Amazon: Programmierer programmieren nur eine Stunde am Tag
Um die Produktivität von Programmierern ist es in der Praxis nicht besonders gut bestellt. Die hoch qualifizierten Beschäftigten gehen ihrer Kernaufgabe - dem Programmieren neuer Codes - lediglich etwa eine Stunde pro Arbeitstag nach.
Der Großteil der Arbeitszeit geht nämlich für "langwierige, wenig differenzierende Aufgaben" drauf, wie AWS beschreibt. Dazu gehören das Einarbeiten in bestehende Codebasen, das Schreiben und Prüfen von Dokumentationen, Testläufe, Fehlerbehebungen, das Management von Deployments und das Finden sowie Beheben von Sicherheitslücken. Diese Aufgaben mindern die Produktivität und lassen wenig Raum für kreative oder innovative Ansätze.
AWS sieht in der künstlichen Intelligenz (KI) eine Möglichkeit, den Arbeitsalltag von Entwicklern zu erleichtern. Mit neuen Funktionen für das KI-gestützte Tool Amazon Q Developer will das Unternehmen den Softwareentwicklungsprozess effizienter gestalten. "Wir wissen, dass der traditionelle Softwareentwicklungszyklus verbessert werden kann", erklärte Jessica Feng, leitende Managerin von Amazon Q Developer, während der AWS-Konferenz Re:Invent. Das Tool soll Entwicklern helfen, Software zu entwerfen, zu testen, bereitzustellen und zu warten, wodurch "mehr Zeit für Kreativität und Innovation" entstehe.
Die zunehmende Integration von KI wirft jedoch Fragen auf. Während einige befürchten, dass KI bestimmte Aufgaben und Jobs im Softwarebereich ersetzen könnte, argumentieren Experten, dass die Technologie Entwickler eher unterstützen als vollständig ablösen wird.
Siehe auch:
Zu viele Nebenarbeiten
Zu diesem Ergebnis kommen zumindest Analysen der Amazon Web Services (AWS). Dabei geht es allerdings auf keinen Fall darum, den Programmierern Faulheit oder schlechte Arbeit zu unterstellen. Vielmehr wolle man mit der Untersuchung herausarbeiten, an welchen Stellen die Produktivität gesteigert werden kann, indem man den Arbeitsalltag verändert und etwa Aufgaben durch neue KI-Tools erledigen lässt.Der Großteil der Arbeitszeit geht nämlich für "langwierige, wenig differenzierende Aufgaben" drauf, wie AWS beschreibt. Dazu gehören das Einarbeiten in bestehende Codebasen, das Schreiben und Prüfen von Dokumentationen, Testläufe, Fehlerbehebungen, das Management von Deployments und das Finden sowie Beheben von Sicherheitslücken. Diese Aufgaben mindern die Produktivität und lassen wenig Raum für kreative oder innovative Ansätze.
AWS sieht in der künstlichen Intelligenz (KI) eine Möglichkeit, den Arbeitsalltag von Entwicklern zu erleichtern. Mit neuen Funktionen für das KI-gestützte Tool Amazon Q Developer will das Unternehmen den Softwareentwicklungsprozess effizienter gestalten. "Wir wissen, dass der traditionelle Softwareentwicklungszyklus verbessert werden kann", erklärte Jessica Feng, leitende Managerin von Amazon Q Developer, während der AWS-Konferenz Re:Invent. Das Tool soll Entwicklern helfen, Software zu entwerfen, zu testen, bereitzustellen und zu warten, wodurch "mehr Zeit für Kreativität und Innovation" entstehe.
KI soll helfen
Auch andere Technologiekonzerne wie Google setzen verstärkt auf KI in der Softwareentwicklung. Laut Alphabet-CEO Sundar Pichai wird bereits über ein Viertel des neuen Codes für Google-Produkte von KI generiert. Entwickler prüfen und akzeptieren diesen Code anschließend, was die Effizienz steigert.Die zunehmende Integration von KI wirft jedoch Fragen auf. Während einige befürchten, dass KI bestimmte Aufgaben und Jobs im Softwarebereich ersetzen könnte, argumentieren Experten, dass die Technologie Entwickler eher unterstützen als vollständig ablösen wird.
Zusammenfassung
- Amazon-Studie: Programmierer verbringen nur eine Stunde täglich mit Coding
- Großteil der Arbeitszeit geht für administrative Aufgaben drauf
- AWS sieht KI als Möglichkeit, den Entwickleralltag zu optimieren
- Amazon Q Developer soll Softwareentwicklungsprozess effizienter machen
- Auch Google setzt verstärkt auf KI-generierte Codes
- Experten: KI wird Entwickler unterstützen, nicht ersetzen
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