.
Weitere betroffene Komponenten umfassen CoreAudio, CoreMedia, Metal und die Barrierefreiheitsfunktionen. Dort können etwa Passcodes von Voiceover vorgelesen werden, während Datenschutz-Indikatoren für Mikrofon und Kamera möglicherweise nicht korrekt angezeigt werden. Zusätzlich existieren Probleme in der Mail-App, wo externe Inhalte trotz deaktivierter Einstellung geladen werden können.
Neben iOS und iPadOS sind auch ältere Systemversionen betroffen - Apple stellt daher auch ein Update für iPadOS 17.7.9 bereit. Außerdem werden auch andere Betriebssysteme mit neuen Versionen versorgt. Dazu gehören macOS Sequoia 15.6, macOS Sonoma 14.7.7, macOS Ventura 13.7.7, watchOS 11.6, tvOS 18.6 und visionOS 2.6.
Habt ihr eure Apple-Geräte bereits auf die neueste Version aktualisiert? Teilt eure Erfahrungen mit iOS 18.6 in den Kommentaren!
Siehe auch:
iOS-Sicherheitslücken mit hohem Risiko
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) weist mit einer neuen Warnung auf Sicherheitslücken in Apples mobilen Betriebssystemen iOS und iPadOS hin. Laut Einschätzung des Bundesamts ist das dadurch entstehende Risiko als "hoch" anzusehen.Ein Angreifer kann die Schwachstellen ausnutzen, "um Informationen offenzulegen, um einen Denial of Service-Angriff durchzuführen, und um Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen. Die Schwachstellen werden durch Logikprobleme, unsachgemäße Eingabevalidierung, Zugriff/Lesezugriff außerhalb der Grenzen und Spoofing verursacht".
BSI mit regelmäßigen Warnungen
Die Beurteilung des BSI stützt sich dabei auf die auf der Apple-Webseite aufgelisteten Sicherheitsfixes, die in den aktuellen Versionen von iOS und iPadOS enthalten sind. Apple hatte gestern die entsprechenden Updates veröffentlicht, um die identifizierten Schwachstellen zu schließen.Das BSI gibt regelmäßige Warnungen heraus, wenn Sicherheitslücken in weitverbreiteten Systemen entdeckt werden. Die Einstufung als "hohes Risiko" erfolgt nach einer standardisierten Bewertungsmatrix, die Faktoren wie die Schwere der möglichen Auswirkungen, die Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung und die Verbreitung der betroffenen Systeme berücksichtigt.
24 dokumentierte Lücken
Besonders problematisch sind im aktuellen Fall Sicherheitslücken in der Browser-Engine WebKit, die Speicher-Korruption, Datendiebstahl und Abstürze verursachen können. WebKit weist allein acht Schwachstellen auf. Dabei ist die Engine ist nicht nur für Safari relevant, sondern wird auch von anderen Apps auf mobilen Apple-Geräten für die Darstellung von Webinhalten verwendet.Weitere betroffene Komponenten umfassen CoreAudio, CoreMedia, Metal und die Barrierefreiheitsfunktionen. Dort können etwa Passcodes von Voiceover vorgelesen werden, während Datenschutz-Indikatoren für Mikrofon und Kamera möglicherweise nicht korrekt angezeigt werden. Zusätzlich existieren Probleme in der Mail-App, wo externe Inhalte trotz deaktivierter Einstellung geladen werden können.
iOS 18.6 und iPadOS 18.6 mit umfassenden Fixes
Neben den 24 dokumentierten Fixes schließen iOS 18.6 und iPadOS 18.6 noch 13 weitere nicht näher spezifizierte Schwachstellen. Nutzer können die Updates über die Einstellungen unter "Allgemein" und "Softwareupdate" installieren. Allerdings empfiehlt es sich, die automatischen Updates in den Systemeinstellungen zu nutzen, um schnell von Sicherheitspatches zu profitieren. Falls nicht schon geschehen, kann diese Funktion unter "Einstellungen" > "Allgemein" > "Softwareupdate" > "Automatische Updates" aktiviert werden.Neben iOS und iPadOS sind auch ältere Systemversionen betroffen - Apple stellt daher auch ein Update für iPadOS 17.7.9 bereit. Außerdem werden auch andere Betriebssysteme mit neuen Versionen versorgt. Dazu gehören macOS Sequoia 15.6, macOS Sonoma 14.7.7, macOS Ventura 13.7.7, watchOS 11.6, tvOS 18.6 und visionOS 2.6.
Habt ihr eure Apple-Geräte bereits auf die neueste Version aktualisiert? Teilt eure Erfahrungen mit iOS 18.6 in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- BSI warnt vor kritischen Sicherheitslücken in iOS und iPadOS mit hohem Risiko
- Schwachstellen ermöglichen etwa Informationsdiebstahl und Denial-of-Service
- WebKit-Engine mit acht dokumentierten Schwachstellen besonders betroffen
- Probleme auch in CoreAudio, CoreMedia, Metal und Barrierefreiheitsfunktionen
- iOS 18.6 und iPadOS 18.6 schließen insgesamt 37 Sicherheitslücken
- Update-Installation über Einstellungen unter 'Allgemein' und 'Softwareupdate' möglich
- Auch macOS, watchOS, tvOS und visionOS erhalten Sicherheitsupdates
Siehe auch:
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