Co-CEO Ted Sarandos: Netflix hat die Welt "sicherer gemacht"
Netflix ist und bleibt der wichtigste Streamingdienst der Welt und ist in nahezu jedem Land verfügbar. Inhalte bezieht man mittlerweile aus allen Ecken des Globus und Co-CEO Ted Sarandos meint, dass das ein wichtiger Beitrag zur Völkerverständigung sei.
In der freien Netflix-Welt bekommt man hingegen ein zunehmend internationales Angebot, dabei haben auch nicht US-amerikanische Produktionen das Zeug zum Megahit - das deutsche Dark und das südkoreanische Squid Game sind dafür gute Beispiele.
Das ist auch ein Punkt, den Ted Sarandos, der neben Greg Peters als Co-CEO fungiert, in einem Gespräch mit Hard Fork, dem Tech-Podcast der New York Times, angesprochen hat. Laut dem Manager sei Streaming mehr als nur Unterhaltung und "nicht nur großartig für die Kultur, sondern ich glaube auch, dass es auf eine seltsame Art und Weise die Welt sicherer macht".
Mitverantwortlich seien dafür auch die Algorithmen von Netflix, so der Co-CEO. So habe die Serie "Rentierbaby" ursprünglich ein britisches Publikum angezogen, dort schalteten aber so viele ein, dass die Produktion weltweit gepusht wurde - und zum globalen Hit wurde: "Wenn etwas in einem Land so groß wird, ist es wahrscheinlich, dass es auch außerhalb dieses Landes ein großes Publikum hat."
Siehe auch:
Netflix ist - fast - überall zu sehen
Netflix hat derzeit rund 270 Millionen zahlender Abonnenten, diese kommen aus mehr als 190 Ländern auf der Welt. Derzeit ist der Streamingdienst in fünf Ländern bzw. Regionen nicht erreichbar: China, Russland, der besetzten Krim, Nordkorea und Syrien. In diesen Ländern handelt es sich einerseits um Kriegsschauplätze bzw. -parteien, im Fall der beiden kommunistischen Staaten hängt das vor allem mit Zensur und wirtschaftlichen Restriktionen zusammen.In der freien Netflix-Welt bekommt man hingegen ein zunehmend internationales Angebot, dabei haben auch nicht US-amerikanische Produktionen das Zeug zum Megahit - das deutsche Dark und das südkoreanische Squid Game sind dafür gute Beispiele.
Das ist auch ein Punkt, den Ted Sarandos, der neben Greg Peters als Co-CEO fungiert, in einem Gespräch mit Hard Fork, dem Tech-Podcast der New York Times, angesprochen hat. Laut dem Manager sei Streaming mehr als nur Unterhaltung und "nicht nur großartig für die Kultur, sondern ich glaube auch, dass es auf eine seltsame Art und Weise die Welt sicherer macht".
"Geschichten machen die Welt klein"
Sarandos begründet dies mit dem Umstand, dass Serien und Filme aus anderen Ländern uns anderen Kulturen näherbringen. Als Beispiel nannte er den Oscar-Gewinner von 2011 "Nader und Simin - Eine Trennung". Der Film erzählt von einem Paar aus dem Iran, das gezwungen ist, sich für die Aussicht auf ein besseres Leben zu trennen. Der Film mache laut Sarandos bewusst, "wie viel wir auf der ganzen Welt miteinander gemeinsam haben. Geschichten machen die Welt zu einem kleineren, sichereren Ort."Mitverantwortlich seien dafür auch die Algorithmen von Netflix, so der Co-CEO. So habe die Serie "Rentierbaby" ursprünglich ein britisches Publikum angezogen, dort schalteten aber so viele ein, dass die Produktion weltweit gepusht wurde - und zum globalen Hit wurde: "Wenn etwas in einem Land so groß wird, ist es wahrscheinlich, dass es auch außerhalb dieses Landes ein großes Publikum hat."
Zusammenfassung
- Netflix ist der führende Streamingdienst weltweit
- Verfügbar in fast jedem Land außer China, Russland, Krim, Nordkorea und Syrien
- Hat 270 Millionen zahlende Abonnenten aus über 190 Ländern
- Bietet ein zunehmend internationales Programmangebot an
- Nicht-US-amerikanische Produktionen wie Dark und Squid Game sind Hits
- Co-CEO Ted Sarandos sieht Streaming als Beitrag zur Völkerverständigung
- Netflix-Algorithmen fördern internationale Hits, wie das Beispiel Rentierbaby zeigt
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