Apple TV+: Eigenproduktionen werden bald auch an Dritte lizenziert
Apples Streaming-Dienst TV+ wird immer wieder wegen seiner hochwertigen Eigenproduktionen gelobt. Für Interessenten, die nicht über ein Abo verfügen, besteht nun die Hoffnung, dass sie diese auch zu Gesicht bekommen - denn eine Lizenzierung an Dritte soll bald starten.
Wie die Managerin aus internen Quellen erfuhr, plant Apple, seine selbst produzierten Filme an Drittanbieter wie ausländische TV-Sender oder Plattformen für digitale Käufe und Verleih zu lizenzieren. Ziel dieser Maßnahme ist es, zusätzliche Einnahmen zu generieren und die Filme einem breiteren Publikum zugänglich zu machen, das bisher kein Abonnement für Apple TV+ besitzt.
Dabei sollen die selbst produzierten TV-Serien weiterhin ausschließlich auf Apple TV+ verfügbar bleiben. Man könnte also sagen, dass die Filme auch als Werbung dienen sollen, um letztlich mehr Nutzer zum Abschluss eines Abos zu bringen, wenn sie dann auch noch die Serien anschauen wollen.
Bereits in der Vergangenheit hat Apple begonnen, TV+ über Plattformen wie Amazon zu vertreiben, um die Reichweite zu erhöhen. Die Lizenzierung könnte nun einen weiteren Schritt darstellen, um das Potenzial der Inhalte besser auszuschöpfen.
Apple ist nicht allein mit dieser Idee: Auch andere große Player wie Warner Bros. Discovery, Paramount und Disney haben in den letzten Jahren die Zahl ihrer an Dritte verkauften Inhalte erhöht. Selbst Amazon, das wie Apple auf Exklusivität setzte, hat begonnen, Filme und Serien an andere Anbieter zu lizenzieren. Siehe auch:
- Apple TV+ plant Lizenzierung von Eigenproduktionen an Drittanbieter
- Maria Ines Rodriguez soll Lizenzierungsstrategie entwickeln
- Filme sollen an TV-Sender und digitale Plattformen lizenziert werden
- Serien bleiben exklusiv auf Apple TV+ verfügbar
- Ziel: Steigerung der Einnahmen und Erweiterung der Reichweite
- Bisher ist Apple TV+ trotz hoher Investitionen nicht profitabel
- Andere Streaming-Anbieter verfolgen ähnliche Strategien
Nicht alles wird verfügbar
Apple geht jetzt neue Wege, um die Einnahmen im Filmbereich zu steigern und die Reichweite seines Streaming-Dienstes Apple TV+ zu erhöhen. Das Unternehmen hat die erfahrene Managerin Maria Ines Rodriguez, die zuvor bei Disney und NBC Universal tätig war, eingestellt, um eine Strategie für die Lizenzierung von Originalinhalten zu entwickeln und umzusetzen, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg.Wie die Managerin aus internen Quellen erfuhr, plant Apple, seine selbst produzierten Filme an Drittanbieter wie ausländische TV-Sender oder Plattformen für digitale Käufe und Verleih zu lizenzieren. Ziel dieser Maßnahme ist es, zusätzliche Einnahmen zu generieren und die Filme einem breiteren Publikum zugänglich zu machen, das bisher kein Abonnement für Apple TV+ besitzt.
Dabei sollen die selbst produzierten TV-Serien weiterhin ausschließlich auf Apple TV+ verfügbar bleiben. Man könnte also sagen, dass die Filme auch als Werbung dienen sollen, um letztlich mehr Nutzer zum Abschluss eines Abos zu bringen, wenn sie dann auch noch die Serien anschauen wollen.
Mehr Einnahmen
Für das Apple-Management wird es schließlich zunehmend wichtiger, dass die eigene Streaming-Plattform mehr Einnahmen generiert. Denn obwohl der Streaming-Dienst Milliarden in die Produktion von Filmen und Serien investiert hat und Kritikerlob einheimsen konnte, bleibt der kommerzielle Erfolg bisher überschaubar. Apple TV+ hat sich bisher nicht als profitabel erwiesen, weshalb neue Ansätze wie diese Lizenzierungsstrategie ausprobiert werden.Bereits in der Vergangenheit hat Apple begonnen, TV+ über Plattformen wie Amazon zu vertreiben, um die Reichweite zu erhöhen. Die Lizenzierung könnte nun einen weiteren Schritt darstellen, um das Potenzial der Inhalte besser auszuschöpfen.
Apple ist nicht allein mit dieser Idee: Auch andere große Player wie Warner Bros. Discovery, Paramount und Disney haben in den letzten Jahren die Zahl ihrer an Dritte verkauften Inhalte erhöht. Selbst Amazon, das wie Apple auf Exklusivität setzte, hat begonnen, Filme und Serien an andere Anbieter zu lizenzieren. Siehe auch:
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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