MS Virtual PC 2004 in der dt. Version verfügbar
Seit Anfang Mai ist Virtual PC 2004 nun auch in der deutschen Version
verfügbar. Virtual PC 2004 gestattet das Ausführen mehrerer Betriebssysteme auf
einem Rechner und bietet vor allem Unternehmenskunden eine kostensparende Lösung
für die Migration älterer Anwendungen auf Windows XP Professional. Damit laufen
auch alte Programme noch auf aktuellen Plattformen. Die Software beschleunigt
zudem Entwicklung, Test, Einsatz und Support von PC-Applikationen. Virtual PC
2004 basiert auf der Technik des Betriebssystem-Emulators von Connectix, die
Microsoft im Februar 2003 übernommen und weiterentwickelt hat. Nutzer von
Connectix Einzelplatzlizenzen können kostenlos auf Virtual PC 2004 upgraden.
In seiner ursprünglichen Version diente Virtual PC als Software für das
Ausführen von Windows-Programmen auf dem Macintosh. Jetzt bringt der Emulator
auf der Windows-Plattform weitere Betriebssysteme zum Laufen.
Microsoft hat Virtual PC seit dem Erwerb der Technologie von Connectix modifiziert und weiterentwickelt, damit es seinen Sicherheits- und Zuverlässigkeits-Standards genügt. "Für unsere Unternehmenskunden ist diese Emulations-Technologie zur Migration von Anwendungen sehr wichtig", sagt Armin Cremerius-Günther, Leiter Geschäftsbereich Windows Betriebssysteme bei der Microsoft Deutschland GmbH. "Virtual PC-Nutzer können damit von den Vorzügen des aktuellen Betriebssystems Windows XP profitieren und gleichzeitig ihre kritischen Anwendungen auf anderen Systemen ausführen."
Kostenersparnis durch mehrere Plattformen auf einem PC
Microsoft Virtual PC 2004 erhöht auch die Produktivität des technischen
Supports, da die Mitarbeiter schnell zwischen verschiedenen Betriebssystemen
wechseln, ohne sich jedes Mal ein- und auszuloggen. Entwickler testen und
debuggen damit ihre Programme unter verschiedenen Plattformen schnell und
kostensparend auf einem einzigen PC und konfigurieren die Anwendungen bei Bedarf
neu. Microsoft Virtual PC 2004 unterstützt in der neuen Version über die
grafische Benutzeroberfläche bis zu vier Netzwerk-Schnittstellen pro virtueller
Maschine. Da die Konfiguration der einzelnen Systeme auf XML-Dateien basiert,
können Entwickler diese einfacher auf einen anderen PC kopieren. Virtual PC 2004
unterstützt nun bis zu vier Gbyte Hauptspeicher. Dadurch ermöglicht das
Programm, mehrere Betriebssysteme gleichzeitig laufen zu lassen. Zudem steigt
deren Leistung mit größerem Speicherbedarf.
Bewährte Funktionen
Vom früheren Connectix-Produkt hat Microsoft unter anderem die Funktion
"Virtual Machine Additions" übernommen, die eine hohe Integration zwischen Host-
und Gast-Betriebssystem bietet. Dazu gehören die integrierte Maus, gemeinsame
Ordner, Drag & Drop oder Cut & Paste. Über "Undo Disks" können die
Benutzer alle Änderungen rückgängig machen, die sie während der Sitzung auf der
virtuellen Festplatte vorgenommen haben. Ebenfalls enthielt bereits das
ehemalige Virtual PC die Funktion "Differencing Disks", über die mehrere Nutzer
und virtuelle Systeme dieselbe virtuelle Festplatte gleichzeitig nutzen.
Microsoft Virtual PC 2004 bietet eine hohe Kompatibilität. Es kann die
meisten x86-Betriebssysteme ohne spezielle Treiber ausführen, darunter MS-DOS
6.22, Windows 95/98/ME, Windows NT/2000/XP und OS/2. Weitere Informationen gibt
es auf der Internetseite: http://www.microsoft.com/germany/virtualpc/
Virtual PC 2004 zum Ausprobieren
Eine deutsche Evaluationsversion ist verfügbar und kann unter http://microsoft.com/germany/virtualpc
heruntergeladen (ca. 20MB) werden. Diese Version läuft 45 Tage.
News-Quelle: Pressemeldung Microsoft
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