Lachnummer Google: Skurrile KI-Antworten sorgen weiter für Empörung

Der Spott über die Google-Suche mit KI-Zusammenfassungen wird lauter. Nachdem unappetitliche Tipps zu einer Kleber-Pizza die Runde gemacht hatten, teilen Nutzer immer mehr absurde Antworten. Die reichen von Rauchempfehlung für Schwangere bis zum Mord.
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Die Google KI dreht völlig frei

Auch wenn man die Suche als "Experiment" markiert, Google hat seine KI-Suche offensichtlich deutlich zu früh für normale Nutzer freigegeben. Die Zusammenfassungen, die die Suchmaschine zusammenstellt, enthalten lustige und absurde, aber manchmal auch einfach gefährliche Inhalte - wir hatten über ein Pizza-Rezept mit Kleber berichtet. Google muss jetzt manuell aufräumen, in der Zwischenzeit werden Nutzer aber nicht müde, ihre kuriosen Antworten im Netz zu teilen.

Eine Kategorie, in der die Google-Suche mit KI-Support gefährlich falsche Antworten liefert, sind Gesundheits-Tipps. Hier wird Google zum Verhängnis, dass man offensichtlich scherzhafte oder schlicht falsche Antworten im Trainingsmaterial nicht erkannt und entsprechend gewichtet hat.

Google-Suche mit KI: Kuriose und gefährliche AntwortenGoogle-Suche mit KI: Kuriose und gefährliche AntwortenGoogle-Suche mit KI: Kuriose und gefährliche AntwortenGoogle-Suche mit KI: Kuriose und gefährliche Antworten
Google-Suche mit KI: Kuriose und gefährliche AntwortenGoogle-Suche mit KI: Kuriose und gefährliche AntwortenGoogle-Suche mit KI: Kuriose und gefährliche AntwortenGoogle-Suche mit KI: Kuriose und gefährliche Antworten

So empfiehlt die KI, das Immunsystem mit regelmäßigem Anilingus zu stärken. Über Kakerlaken in Geschlechtsteilen müsse man sich keine Sorge machen. Wie steht es um das Rauchen während der Schwangerschaft? Die Google-KI fast fröhlich zusammen, dass Ärzte Schwangeren 2-3 Zigaretten am Tag empfehlen. Probleme mit Wutmanagement? Dann kann laut Google-KI "Mord" die ultimative Lösung sein - hier solle man sich "am besten" ein Opfer suchen, das nicht sonderlich vermisst wird, "etwa Obdachlose".

Viele dieser Ergebnisse werden durch entsprechend kuriose Fragen ausgelöst, doch auch bei ganz normalen Anfragen macht die Google-Suche aktuell grobe Fehler. Die Frage nach der Größe bekannter Persönlichkeiten wird gerne einmal mit hunderten Metern beantwortet, das Jahr 1919 liegt nur 20 Jahre zurück - zu solchen und ähnlichen Antworten finden sich unzählige Hinweise von Nutzern im Netz. Großen Spott löst im Netz auch eine ausführliche Liste der schwulen Mario-Kart-Charakter aus.

Trainingsdaten zum Verhängnis

Das Prinzip hinter den teilweise haarsträubenden Antworten der Google KI scheint klar und lässt sich oft auf konkrete Forenbeiträge zurückführen. Das Unternehmen hat schwierige Trainingsdaten wie Reddit offenbar ohne entsprechend robuste Markierung für das Training genutzt und auch im Nachhinein zu wenig mit menschlichem Input an der Qualität der Antworten gefeilt.

Nutzer können die KI mit entsprechender Fragestellung so unkompliziert zum "halluzinieren" bringen oder dazu bewegen, falsche Verbindungen zwischen Themengebieten herzustellen. Der Druck bei Google aufzuholen scheint so groß, dass man das "Produkt" trotzdem so auf seine Nutzer loslässt.

Zusammenfassung
  • Spott über die neue Google-Suche mit KI-Zusammenfassungen wird lauter
  • Nutzer teilen immer absurdere und gefährliche Antworten der KI-Suche
  • KI liefert gefährlich falsche Antworten, besonders bei Gesundheits-Tipps
  • Auch Rauchen während der Schwangerschaft wird von der KI fröhlich empfohlen
  • Nutzer können die KI leicht zum Halluzinieren oder falschen Verbindungen bringen

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