Apple will iPhone-Produktion stark automatisieren - 50% weniger Jobs
Apple arbeitet laut einem neuen Medienbericht daran, mindestens die Hälfte der Mitarbeiter seiner Produktionspartner für das iPhone schnell überflüssig zu machen. Damit will der Konzern langfristig Kosten sparen, aber auch seine Anfälligkeit für geopolitische Konflikte reduzieren.
Laut dem Bericht fiel die Entscheidung, die Automatisierung der Produktion von Apple-Produkten und die des iPhones im Speziellen weiter voranzutreiben, nachdem es im November 2022 zu gewaltsamen Protesten der Mitarbeiter eines Vertragsfertigers von Apple in Indien gekommen war. Apple versucht nun unter anderem, die Fertigungspartner dazu zu bringen, neue Anlagen für die automatisierte Fertigung zu beschaffen, statt weiter auf die Beschäftigung einer Vielzahl billiger Arbeitskräfte zu setzen.
Es gebe bereits einen großen Teil der iPhone-Fertigung, der aufgrund der verstärkten Bemühungen von Apple automatisiert wurde. Aktuell soll bei manchen Prozessen bereits eine Reduktion der Mitarbeiterzahl um bis zu 30 Prozent erfolgt sein, weil Maschinen einen Teil der Aufgaben übernehmen, die zuvor von Menschen erledigt wurden. Ziel der Änderungen sei unter anderem, dass Apple so tausende Stellen bei den Vertragsfertigern überflüssig machen will, um nicht mehr von der Verfügbarkeit günstiger Arbeitskräfte abhängig zu sein.
Apple hatte angeblich mehrere Startup-Firmen übernommen, um die Automatisierung in der Fertigung voranzutreiben. Dazu gehören unter anderem die Firmen DarwinAI und Drishti, die sich darauf spezialisiert haben, künstliche Intelligenz zur Optimierung von Fertigungsprozessen zu nutzen.
Ganz problemlos scheint die Einführung neuer, automatisierter Fertigungsschritte nicht zu laufen. So habe man zwar vorgehabt, beim iPhone 16 unter anderem die Installation von Tasten und anderen Komponenten durch Roboter vornehmen zu lassen. Dieser Plan sei dann aber über den Haufen geworfen worden, weil es eine zu hohe Zahl an Defekten gab, so die Aussagen.
Siehe auch:
Mehr Maschinen, weniger Menschen
Wie das US-Magazin The Information von verschiedenen Quellen aus dem Umfeld von Apple erfahren haben will, hat der US-Computerkonzern seit einiger Zeit Projekte wieder aufgenommen, die das Ziel haben, die Zahl der für den Bau des iPhones nötigen Mitarbeiter mindestens zu halbieren. Entsprechende Pläne hatte man zuvor eigentlich wegen zu hoher Vorabkosten auf Eis gelegt.Laut dem Bericht fiel die Entscheidung, die Automatisierung der Produktion von Apple-Produkten und die des iPhones im Speziellen weiter voranzutreiben, nachdem es im November 2022 zu gewaltsamen Protesten der Mitarbeiter eines Vertragsfertigers von Apple in Indien gekommen war. Apple versucht nun unter anderem, die Fertigungspartner dazu zu bringen, neue Anlagen für die automatisierte Fertigung zu beschaffen, statt weiter auf die Beschäftigung einer Vielzahl billiger Arbeitskräfte zu setzen.
Apple erzielt bereits erste Erfolge
Ziel soll es sein, die Zahl der Mitarbeiter in der Endfertigung des iPhones innerhalb der nächsten paar Jahre um bis zu 50 Prozent zu senken. Eine entsprechende Anweisung soll von Sabih Khan ausgegeben worden sein, der bei Apple als Senior Vice President of Operations das Tagesgeschäft leitet und unter anderem für die Fertigung verantwortlich ist. Erste Erfolge soll es durch diese Strategie bereits geben: so sank die Zahl der Mitarbeiter, für die Apple in seinem Jahresbericht zuletzt angab, die Einhaltung der Arbeitszeitvorgaben zu überwachen, im Vergleich zwischen den Jahren 2022 und 2023 von 1,6 auf nun nur noch 1,4 Millionen Menschen.Es gebe bereits einen großen Teil der iPhone-Fertigung, der aufgrund der verstärkten Bemühungen von Apple automatisiert wurde. Aktuell soll bei manchen Prozessen bereits eine Reduktion der Mitarbeiterzahl um bis zu 30 Prozent erfolgt sein, weil Maschinen einen Teil der Aufgaben übernehmen, die zuvor von Menschen erledigt wurden. Ziel der Änderungen sei unter anderem, dass Apple so tausende Stellen bei den Vertragsfertigern überflüssig machen will, um nicht mehr von der Verfügbarkeit günstiger Arbeitskräfte abhängig zu sein.
Apple hatte angeblich mehrere Startup-Firmen übernommen, um die Automatisierung in der Fertigung voranzutreiben. Dazu gehören unter anderem die Firmen DarwinAI und Drishti, die sich darauf spezialisiert haben, künstliche Intelligenz zur Optimierung von Fertigungsprozessen zu nutzen.
Ganz problemlos scheint die Einführung neuer, automatisierter Fertigungsschritte nicht zu laufen. So habe man zwar vorgehabt, beim iPhone 16 unter anderem die Installation von Tasten und anderen Komponenten durch Roboter vornehmen zu lassen. Dieser Plan sei dann aber über den Haufen geworfen worden, weil es eine zu hohe Zahl an Defekten gab, so die Aussagen.
Zusammenfassung
- Apple plant, die Hälfte der Mitarbeiter in der iPhone-Produktion zu ersetzen
- Ziel ist, langfristig Kosten zu sparen und geopolitische Risiken zu minimieren
- Automatisierungsprojekte wurden nach gewaltsamen Protesten in Indien reaktiviert
- Fertigungspartner sollen neue Anlagen für automatisierte Produktion anschaffen
- Sabih Khan gab die Anweisung, die Mitarbeiterzahl in der Endfertigung zu senken
- Mitarbeiterzahl bei Fertigern sank von 1,6 Millionen 2022 auf 1,4 Millionen 2023
- Apple übernahm Startups wie DarwinAI und Drishti zur Fertigungsautomatisierung
Siehe auch:
- iPhone 14: Apple warnt vor Lieferengpass wegen Produktionsproblem
- Produktion auf Kurs: Apple iPhone SE 3 soll bis März 2022 erscheinen
- Apple bremst iPad-Produktion, steckt Chips lieber in das iPhone 13
- iPhone 13: Apple schlittert in Chipkrise, muss Produktion zurückfahren
- iPhone 13 auf Kurs: Produktion der Apple A15 Bionic-Chips gestartet
Thema:
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