Was kommt nach dem iPhone? - Roboter sollen Apples Zukunft sein
Bisher konnte Apple kein Produkt finden, das ähnliche wirtschaftliche Potenziale wie das iPhone bieten kann. Jetzt scheint man aber eine Idee zu haben: Roboter sollen den Konzern da voranbringen, wo es das Smartphone allein nicht mehr schafft.
Die Vision eines selbstfahrenden Autos, die Apple lange Zeit verfolgte, wurde kürzlich aufgegeben, doch das Projekt hat eine entscheidende Frage aufgeworfen: Was wäre möglich, wenn Apple-Produkte sich eigenständig bewegen könnten? Dieser Gedanke hat dazu geführt, dass das Unternehmen seit 2020 intensiv über die Nutzung von Robotik in seinen Produkten nachdenkt, berichtet Bloombergs Apple-Kenner Mark Gurman in seinem neuesten Newsletter.
Aktuell befinde sich Apple noch in der Anfangsphase dieser Entwicklung. Geplant ist zunächst ein Tischgerät mit dem Codenamen J595, das voraussichtlich zwischen 2026 und 2027 auf den Markt kommen könnte. Es handelt sich um eine Art großes, iPad-ähnliches Display, das auf einem roboterähnlichen Fuß montiert ist und über Kameras verfügt. In den folgenden Jahren könnten dann mobile Roboter und möglicherweise sogar humanoide Modelle entwickelt werden.
Mit diesen neuen Robotik-Produkten erhofft sich Apple, einige alltägliche Probleme seiner Kunden zu lösen. Ein zentraler Aspekt dabei ist, dass Geräte oft nur dann nützlich sind, wenn sie sich in Reichweite befinden. Doch was passiert, wenn man in der Küche steht und das Gerät im Büro liegt? Oder wenn man beim Kochen ein Videogespräch führen möchte, ohne das Gerät in der Hand zu halten? Ein Roboter, der sich selbstständig bewegt und die Kamera stets auf den Nutzer ausrichtet, könnte hier Abhilfe schaffen.
Die Robotik-Initiative wird von Kevin Lynch geleitet, Apples Technologie-Chef, der zuvor das mittlerweile eingestellte Autoprojekt betreute. Unterstützt wird er von Experten aus dem Bereich der KI und der Hardware-Entwicklung. Apple hat in jüngster Zeit verstärkt führende Robotik-Spezialisten, unter anderem vom Technion in Israel, rekrutiert.
Dennoch gibt es innerhalb des Unternehmens auch Skepsis. Obwohl die Möglichkeiten im Bereich der Robotik vielversprechend erscheinen, bleibt abzuwarten, ob Apple tatsächlich den Durchbruch schaffen kann. Der Markt für Robotik ist nach wie vor teuer und technisch anspruchsvoll, und es gibt Zweifel, ob die Verbraucher bereits für solche Technologien bereit sind. Aber wenn Apple es schafft, hier erfolgreich zu sein, könnte dies der nächste große Schritt für das Unternehmen sein.
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Kein vergleichbarer Erfolg
In den vergangenen Jahren gab es bei dem Unternehmen bereits diverse Versuche, eine ähnlich erfolgreiche Produktkategorie zu schaffen. Aber weder das iPad noch die neue VR-Brille können auch nur annähernd solche Umsätze generieren wie das Mobiltelefon, das über ein Jahrzehnt hinweg die überwiegenden Einnahmen in die Konzernkasse spülte.Die Vision eines selbstfahrenden Autos, die Apple lange Zeit verfolgte, wurde kürzlich aufgegeben, doch das Projekt hat eine entscheidende Frage aufgeworfen: Was wäre möglich, wenn Apple-Produkte sich eigenständig bewegen könnten? Dieser Gedanke hat dazu geführt, dass das Unternehmen seit 2020 intensiv über die Nutzung von Robotik in seinen Produkten nachdenkt, berichtet Bloombergs Apple-Kenner Mark Gurman in seinem neuesten Newsletter.
Aktuell befinde sich Apple noch in der Anfangsphase dieser Entwicklung. Geplant ist zunächst ein Tischgerät mit dem Codenamen J595, das voraussichtlich zwischen 2026 und 2027 auf den Markt kommen könnte. Es handelt sich um eine Art großes, iPad-ähnliches Display, das auf einem roboterähnlichen Fuß montiert ist und über Kameras verfügt. In den folgenden Jahren könnten dann mobile Roboter und möglicherweise sogar humanoide Modelle entwickelt werden.
Mit diesen neuen Robotik-Produkten erhofft sich Apple, einige alltägliche Probleme seiner Kunden zu lösen. Ein zentraler Aspekt dabei ist, dass Geräte oft nur dann nützlich sind, wenn sie sich in Reichweite befinden. Doch was passiert, wenn man in der Küche steht und das Gerät im Büro liegt? Oder wenn man beim Kochen ein Videogespräch führen möchte, ohne das Gerät in der Hand zu halten? Ein Roboter, der sich selbstständig bewegt und die Kamera stets auf den Nutzer ausrichtet, könnte hier Abhilfe schaffen.
Apple investiert viel
Die Fortschritte im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI) spielen bei diesen Überlegungen eine entscheidende Rolle. Apple könnte seine Expertise in der Sensorik, Hardware-Entwicklung und der Batterietechnologie nutzen, um solche intelligenten Roboter zu entwickeln. Die Möglichkeit, Räume präzise zu kartieren, könnte dabei ebenfalls von großem Vorteil sein.Die Robotik-Initiative wird von Kevin Lynch geleitet, Apples Technologie-Chef, der zuvor das mittlerweile eingestellte Autoprojekt betreute. Unterstützt wird er von Experten aus dem Bereich der KI und der Hardware-Entwicklung. Apple hat in jüngster Zeit verstärkt führende Robotik-Spezialisten, unter anderem vom Technion in Israel, rekrutiert.
Dennoch gibt es innerhalb des Unternehmens auch Skepsis. Obwohl die Möglichkeiten im Bereich der Robotik vielversprechend erscheinen, bleibt abzuwarten, ob Apple tatsächlich den Durchbruch schaffen kann. Der Markt für Robotik ist nach wie vor teuer und technisch anspruchsvoll, und es gibt Zweifel, ob die Verbraucher bereits für solche Technologien bereit sind. Aber wenn Apple es schafft, hier erfolgreich zu sein, könnte dies der nächste große Schritt für das Unternehmen sein.
Zusammenfassung
- Apple sucht nach einer neuen Produktkategorie neben dem iPhone
- Roboter könnten Apple in neue wirtschaftliche Höhen führen
- Erstes geplantes Produkt ist ein Tischgerät mit Codenamen J595
- Einsatz von Robotik soll alltägliche Probleme der Nutzer lösen
- KI und fortschrittliche Sensorik spielen eine Schlüsselrolle
- Projekt wird von Technologie-Chef Kevin Lynch geleitet
- Markt für Robotik ist teuer und technisch anspruchsvoll
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