Einzigartig: Designer fertigen Uhr aus einem Eisen-Meteoriten
Bei Luxus-Uhren ist oft die Einzigartigkeit ein wichtiger Faktor. Das Design-Duo Toledano & Chan hat nun einen Zeitmesser konstruiert, den es so garantiert kein zweites Mal gibt. Er ist in ein Gehäuse eingefasst, das aus Meteoriten-Material geschnitten wurde.
"Meteoriten-Zifferblätter sind nicht ungewöhnlich", erklärte Toledano in einem Interview. "Aber ein komplettes Gehäuse aus Meteoriten zu fertigen, ist außergewöhnlich." Die Verarbeitung des Meteoriten stellte das Duo vor besondere Herausforderungen. Der hauptsächlich aus Eisen bestehende Muonionalusta-Meteorit benötigt eine spezielle Anti-Rost-Beschichtung.
(Bild: Toledano & Chan)
Doch gerade seine einzigartige Struktur, die sogenannten Widmanstätten-Muster, verleiht der Uhr ihren charakteristischen "außerirdischen" Look. Diese multidirektionalen Strukturen schimmern leicht und verleihen der Uhr eine betonähnliche, aber dennoch elegante Optik. Ergänzt wird das Design durch ein graues Armband aus Straußenleder, das einen Kontrast zur mineralischen Textur des Gehäuses bietet. Aufgrund der Natur des Materials wird jede Uhr ein Unikat sein.
Das erste Exemplar der B/1M wird bei der Auktion Time for Art in New York versteigert und auf einen Wert zwischen 8.000 und 16.000 Dollar geschätzt. Eine limitierte Serienproduktion ist geplant, wobei der Preis durch die hohen Materialkosten deutlich über dem einer ersten Variante aus normalem Stahl liegen dürfte, die für 4000 Dollar angeboten und in weniger als einer Stunde ausverkauft war.
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Besondere Struktur
Das Modell, genannt B/1M, wurde aus dem Muonionalusta-Meteoriten gefertigt, dessen erste Überreste 1906 im schwedischen Kitkiöjärvi entdeckt wurden. Seither wurden weitere Fragmente des Meteoriten in ganz Nordskandinavien gefunden. Während Meteoritenmaterial gelegentlich in Zifferblättern luxuriöser Uhren Verwendung findet, gingen der Künstler Phillip Toledano und der Uhrmacher Alfred Chan einen Schritt weiter: Ihre Uhr verwendet das extraterrestrische Material für das gesamte Gehäuse, einschließlich Zifferblatt und Befestigungselementen."Meteoriten-Zifferblätter sind nicht ungewöhnlich", erklärte Toledano in einem Interview. "Aber ein komplettes Gehäuse aus Meteoriten zu fertigen, ist außergewöhnlich." Die Verarbeitung des Meteoriten stellte das Duo vor besondere Herausforderungen. Der hauptsächlich aus Eisen bestehende Muonionalusta-Meteorit benötigt eine spezielle Anti-Rost-Beschichtung.
(Bild: Toledano & Chan)
Doch gerade seine einzigartige Struktur, die sogenannten Widmanstätten-Muster, verleiht der Uhr ihren charakteristischen "außerirdischen" Look. Diese multidirektionalen Strukturen schimmern leicht und verleihen der Uhr eine betonähnliche, aber dennoch elegante Optik. Ergänzt wird das Design durch ein graues Armband aus Straußenleder, das einen Kontrast zur mineralischen Textur des Gehäuses bietet. Aufgrund der Natur des Materials wird jede Uhr ein Unikat sein.
Brutalismus am Arm
Die Gestaltung der B/1M ist von der Brutalismus-Architektur inspiriert, insbesondere von den trapezförmigen Fenstern des Breuer Building in New York. Das Gebäude, entworfen von Marcel Breuer, besticht durch seine klaren, kantigen Formen, die sich in der asymmetrischen Geometrie der Uhr widerspiegeln. Zahlen oder Symbole sucht man auf dem Zifferblatt vergeblich - ein minimalistischer Ansatz, der dem Brutalismus treu bleibt.Das erste Exemplar der B/1M wird bei der Auktion Time for Art in New York versteigert und auf einen Wert zwischen 8.000 und 16.000 Dollar geschätzt. Eine limitierte Serienproduktion ist geplant, wobei der Preis durch die hohen Materialkosten deutlich über dem einer ersten Variante aus normalem Stahl liegen dürfte, die für 4000 Dollar angeboten und in weniger als einer Stunde ausverkauft war.
Zusammenfassung
- Designer-Duo kreiert einzigartige Uhr aus Muonionalusta-Meteoriten
- Gehäuse, Zifferblatt und Befestigungselemente aus extraterrestrischem Eisen
- Spezielle Anti-Rost-Beschichtung und Widmanstätten-Muster als Besonderheit
- Von Brutalismus inspiriertes Design mit minimalistischem Zifferblatt
- Erste Auktion in New York mit Schätzwert zwischen 8.000 und 16.000 Dollar
- Limitierte Serienproduktion geplant, deutlich teurer als Stahlvariante
- Jede Uhr ein Unikat aufgrund der einzigartigen Struktur des Materials
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