Apple bringt endlich mehr Arbeitsspeicher in seine Einsteiger-Modelle
Seit Jahren gibt es Kritik an der Praxis von Apple, seine Mac-Computer standardmäßig mit nur acht GB RAM anzubieten. In den Augen vieler Nutzer ist das zu wenig, um vernünftig arbeiten zu können. Apple blieb bis zuletzt stur. Jetzt zeichnet sich aber ein Umdenken in Cupertino ab.
Die Tatsache, dass Apple seine Funktionen mit künstlicher Intelligenz lokal auf den Geräten der Nutzer laufen lässt, scheint den Bedarf an RAM zu erhöhen. Und es wird wohl reagiert. Denn man testet in Cupertino gerade vier kommende Mac-Modelle mit M4-Chip. Die besitzen alle mindestens 16 GB Arbeitsspeicher, manche sogar 32 GB.
Wie es aussieht, könnte die breite Einführung von Apple Intelligence das Unternehmen also dazu zwingen, von seiner "acht-GB-RAM-sind-ausreichend"-Haltung abzuweichen. Ob das tatsächlich der Fall ist und was das für den Preis der kommenden Geräte bedeutet, wird sich schon recht bald zeigen. Denn die ersten Modelle der nächsten Mac-Generation werden schon im Oktober erwartet.
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Siehe auch:
- Apple bot Mac-Basis-Modelle jahrelang nur mit acht GB RAM an
- Viele Nutzer fanden acht GB nicht genug für effektives Arbeiten
- Apple behauptete, acht GB RAM seien durch effiziente Nutzung ausreichend
- Erste Anzeichen für Änderung: Apple-eigene KI-Funktion benötigt 16 GB RAM
- Neue Mac-Modelle mit mindestens 16 GB RAM werden momentan getestet
- Kommende Standard-Macs könnten mehr RAM aufgrund neuer KI-Funktionen haben
- Nächste Mac-Generation wird im Oktober erwartet
Kritik an geringem Arbeitsspeicher
Acht GB RAM-Speicher sind genug. Das zumindest behauptet Apple schon seit etlichen Jahren. Erst vor ein paar Monaten hatte man diese Aussage noch einmal erneuert. Durch die besonders effiziente Nutzung des Speichers seien Macs mit acht GB RAM gleichwertig zu PCs mit 16 GB RAM. Und so sind selbst Geräte, die den Namenszusatz "Pro" tragen, standardmäßig nur mit acht GB Arbeitsspeicher ausgestattet. Wollen Kunden mehr, müssen sie deutlich draufzahlen.Apple Intelligence zwingt wohl zum Umdenken
Im Juni gab es allerdings erste Anzeichen, dass sich an diesem Umstand bald etwas ändern könnte. Denn Apple hatte ganz offiziell die erste eigene Software-Funktion präsentiert, die mindestens 16 Gigabyte Speicher voraussetzt. Dabei handelte es sich um "Predictive Code Completion", eine KI-unterstützte Auto-Vervollständigung von Programm-Code, die Entwicklern die Arbeit erleichtern soll.Die Tatsache, dass Apple seine Funktionen mit künstlicher Intelligenz lokal auf den Geräten der Nutzer laufen lässt, scheint den Bedarf an RAM zu erhöhen. Und es wird wohl reagiert. Denn man testet in Cupertino gerade vier kommende Mac-Modelle mit M4-Chip. Die besitzen alle mindestens 16 GB Arbeitsspeicher, manche sogar 32 GB.
Neue Macs kommen schon bald
Bei den Modellen könnte es sich um die kommende MacBook-Generation handeln. Einiges spricht außerdem dafür, dass eines der Geräte der kommende Mac mini ist. Der soll nach einem umfassenden Design-Update der kleinste Mac aller Zeiten werden.Wie es aussieht, könnte die breite Einführung von Apple Intelligence das Unternehmen also dazu zwingen, von seiner "acht-GB-RAM-sind-ausreichend"-Haltung abzuweichen. Ob das tatsächlich der Fall ist und was das für den Preis der kommenden Geräte bedeutet, wird sich schon recht bald zeigen. Denn die ersten Modelle der nächsten Mac-Generation werden schon im Oktober erwartet.
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War Game Designer, bevor er Journalist wurde, und testet Spiele bis heute selbst. Sein Spektrum reicht von der FritzBox über Windows 11 und Apple bis zu Gaming.
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