Switch 2: Erster Teardown zeigt Verbesserungen, aber auch Probleme

Die Nintendo Switch 2 ist seit heute erhältlich und wurde auch bereits zerlegt: Das Innenleben der neuen Konsole zeigt den Nvidia-Chip, verbesserte Hardware und einige fragwürdige Entscheidungen. Die Demontage selbst erweist sich wie so oft als Herausforderung.
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Komplizierte Demontage erschwert Reparaturen

Die Nintendo Switch 2 ist seit heute offiziell erhältlich, doch schon jetzt haben erste Hardware-Enthusiasten die Konsole auseinandergenommen. Ein erstes Teardown-Video gibt detaillierte Einblicke in das Innenleben des lang erwarteten Nintendo-Geräts und enthüllt sowohl technische Verbesserungen als auch potenzielle Schwachstellen.

Der Teardown der Switch 2 (allerdings bis jetzt nicht von den Experten von iFixit) gestaltet sich als echte Herausforderung für Reparatur-Enthusiasten. Er zeigt, dass mehrere Schichten Metallabschirmung den Zugang zur Hauptplatine erschweren. Diese Konstruktion bietet zwar einen guten Schutz vor elektromagnetischen Störungen und unbeabsichtigten Beschädigungen im Alltag, macht jedoch Reparaturen deutlich komplizierter als beim Vorgängermodell. Unter der Abschirmung, dem Kühler und dem Akku verbirgt sich schließlich das Herzstück der Konsole: die Hauptplatine mit dem Nvidia-Chip.

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Der YouTube-Kanal ProModding hat die Demontage durchgeführt und dabei den Nvidia-Chip mit der Bezeichnung "GMLX30-A1" freigelegt. Dies bestätigt frühere Gerüchte über den Einsatz des Tegra 239-Chips, der auf Nvidias Ampere-Architektur basiert. Der neue Prozessor verspricht eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber dem Tegra X1 der ursprünglichen Switch, der noch auf der Maxwell-Architektur von 2015 basierte.

Bekannte Probleme

Neben dem Nvidia-Prozessor wurden auch UFS-Speicher von SK Hynix sowie ein WLAN/Bluetooth-Modul von MediaTek identifiziert. Der UFS-Speicher sollte deutlich schnellere Ladezeiten ermöglichen als der eMMC-Speicher der ersten Switch. Das MediaTek-Modul unterstützt vermutlich neuere WLAN-Standards und könnte für stabilere Online-Verbindungen sorgen.

Die Nintendo Switch 2 ist ab sofort im Handel erhältlich

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Allerdings hat Nintendo auch einige fragwürdige Entscheidungen getroffen. Die Joy-Con-Controller sitzen zwar fester als beim Vorgängermodell, können aber immer noch leicht gewackelt werden - ein Hinweis darauf, dass das berüchtigte "Joy-Con-Drift"-Problem möglicherweise nicht vollständig gelöst wurde. Zudem verwendet Nintendo die gleichen Wärmeleitpasten wie bei der Original-Switch. Laut ProModding bedeutet dies, dass die graue Paste innerhalb von etwa eineinhalb Jahren "fast zu Stein" trocknen wird, was die Wärmeableitung beeinträchtigen könnte.

Trotz dieser Kritikpunkte zeigt das Teardown, dass Nintendo bei der Switch 2 auf ein durchdachtes Kühlsystem setzt. Die Kombination aus Lüfter und Heatpipes soll die Abwärme des leistungsstärkeren Chips effizient ableiten, ohne dass die Konsole im Handheld-Modus zu heiß wird. Dies ist besonders wichtig, da der neue Nvidia-Chip deutlich mehr Leistung aufnehmen dürfte als sein Vorgänger.

Standfuß als Schwachstelle

Besonders kritisch sieht der Hardware-Experte den Klappständer auf der Rückseite der Konsole: Dieser sei "offensichtlich zu zerbrechlich" und berge ein "hohes Bruchrisiko". Für Nutzer, die die Konsole häufig im Tischmodus verwenden wollen, könnte dies zum Problem werden. Nintendo hatte bereits bei der Switch OLED den Standfuß überarbeitet, scheint aber bei der Switch 2 wieder auf eine weniger robuste Lösung gesetzt zu haben.

Was meint ihr zum Innenleben der neuen Nintendo Switch 2? Wärt ihr bereit, selbst Hand anzulegen, um etwa die Wärmeleitpaste zu erneuern, oder überlasst ihr solche Eingriffe lieber den Profis? Teilt eure Gedanken in den Kommentaren.

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Zusammenfassung
  • Nintendo Switch 2 zeigt im ersten Teardown den Nvidia-Chip GMLX30-A1
  • Mehrschichtige Metallabschirmung erschwert Zugang zur Hauptplatine
  • UFS-Speicher von SK Hynix verspricht deutlich schnellere Ladezeiten
  • Joy-Con-Wackeln deutet auf mögliches Fortbestehen des Drift-Problems hin
  • Wärmeleitpaste könnte laut Experten innerhalb von eineinhalb Jahren verhärten
  • Durchdachtes Kühlsystem mit Lüfter und Heatpipes für den leistungsstarken Chip
  • Klappständer auf der Rückseite wird als zu zerbrechlich und bruchanfällig kritisiert

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