Mark Zuckerberg: Meta hat keine Angst vor KI-Newcomer DeepSeek

Mark Zuckerberg zeigt sich von DeepSeeks KI-Durchbruch unbeeindruckt. Der Meta-CEO plant weiterhin Milliarden-Investitionen in die eigene KI-Infrastruktur. Trotz Marktturbulenzen sieht er darin einen strategischen Vorteil für Meta, der sich langfristig bezahlt machen wird.
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Meta hält an KI-Investitionen fest

Mark Zuckerberg, CEO von Meta, lässt sich von den jüngsten Entwicklungen im KI-Sektor nicht aus der Ruhe bringen. Trotz des Aufsehens um DeepSeeks kostengünstige KI-Modelle plant der Tech-Gigant weiterhin massive Investitionen in künstliche Intelligenz. Zuckerberg betonte dies während der Bekanntgabe der Quartalsergebnisse von Meta.

Die Nachricht über DeepSeeks Fortschritte hatte an den Börsen in den vergangenen Tagen für massive Unruhe gesorgt und alle KI- bzw. Tech-Aktien auf Achterbahnfahrt geschickt, zumeist ging es allerdings nach unten. Das chinesische KI-Startup behauptete zuvor, ein leistungsfähiges Sprachmodell für weniger als sechs Millionen Dollar in nur zwei Monaten entwickelt zu haben. Diese Meldung ließ die Aktie von vor allem Nvidia massiv einbrechen, diese erholt sich davon bisher nur langsam. Zuckerberg lässt sich davon aber nicht beeindrucken:

Wir planen, sehr stark in KI zu investieren - möglicherweise sogar Hunderte von Milliarden Dollar über einen längeren Zeitraum.
Mark Zuckerberg, CEO von Meta
Wie TechCrunch berichtet, sind für das Jahr 2025 bereits Investitionen von über 60 Milliarden Dollar vorgesehen, hauptsächlich für Rechenzentren. Zuckerberg sieht in der Fähigkeit, eine solche Infrastruktur aufzubauen, einen "großen Vorteil".


Der Meta-Chef erklärte, es sei "viel zu früh, um eine starke Meinung zu haben", um die Auswirkungen von DeepSeeks Durchbruch auf die Chip-Nachfrage einzuschätzen. Er betonte, dass leistungsstarke Hardware weiterhin für Inferenzzwecke entscheidend sei, besonders angesichts der Milliarden von Meta-Nutzern.

Llama 4: Metas Antwort

Zuckerberg kündigte ambitionierte Pläne für Metas nächstes KI-Modell, Llama 4, an. Das Ziel sei es, das weltweit wettbewerbsfähigste Modell zu entwickeln - auch im Vergleich zu geschlossenen Systemen wie ChatGPT. Llama 4 soll mit agentenbasierten und multimodalen Fähigkeiten ausgestattet werden, ähnlich den Entwicklungen von OpenAI und Anthropic.

Der Meta-CEO unterstrich aber auch die Bedeutung von Open-Source-Modellen und sieht darin einen Vorteil für die gesamte Branche. Er betrachtet DeepSeek als neuen Wettbewerber, von dem Meta lernen könne. Gleichzeitig bekräftigte er das Vertrauen in Metas eigene Strategie und Infrastruktur.

Quartalszahlen

Meta verzeichnete im vierten Quartal 2024 einen Umsatz von 48,39 Milliarden Dollar, was einem Anstieg von 21 Prozent im Jahresvergleich entspricht. Mit 3,35 Milliarden täglich aktiven Nutzern über alle Meta-Plattformen hinweg unterstreicht das Unternehmen seine starke Marktposition.

Zuckerberg nutzte die Gelegenheit auch, um einen subtilen Seitenhieb gegen unprofitable KI-Startups zu setzen. Er betonte Metas "starkes Geschäftsmodell", das die massiven KI-Investitionen nachhaltig unterstütze - im Gegensatz zu anderen Unternehmen ohne solide finanzielle Basis.

Zusammenfassung
  • Zuckerberg plant trotz DeepSeeks KI-Durchbruch Milliarden-Investitionen
  • Meta will bis zu 60 Milliarden Dollar 2025 in Rechenzentren investieren
  • Zuckerberg sieht in eigener KI-Infrastruktur langfristigen Vorteil
  • Llama 4 soll zum weltweit wettbewerbsfähigsten KI-Modell werden
  • Meta betont Bedeutung von Open-Source-Modellen für die KI-Branche
  • Meta verzeichnet im vierten Quartal 2024 21 Prozent Umsatzwachstum
  • Zuckerberg betont Metas 'starkes Geschäftsmodell' für KI-Investitionen

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