Apple M4 Pro: Erste Benchmarks zeigen enormes Leistungspotenzial

Apples neuer M4 Pro Chip zeigt in ersten Benchmark-Tests deutliche Leistungssteigerungen seinen Vorgängern gegenüber. Der Prozessor übertrifft sogar den leistungsstärkeren M2 Ultra in einigen Disziplinen. Was steckt hinter diesem Leistungssprung?
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Gewaltige Leistung im kompakten Paket

Der neue Apple M4 Pro-Chip sorgt aktuell für Aufsehen in der Tech-Welt. Erste Benchmark-Ergebnisse des Prozessors, der in den kürzlich vorgestellten Mac Mini- und MacBook Pro-Modellen zum Einsatz kommt, zeigen deutliche Leistungssteigerungen gegenüber den Vorgängermodellen.

Der M4 Pro mit 14 CPU-Kernen (10 Performance- und 4 Effizienz-Kerne) erreicht im Geekbench 6-Test Werte zwischen 3600 und 3900 Punkten im Single-Core und 22.000 bis 22.600 Punkte im Multi-Core-Bereich. Damit übertrifft er nicht nur seinen direkten Vorgänger M3 Pro deutlich, sondern stellt sogar den deutlich größeren M2 Ultra-Chip in den Schatten. Apple Mac Mini (2024)Auszug aus dem Geekbench-Test des Apple M4 Pro-Chips

Leistungsvergleich mit Vorgängermodellen

Im Vergleich zum M3 Pro bedeutet dies eine Steigerung von etwa 25 Prozent bei der Single-Core- und 46 Prozent bei der Multi-Core-Leistung. Noch be­mer­kens­wer­ter ist der Vergleich zum M2 Ultra, der bislang in den High-End-Modellen Mac Studio und Mac Pro verbaut wurde. Der M4 Pro erreicht trotz weniger Kerne (14 vs. 24) eine leicht höhere Multi-Core-Leistung als der M2 Ultra.

Der M4 Pro taktet mit bis zu 4,51 GHz deutlich höher als sein Vorgänger M3 Pro mit 4,06 GHz. Dies erklärt einen Großteil des Leistungszuwachses, besonders im Single-Core Bereich. Die höhere Taktrate ist ein Resultat von Verbesserungen in der Chip-Architektur und dem Fertigungsprozess.


GPU-Leistung noch mit Fragezeichen

Während die CPU-Leistung des M4 Pro überzeugt, bleibt die Frage nach der Grafikleistung vorerst offen. Mit maximal 20 GPU-Kernen dürfte der M4 Pro zwar deutlich schneller als der M3 Pro sein, wird aber vermutlich nicht an die 76 GPU-Kerne des M2 Ultra heranreichen. Erste OpenCL Benchmark-Ergebnisse deuten auf eine Steigerung von 38 Prozent gegenüber dem M3 Pro hin.

Preis-Leistungs-Verhältnis im Fokus

Die hohe Leistung des M4 Pro könnte das Preis-Leistungs-Verhältnis von Apples Mac-Lineup deutlich verschieben. Ein Mac Mini mit M4 Pro ist ab 1649 Euro erhältlich und bietet damit eine ähnliche oder sogar höhere CPU-Leistung als ein Mac Studio mit M2 Ultra, der bei 4799 Euro startet.

Mit dem starken Auftritt des M4 Pro wächst die Spannung auf die Benchmark-technisch noch ausstehenden M4 Max und M4 Ultra Varianten. Wenn schon der M4 Pro solche Leistungssprünge zeigt, dürften die größeren Chips für neue Rekorde in Apples Produktpalette sorgen.

Was denkt ihr über Apples neuen M4 Pro Chip? Ist die Leis­tungs­stei­ge­rung für euch relevant oder seid ihr mit eurem aktuellen Mac noch zufrieden? Teilt eure Meinungen in den Kommentaren!
Zusammenfassung
  • M4 Pro übertrifft in Benchmarks Vorgänger und teilweise M2 Ultra
  • Single-Core-Leistung um 25 Prozent, Multi-Core um 46 Prozent gesteigert
  • Taktrate von 4,51 GHz erklärt großen Teil des Leistungszuwachses
  • GPU-Leistung um 38 Prozent höher als beim M3 Pro laut ersten Tests
  • Mac Mini mit M4 Pro bietet gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Spannung auf noch ausstehende M4 Max und M4 Ultra Varianten wächst
  • Leistungssprung könnte Apples Mac-Lineup neu positionieren

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