Windows 11 24H2: AMD und Microsoft bereiten Performance-Patch vor
AMD arbeitet gemeinsam mit Microsoft an einem Performance-Patch für Windows 11-Nutzer. Das Update soll nicht nur die Leistung der neuesten Ryzen 9000-Serie steigern, sondern auch frühere Generationen verbessern, sodass mehr Nutzer profitieren.
Doch die anfängliche Euphorie verflog schnell: Eine Reihe unabhängige Tester sowie Tech-Medien äußerten Zweifel daran, ob die Leistungssteigerung der Ryzen 9000-Serie tatsächlich signifikant genug war, um ein Upgrade von den Zen 4-basierten Ryzen 7000-Prozessoren zu rechtfertigen.
Die Ergebnisse verschiedener Leistungstests unterstützten diese Skepsis, vorwiegend im Vergleich zwischen Windows 11 24H2 und Linux (Nobara). Letzteres zeigte sich in vielen Fällen, speziell bei Spielen und rechenintensiven Anwendungen, als die leistungsstärkere Plattform.
Es stellte sich heraus, dass die Probleme bei Windows möglicherweise auf mangelnde Optimierungen zurückzuführen waren. AMD bestätigte, dass genau dies der Fall war. Um die volle Leistung der Zen 5-Prozessoren zu entfalten, mussten Benutzer auf das versteckte Admin-Konto von Windows zugreifen - eine eher ungewöhnliche Maßnahme.
AMD versprach, an einer Lösung zu arbeiten. Jetzt gibt es weitere Details zu dem bevorstehenden Performance-Patch. Laut AMD ist Windows 11 24H2 in seinem aktuellen Zustand nicht in der Lage, die erweiterte Verzweigungsvorhersage voll auszuschöpfen. Für diejenigen, die mit dem Konzept nicht vertraut sind: Die Verzweigungsvorhersage in CPUs hilft, die Leistungseinbußen bei falschen Vorhersagen zu minimieren, was insbesondere bei Prozessoren mit vielen Pipelines von Bedeutung ist.
Obwohl Zen 5 den größten Leistungszuwachs erfahren wird, sollen auch ältere Zen-Generationen wie Zen 4 und Zen 3 von dem Update profitieren. AMD arbeitet dafür eng mit Microsoft zusammen, um die Änderungen als optionales Update bald für alle Windows 11-Nutzer zugänglich zu machen. Weitere Details zum kommenden Patch und den spezifischen Optimierungen findet man im offiziellen Blog-Post auf AMDs Website.
Siehe auch:
Windows 11 Performance-Update
Als der Prozessor-Hersteller AMD seine neuesten Desktop-Prozessoren der Ryzen 9000-Serie mit der Zen 5-Architektur vorstellte, versprach das Unternehmen eine beeindruckende Steigerung der IPC (Instructions per Cycle) um 16 Prozent. Das galt dann auch als große Sache - insbesondere, da Konkurrent Intel derzeit mit Stabilitätsproblemen bei seinen CPUs zu kämpfen hat.Doch die anfängliche Euphorie verflog schnell: Eine Reihe unabhängige Tester sowie Tech-Medien äußerten Zweifel daran, ob die Leistungssteigerung der Ryzen 9000-Serie tatsächlich signifikant genug war, um ein Upgrade von den Zen 4-basierten Ryzen 7000-Prozessoren zu rechtfertigen.
Die Ergebnisse verschiedener Leistungstests unterstützten diese Skepsis, vorwiegend im Vergleich zwischen Windows 11 24H2 und Linux (Nobara). Letzteres zeigte sich in vielen Fällen, speziell bei Spielen und rechenintensiven Anwendungen, als die leistungsstärkere Plattform.
Es stellte sich heraus, dass die Probleme bei Windows möglicherweise auf mangelnde Optimierungen zurückzuführen waren. AMD bestätigte, dass genau dies der Fall war. Um die volle Leistung der Zen 5-Prozessoren zu entfalten, mussten Benutzer auf das versteckte Admin-Konto von Windows zugreifen - eine eher ungewöhnliche Maßnahme.
AMD versprach, an einer Lösung zu arbeiten. Jetzt gibt es weitere Details zu dem bevorstehenden Performance-Patch. Laut AMD ist Windows 11 24H2 in seinem aktuellen Zustand nicht in der Lage, die erweiterte Verzweigungsvorhersage voll auszuschöpfen. Für diejenigen, die mit dem Konzept nicht vertraut sind: Die Verzweigungsvorhersage in CPUs hilft, die Leistungseinbußen bei falschen Vorhersagen zu minimieren, was insbesondere bei Prozessoren mit vielen Pipelines von Bedeutung ist.
Die 'Zen 5'-Architektur verfügt über verbesserte Zweigvorhersagekapazitäten im Vergleich zu früheren Zen-Generationen. Unsere automatisierten Tests wurden im Admin-Modus ausgeführt, was Optimierungen des Verzweigungsvorhersage-Codes widerspiegelte, die in der von den Testern verwendeten Windows-Version nicht vorhanden waren.Das Unternehmen hat angekündigt, dass der optimierte Code für die Verzweigungsvorhersage in der Vorschau von Windows 11, Version 24H2, verfügbar sein wird. Benutzer können diesen Patch über das Windows Insider-Programm (Release Preview Channel - Build 26100) testen.
Obwohl Zen 5 den größten Leistungszuwachs erfahren wird, sollen auch ältere Zen-Generationen wie Zen 4 und Zen 3 von dem Update profitieren. AMD arbeitet dafür eng mit Microsoft zusammen, um die Änderungen als optionales Update bald für alle Windows 11-Nutzer zugänglich zu machen. Weitere Details zum kommenden Patch und den spezifischen Optimierungen findet man im offiziellen Blog-Post auf AMDs Website.
Zusammenfassung
- AMD und Microsoft entwickeln Performance-Patch für Windows 11
- Update zielt auf Ryzen 9000 und ältere Generationen
- Zen 5-Architektur bietet 16 Prozent mehr IPC-Leistung
- Zweifel an signifikanten Leistungsunterschieden zu Zen 4
- Windows 11 24H2 nutzt Zen 5-Fähigkeiten bisher nicht voll aus
- Patch verbessert Verzweigungsvorhersage für Zen 5 und ältere
- Patch-Test über Windows Insider-Programm möglich
Siehe auch:
- Windows-Installationen sicherer: Neues Defender-Update verfügbar
- Sandbox-Problem gelöst: Windows 11 Insider-Update steht bereit
- Windows 11-Update behebt endlich Probleme mit dem Explorer
- Microsoft startet neues Zuverlässigkeits-Update für Windows 10/11
- Microsoft wirbt nach Update in Windows vollflächig für OneDrive
Thema:
Beliebt im Preisvergleich
- CPUs:
Videos zum Thema AMD Ryzen
- Klein und vielseitig: Die besten Mini-PCs des ersten Halbjahres
- NiPoGi E3B: Mini-PC mit ungewöhnlichem Prozessor für Office & Co.
- Acemagic AX18 Pro: Notebook mit riesigem 18,5-Zoll-Display im Test
- Geekom A9 Max 2026: Starker Mini-PC für Gaming und Alltag im Test
- Geekom A5 Pro: Mini-PC lässt sich ziemlich einfach aufrüsten
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- The Witcher: CD Projekt plant angeblich neues Multiplayer-Spiel
- Forscher bauen aus alten Handys erstaunlich leistungsstarke Server
- Xbox-Exodus: Chef von Microsofts Spielestudios geht
- Galaxy A27: Samsung leakt sein neues Jedermann-Smartphone selbst
- Spiele als Dauerwerbesendung: EA plant Reklame 'direkt im Gameplay'
- Nutzen umstritten, UK bannt dennoch Social Media für Unter-16-Jährige
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen