Netflix will auf YouTube machen und erwägt kostenlose Werbeversion
Viele Jahre lang hat sich Netflix dagegen gewehrt, seine Inhalte auch in einer Werbeversion anzubieten. Doch mittlerweile ist man damit erfolgreich und erwägt nun offenbar den nächsten Schritt, nämlich einen kostenlosen Ableger - mit natürlich deutlich mehr Reklame.
Also sieht sich der Streamer an, wie man Kunden gewinnen kann, die bisher nicht erreichbar waren. Wie Lucas Shaw, in seinem Newsletter Screentime, auf Bloomberg schreibt, erwägt Netflix dieser Tage einen vollständig kostenlosen Dienst. Dieser wird für einige europäische und asiatische Märkte in Betracht gezogen.
Konkret zielen diese Überlegungen auf große Märkte, in denen kostenlose und werbefinanzierte Fernsehsender beliebt sind. Shaw nennt hier explizit Länder wie Deutschland und Japan. Es wäre nicht das erste Mal, dass Netflix ein vollständig freies Angebot mit Werbung testet: Im vergangenen Jahr probierte man es damit in Kenia, gab das Projekt aber relativ schnell wieder auf.
In den USA wird es eine solche, an YouTube erinnernde Schiene nicht geben, laut Bloomberg liegt das daran, dass man in seiner Heimat die Mehrheit der potenziellen Kundenbasis erreicht hat. Man kann derzeit allerdings insgesamt nicht von Plänen sprechen, eher von (internen) Gesprächen, allzu konkret ist das also aktuell nicht.
Siehe auch:
Dritte Art von Netflix-Zugang ist angedacht
Netflix hat Streaming-Abos im Videobereich populär gemacht und ist heute der mit Abstand größte Dienst seiner Art. Doch man ist zuletzt an Grenzen des Wachstums gestoßen. Denn einerseits wird das reguläre Abo immer teurer, anderseits ist aber wohl auch die Anzahl der Menschen begrenzt, die bereit sind, zu bezahlen und gleichzeitig Werbung zu sehen.Also sieht sich der Streamer an, wie man Kunden gewinnen kann, die bisher nicht erreichbar waren. Wie Lucas Shaw, in seinem Newsletter Screentime, auf Bloomberg schreibt, erwägt Netflix dieser Tage einen vollständig kostenlosen Dienst. Dieser wird für einige europäische und asiatische Märkte in Betracht gezogen.
Konkret zielen diese Überlegungen auf große Märkte, in denen kostenlose und werbefinanzierte Fernsehsender beliebt sind. Shaw nennt hier explizit Länder wie Deutschland und Japan. Es wäre nicht das erste Mal, dass Netflix ein vollständig freies Angebot mit Werbung testet: Im vergangenen Jahr probierte man es damit in Kenia, gab das Projekt aber relativ schnell wieder auf.
In den USA wird es eine solche, an YouTube erinnernde Schiene nicht geben, laut Bloomberg liegt das daran, dass man in seiner Heimat die Mehrheit der potenziellen Kundenbasis erreicht hat. Man kann derzeit allerdings insgesamt nicht von Plänen sprechen, eher von (internen) Gesprächen, allzu konkret ist das also aktuell nicht.
Auch für Werbewirtschaft
Kundengewinnung wäre hier auch nicht das einzige Ziel: Denn auch wenn es darum geht, neue Zielgruppen für Netflix zu gewinnen, für das Unternehmen spielt auch eine Rolle, sich für die Werbeindustrie interessanter zu machen - und die Anzahl der Partner, aber vor allem die Preise erhöht.Siehe auch:
Thema:
Netflixs Aktienkurs
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