Unbequem für Nutzer: Paypal geht auf Distanz zu Google Wallet
Zwischen den großen Bezahl-Plattformen knirscht es - sehr zum Nachteil der Nutzer. In Kürze wird die Verbindung zwischen PayPal und Google Wallet zumindest in den USA komplett gekappt - wie es bei uns weitergeht, steht bisher noch in den Sternen.
Bereits seit dem 11. April dieses Jahres lässt sich PayPal nicht mehr neu mit Google Wallet verbinden. Nutzer, die bislang PayPal als bevorzugte Zahlungsmethode verwendet haben, müssen künftig auf andere Optionen ausweichen. Um die Dienste der Android-Bezahlapp weiterhin nutzen zu können, ist es notwendig, eine Kreditkarte, Debitkarte oder Bankverbindung direkt in der Wallet zu hinterlegen.
In den USA dürfte dies für die meisten betroffenen Nutzer vor allem eine Unannehmlichkeit sein, da Kreditkarten sehr weitverbreitet sind. Sogar mit einer PayPal-Debitkarte kann Google Wallet weiterhin genutzt werden. Schlimmstenfalls muss man bei verschiedenen Online-Diensten die Zahlungsmethode ändern.
PayPal hatte die Unterstützung für Google Wallet, das damals noch Android Pay hieß, im Jahr 2017 eingeführt. Inzwischen hat das Unternehmen auch seine eigene App weiterentwickelt - in Deutschland etwa mit der Funktion "Tap to Pay" für iPhones und einer Möglichkeit, gemeinsam Geld zu sammeln. Es ist gut möglich, dass die Trennung vom Google Wallet dazu führen soll, die eigene App stärker in den Fokus der Anwender zu bringen.
Siehe auch:
Verbindungen werden gekappt
Ab dem 13. Juni wird es in den USA nicht mehr möglich sein, über Google Wallet mit einem verknüpften PayPal-Konto zu bezahlen. Das geht aus einer aktualisierten Hilfeseite von Google hervor, die vom Tech-Portal Android Authority entdeckt wurde. Bestehende PayPal-Verknüpfungen sollen an diesem Tag automatisch entfernt werden.Bereits seit dem 11. April dieses Jahres lässt sich PayPal nicht mehr neu mit Google Wallet verbinden. Nutzer, die bislang PayPal als bevorzugte Zahlungsmethode verwendet haben, müssen künftig auf andere Optionen ausweichen. Um die Dienste der Android-Bezahlapp weiterhin nutzen zu können, ist es notwendig, eine Kreditkarte, Debitkarte oder Bankverbindung direkt in der Wallet zu hinterlegen.
In den USA dürfte dies für die meisten betroffenen Nutzer vor allem eine Unannehmlichkeit sein, da Kreditkarten sehr weitverbreitet sind. Sogar mit einer PayPal-Debitkarte kann Google Wallet weiterhin genutzt werden. Schlimmstenfalls muss man bei verschiedenen Online-Diensten die Zahlungsmethode ändern.
Eigene App im Fokus
Hierzulande ändert sich erst einmal nichts. Ob dies allerdings so bleibt, ist noch unklar. Eine offizielle Stellungnahme von PayPal zu den Neuerungen steht bislang noch aus. Da es in Deutschland noch immer viele Verbraucher gibt, die keine Kreditkarte besitzen, wäre der Einschnitt deutlich schwieriger.PayPal hatte die Unterstützung für Google Wallet, das damals noch Android Pay hieß, im Jahr 2017 eingeführt. Inzwischen hat das Unternehmen auch seine eigene App weiterentwickelt - in Deutschland etwa mit der Funktion "Tap to Pay" für iPhones und einer Möglichkeit, gemeinsam Geld zu sammeln. Es ist gut möglich, dass die Trennung vom Google Wallet dazu führen soll, die eigene App stärker in den Fokus der Anwender zu bringen.
Zusammenfassung
- PayPal beendet Verbindung zu Google Wallet zunächst in den USA
- Ab 13. Juni werden bestehende PayPal-Verknüpfungen automatisch entfernt
- Seit dem 11. April ist keine Neuverknüpfung zwischen den Diensten mehr möglich
- US-Nutzer können alternativ Kredit- oder Debitkarten im Wallet hinterlegen
- Für Deutschland gibt es bisher keine Änderungen oder offizielle Statements
- PayPal könnte Trennung nutzen, um eigene App stärker zu bewerben
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