Intelligente neue Sicherheitsgurte:
So will Volvo Unfallfolgen minimieren
Der schwedische Autohersteller Volvo führt neue Sicherheitsgurte ein, die sich mithilfe einer Reihe von Sensoren und Motoren an das Gewicht und andere körperliche Eigenschaften eines Fahrers und seiner Beifahrer anpassen können.
Die Lastbegrenzer sind selbst nicht neu, doch gab es bisher nur maximal drei verschiedene Profile, anhand derer entschieden wurde, wie viel Kraft der Sicherheitsgurt auf den menschlichen Körper bei einem Unfall ausübt. Mit der Erweiterung der Zahl der Profile will Volvo eine bessere Anpassung an den Körperbau und das Gewicht der Passagiere in seinen Autos ermöglichen.
Volvos Hightech-Sicherheitsgurte bestehen aus zahlreichen Komponenten
Bei einem Unfall sollen die verschiedenen Sicherheitssysteme des jeweiligen Fahrzeugs außerdem in der Lage sein, Daten über Faktoren wie Richtung, Geschwindigkeit und Sitzhaltung der Passagiere auszutauschen, mit denen die an mehreren Stellen adaptiven Anschnallgurte auf unterschiedliche Weisen reagieren können, um die Belastung des Körpers anzupassen.
Langfristig beabsichtigt Volvo unter anderem Daten aus Unfällen auszuwerten, um das neue Sicherheitssystem in Fahrzeugen wie dem EX60 mit Over-The-Air-Updates weiter zu verbessern. Die Einführung des neuen Fahrzeugs ist allerdings erst im nächsten Jahr geplant.
Volvo war in den 1950er-Jahren der erste europäische Autohersteller, der seine Fahrzeuge mit Drei-Punkt-Gurten ausrüstete. Die Firma ist bekannt dafür, großen Wert auf möglichst sichere Autos zu legen und begann deshalb bereits vor einigen Jahren, die Höchstgeschwindigkeit auf maximal 180 km/h zu begrenzen.
Siehe auch:
Volvo EX60 mit "Multi-adaptiven Sicherheitsgurten"
Volvo hat für sein neues Mittelklasse-SUV EX60 neue Sicherheitsgurte entwickelt, die deutlich aufwendiger gebaut sind als alle derartigen Systeme zuvor. Die neuen Gurte nutzen diverse Sensoren, um eine feinere Anpassung der Lastbegrenzer in nun elf verschiedenen Stufen zu ermöglichen.Die Lastbegrenzer sind selbst nicht neu, doch gab es bisher nur maximal drei verschiedene Profile, anhand derer entschieden wurde, wie viel Kraft der Sicherheitsgurt auf den menschlichen Körper bei einem Unfall ausübt. Mit der Erweiterung der Zahl der Profile will Volvo eine bessere Anpassung an den Körperbau und das Gewicht der Passagiere in seinen Autos ermöglichen.
Volvos Hightech-Sicherheitsgurte bestehen aus zahlreichen Komponenten
Variable Lastgrenzen für unterschiedliche Menschen
Dazu rüstet man die Sicherheitsgurte mit Sensoren aus, um die Größe, das Gewicht, den Körperbau und die Sitzposition der Personen zu erkennen. Auf diese Weise soll zum Beispiel bei größeren Menschen eine höhere Lastgrenze angewendet werden können, um Kopfverletzungen bei einem Unfall zu vermeiden. Bei kleineren Menschen könnte hingegen eine geringere Lastgrenze gesetzt werden, um das Risiko von Rippenbrüchen zu minimieren.Bei einem Unfall sollen die verschiedenen Sicherheitssysteme des jeweiligen Fahrzeugs außerdem in der Lage sein, Daten über Faktoren wie Richtung, Geschwindigkeit und Sitzhaltung der Passagiere auszutauschen, mit denen die an mehreren Stellen adaptiven Anschnallgurte auf unterschiedliche Weisen reagieren können, um die Belastung des Körpers anzupassen.
Langfristig beabsichtigt Volvo unter anderem Daten aus Unfällen auszuwerten, um das neue Sicherheitssystem in Fahrzeugen wie dem EX60 mit Over-The-Air-Updates weiter zu verbessern. Die Einführung des neuen Fahrzeugs ist allerdings erst im nächsten Jahr geplant.
Volvo war in den 1950er-Jahren der erste europäische Autohersteller, der seine Fahrzeuge mit Drei-Punkt-Gurten ausrüstete. Die Firma ist bekannt dafür, großen Wert auf möglichst sichere Autos zu legen und begann deshalb bereits vor einigen Jahren, die Höchstgeschwindigkeit auf maximal 180 km/h zu begrenzen.
Zusammenfassung
- Volvo entwickelt adaptive Sicherheitsgurte mit elf Lastbegrenzerstufen
- Sensoren erfassen Größe, Gewicht und Sitzposition der Fahrzeuginsassen
- Anpassung der Gurtkraft reduziert Verletzungsrisiken bei verschiedenen Körperbauten
- Systeme tauschen bei Unfällen Echtzeitdaten aus für optimale Gurtreaktion
- Volvo plant kontinuierliche Verbesserung durch Over-The-Air-Updates
- Neues Sicherheitssystem wird im kommenden Jahr im SUV-Modell EX60 eingeführt
- Schwedischer Hersteller setzt seit den 1960er-Jahren Maßstäbe bei Fahrzeugsicherheit
Siehe auch:
- "Unzerstörbarer" Cybertruck von Mercedes G-Klasse bei Unfall "halbiert"
- Tesla Model 3: Rückruf nach schludrigem Service der Sicherheitsgurte
- Bei Volvos ist nun bei 180 km/h Schluss - auf Wunsch sogar langsamer
- EU-weites Netzwerk: Volvos warnen sich bald gegenseitig vor Gefahr
- Volvo: Autos sollen Fahruntüchtigkeit selbst erkennen und reagieren
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