Mindfactory bestätigt Insolvenz - PC-Händler will sich selbst sanieren
Mindfactory ist tatsächlich insolvent. Über eine Agentur für Krisen-PR bestätigte das Unternehmen, dass man bereits Ende Februar ein Eigenverwaltungsverfahren und seitdem den Sanierungsprozess eingeleitet hat. Gleichzeitig soll das Sortiment jetzt wieder wachsen.
Zu den Gründen für die Zahlungsunfähigkeit von Mindfactory machte man keine Angaben. Zuletzt war zu hören, dass die Firma aufgrund Fehlern bei der Buchhaltung eine Steuernachzahlung in Millionenhöhe leisten muss. Außerdem war davon die Rede, dass mit der Wortmann AG ein potenter Investor bereitstehen würde. Auch dazu äußerte sich Mindfactory bisher nicht.
Der Verkauf läuft wieder regulär, wobei auch Rücksendungen und andere Servicefälle wieder "ganz normal bearbeitet" werden, so die Mindfactory-PR. Weil sich das Unternehmen mit den Lieferanten verständigt habe, könnten die Kunden "in Kürze wieder aus dem vollständigen Sortiment wählen", während auch die Zahlung über PayPal möglich ist, um vollen Käuferschutz zu erhalten.
Im Rahmen des Eigenverwaltungsverfahrens sollen die "notwendigen Restrukturierungsmaßnahmen bei laufendem Geschäftsbetrieb schnell und wirksam" umgesetzt werden, heißt es. Möglich sei dies, weil man seine wirtschaftlichen Schwierigkeiten frühzeitig angehe und so genügend Handlungsspielraum für eine Lösung bestehe, teilte Mindfactory außerdem mit.
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Eigenverwaltungsverfahren läuft seit Ende Februar
Der deutsche Hardware-Händler Mindfactory hat bestätigt, dass das Unternehmen Ende Februar ein Sanierungsverfahren eingeleitet hat. Das Wort Insolvenz nimmt die von Mindfactory mit der Krisenkommunikation beauftragte Agentur Möller PR in ihrer Pressemitteilung dabei wohl bewusst nicht in den Mund, doch ein Eigenverwaltungsverfahren ist im Grunde nichts anderes als eine Insolvenz in Eigenverwaltung.Zu den Gründen für die Zahlungsunfähigkeit von Mindfactory machte man keine Angaben. Zuletzt war zu hören, dass die Firma aufgrund Fehlern bei der Buchhaltung eine Steuernachzahlung in Millionenhöhe leisten muss. Außerdem war davon die Rede, dass mit der Wortmann AG ein potenter Investor bereitstehen würde. Auch dazu äußerte sich Mindfactory bisher nicht.
Lieferanten gewähren Nachlässe
In der Pressemitteilung erklärt Mindfactory nun, dass man die Zeit seit dem Beginn des Sanierungsverfahrens im Februar genutzt habe, um "die nötigen organisatorischen Maßnahmen umzusetzen", die jetzt abgeschlossen sein sollen. Mindfactory werde daher wieder beliefert, ohne dafür in Vorkasse gehen zu müssen. Die Lieferanten würden dem Unternehmen sogar Preisnachlässe gewähren, "um die eingeleitete Sanierung zu unterstützen", heißt es weiter.Der Verkauf läuft wieder regulär, wobei auch Rücksendungen und andere Servicefälle wieder "ganz normal bearbeitet" werden, so die Mindfactory-PR. Weil sich das Unternehmen mit den Lieferanten verständigt habe, könnten die Kunden "in Kürze wieder aus dem vollständigen Sortiment wählen", während auch die Zahlung über PayPal möglich ist, um vollen Käuferschutz zu erhalten.
Im Rahmen des Eigenverwaltungsverfahrens sollen die "notwendigen Restrukturierungsmaßnahmen bei laufendem Geschäftsbetrieb schnell und wirksam" umgesetzt werden, heißt es. Möglich sei dies, weil man seine wirtschaftlichen Schwierigkeiten frühzeitig angehe und so genügend Handlungsspielraum für eine Lösung bestehe, teilte Mindfactory außerdem mit.
Zusammenfassung
- Mindfactory bestätigt Insolvenz und leitet Eigenverwaltungsverfahren ein
- Unternehmen nutzt Zeit für organisatorische Maßnahmen und Sanierungsprozess
- Lieferanten gewähren Preisnachlässe zur Unterstützung der Sanierung
- Verkauf und Kundenservice laufen wieder regulär, inkl. PayPal-Zahlungen
- Vollständiges Sortiment soll in Kürze wieder verfügbar sein
- Restrukturierungsmaßnahmen werden bei laufendem Geschäftsbetrieb umgesetzt
- Frühzeitiges Handeln soll genügend Spielraum für eine Lösung bieten
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