Erstes KI-Video-Modell: Midjourney V1 erweckt Standbilder zum Leben
Midjourney erweitert sein KI-Portfolio mit dem neuen V1-Modell, das es Nutzern erlaubt, Bilder in kurze Videos zu verwandeln. Die Funktion ist ab sofort verfügbar und positioniert das Unternehmen im wachsenden Markt für KI-Videogenerierung.
Das Besondere an V1 ist entsprechend die einfache Bedienung. Nutzer können zwischen automatischer Animation und manueller Steuerung wählen, wobei letztere ermöglicht, per Textanweisung spezifische Bewegungen zu definieren. Zudem stehen zwei Bewegungsmodi zur Verfügung: "Low Motion" eignet sich für ruhige Szenen mit minimalen Bewegungen, während "High Motion" dynamischere Animationen erzeugt, bei denen sowohl Kamera als auch Objekte in Bewegung sind - wohlgemerkt mit einem erhöhten Risiko für visuelle Fehler.
Preislich setzt Midjourney auf eine transparente Struktur: Die Videogenerierung kostet etwa achtmal so viel wie die Erstellung eines Einzelbildes. Der günstigste Zugang erfolgt über das Basic-Abonnement für zehn Dollar (etwa 8,70 Euro) pro Monat. Nutzer der teureren Pro-Pläne für 60 Dollar (etwa 52 Euro) und Mega-Pläne für 120 Dollar (etwa 104 Euro) erhalten unbegrenzte Videogenerierungen im langsameren "Relax"-Modus.
Auffällig ist, dass V1 aktuell noch keine Audiogenerierung unterstützt - ein Feature, das einige Konkurrenten bereits bieten. Auch fehlen fortgeschrittene Bearbeitungsfunktionen für Übergänge oder Szenenfolgen. Midjourney betont jedoch, dass dies erst der Anfang sei und künftige Updates weitere Funktionen bringen sollen.
Midjourney kann aktuell positive Schlagzeilen gebrauchen, denn erst kürzlich wurde man von Disney und Universal wegen Urheberrechtsverletzungen verklagt. Die Studios werfen dem Unternehmen vor, seine Modelle mit urheberrechtlich geschützten Charakteren wie Darth Vader, Elsa oder Homer Simpson trainiert zu haben. Die Klage erwähnt explizit auch den neuen Videodienst als potenzielle Quelle weiterer Rechtsverletzungen.
Was haltet ihr von Midjourneys Einstieg in die KI-Videogenerierung? Seht ihr darin eher kreative Möglichkeiten oder rechtliche Probleme? Teilt eure Meinung in den Kommentaren.
Siehe auch:
- Midjourney veröffentlicht V1-Modell zur Umwandlung von Bildern in Videos
- Nutzer können mit einfachem 'Animate'-Button fünfsekündige Clips erstellen
- Wahlmöglichkeit zwischen 'Low Motion' und 'High Motion' für verschiedene Effekte
- Videos können auf bis zu 21 Sekunden Länge erweitert werden
- Preisgestaltung beginnt bei 10 Dollar monatlich für das Basic-Abonnement
- Audiogenerierung und fortgeschrittene Bearbeitungsfunktionen fehlen noch
- Disney und Universal klagen wegen möglicher Urheberrechtsverletzungen
KI-Bild-Pionier macht nun auch Bewegtbild
Das bekannte KI-Startup Midjourney hat sein erstes Videomodell namens V1 offiziell vorgestellt. Die neue Funktion ermöglicht es Nutzern, sowohl hochgeladene als auch mit Midjourney generierte Bilder in kurze Videos zu transformieren. Dabei setzt das Unternehmen auf einen unkomplizierten Ansatz: Mit einem Klick auf den "Animate"-Button werden aus herkömmlichen Standbildern fünfsekündige Videoclips.Das Besondere an V1 ist entsprechend die einfache Bedienung. Nutzer können zwischen automatischer Animation und manueller Steuerung wählen, wobei letztere ermöglicht, per Textanweisung spezifische Bewegungen zu definieren. Zudem stehen zwei Bewegungsmodi zur Verfügung: "Low Motion" eignet sich für ruhige Szenen mit minimalen Bewegungen, während "High Motion" dynamischere Animationen erzeugt, bei denen sowohl Kamera als auch Objekte in Bewegung sind - wohlgemerkt mit einem erhöhten Risiko für visuelle Fehler.
Midjourney zeigt die Fähigkeiten seines neuen Videomodells V1
Konkurrenz zu OpenAI und Google
Wie TechCrunch berichtet, generiert V1 bei jedem Durchlauf vier verschiedene fünfsekündige Videos zur Auswahl. Diese können anschließend bis zu viermal um je vier Sekunden verlängert werden, wodurch Clips mit einer maximalen Länge von 21 Sekunden entstehen. Damit positioniert sich Midjourney in direkter Konkurrenz zu etablierten KI-Videogeneratoren wie OpenAIs Sora, Adobes Firefly und Googles Veo 3.Preislich setzt Midjourney auf eine transparente Struktur: Die Videogenerierung kostet etwa achtmal so viel wie die Erstellung eines Einzelbildes. Der günstigste Zugang erfolgt über das Basic-Abonnement für zehn Dollar (etwa 8,70 Euro) pro Monat. Nutzer der teureren Pro-Pläne für 60 Dollar (etwa 52 Euro) und Mega-Pläne für 120 Dollar (etwa 104 Euro) erhalten unbegrenzte Videogenerierungen im langsameren "Relax"-Modus.
Auffällig ist, dass V1 aktuell noch keine Audiogenerierung unterstützt - ein Feature, das einige Konkurrenten bereits bieten. Auch fehlen fortgeschrittene Bearbeitungsfunktionen für Übergänge oder Szenenfolgen. Midjourney betont jedoch, dass dies erst der Anfang sei und künftige Updates weitere Funktionen bringen sollen.
Midjourney kann aktuell positive Schlagzeilen gebrauchen, denn erst kürzlich wurde man von Disney und Universal wegen Urheberrechtsverletzungen verklagt. Die Studios werfen dem Unternehmen vor, seine Modelle mit urheberrechtlich geschützten Charakteren wie Darth Vader, Elsa oder Homer Simpson trainiert zu haben. Die Klage erwähnt explizit auch den neuen Videodienst als potenzielle Quelle weiterer Rechtsverletzungen.
Was haltet ihr von Midjourneys Einstieg in die KI-Videogenerierung? Seht ihr darin eher kreative Möglichkeiten oder rechtliche Probleme? Teilt eure Meinung in den Kommentaren.
Siehe auch:
- Darth Vader & Co. kopiert: Midjourney von Disney und Universal verklagt
- KI-Meilenstein Bildergenerierung: Midjourney V7 setzt neue Maßstäbe
- MidJourney: Fake-Facebook-Seite mit 1,2 Mio. Fans verteilt Malware
- Midjourney V6 ist da: Bilder-KI macht Sprung und kann jetzt Text
- Midjourney stoppt Gratistests nach "Missbrauch" des AI-Bildgenerators
Themen:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
Videos zum Thema KI
- 3D-Druck: KI-Tool Tripo3D schickt Entwürfe direkt zum Drucker
- Tripo3D im Test: Von der Idee zum 3D-Druck mit Hilfe eines KI-Tools
- KI hält in Kameras Einzug: Was sie dort tut und was es bringt
- Super Bowl 2026: OpenAI lässt uns mit Codex Neues erschaffen
- Super Bowl 2026: Claude verrät, wie man einen Sixpack bekommt
Beiträge aus dem Forum
Interessante Links
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- F.02: Firma schickt KI-Roboter spektakulär in Rente - Terminator-Style
- Wayve gegen Nvidia: Volkswagen wählt Start-up für autonomes Fahren
- Microsoft Teams: Neue Funktion soll Anwender vor KI-Fakes warnen
- KI auf dem Mac sicherer: Apple will Vollzugriff auf Festplatten bremsen
- Android Auto: Google verbessert Media Player, Update auf Version 17.7
- Disney+ verliert immer mehr Argumente, es zu nutzen
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!