Wie Lego: HP arbeitet an randlosen Displays zum Zusammenstecken
Die Entwicklung bei MicroLED-Panels soll es ermöglichen, wirklich randlose Displays zu konstruieren. HP will dies nutzen, um Module anzubieten, die von Nutzern je nach Bedarf wie Lego-Steine zu größeren Bildschirmen zusammengesteckt werden können.
Den HP-Entwicklern schweben dabei im Grundsatz zwei verschiedene Module vor: Ein herkömmliches, flaches Display, das mit Ständern ausgestattet die meiste Fläche bereitstellt. Und ein gebogenes Zusatzelement, mit dem sich auf einem Arbeitsplatz auch Monitore zusammenbauen lassen, die wie die bekannten Curved-Modelle um den Nutzer herum verlaufen.
Mögliche Monitor-Kombinationen aus Steckmodulen
Grundsätzlich wäre es so nicht nur möglich, rechteckige Monitore zusammenzusetzen - es könnten auch etwas gewagtere Formen zum Einsatz gebracht werden. Hier wäre es dann aber wohl nötig, dass passende Treiber-Software dafür sorgt, dass auch die GUI des Betriebssystems so gesteuert wird, dass diese nicht weiterhin von einer gleichförmigen Fläche ausgeht und Inhalte dann in Bereichen verschwinden, die überhaupt nicht von einem Panel abgedeckt sind.
Aktuell ist aber ohnehin bislang nicht absehbar, wann und in welcher Form ein solches Monitor-Konzept tatsächlich auf den Markt kommen könnte. Ähnlich sieht es bei Samsungs The Link aus, das ebenfalls randlose Displays über Pogo-Pins verbinden will. Einen Markt für solche Systeme dürfte es aber auf jeden Fall geben, wenn man die teils gewagten Display-Setups bedenkt, die sich heute auf so manchem Schreibtisch finden lassen.
Monitore in den Angeboten der Woche bei nbb.com:
Siehe auch:
Mehrere Formen möglich
In einem jüngst veröffentlichten Paper beschreiben die Entwickler des Unternehmens eine Reihe von Optionen, wie sich entsprechende Module zusammenfügen lassen. Eines von ihnen würde dabei jeweils als Host dienen, der mit dem PC verbunden ist. An diesen lassen sich dann mit einer Kombination aus Magneten und mechanischen Verbindungen weitere Teile anschließen.Den HP-Entwicklern schweben dabei im Grundsatz zwei verschiedene Module vor: Ein herkömmliches, flaches Display, das mit Ständern ausgestattet die meiste Fläche bereitstellt. Und ein gebogenes Zusatzelement, mit dem sich auf einem Arbeitsplatz auch Monitore zusammenbauen lassen, die wie die bekannten Curved-Modelle um den Nutzer herum verlaufen.
Mögliche Monitor-Kombinationen aus Steckmodulen
Grundsätzlich wäre es so nicht nur möglich, rechteckige Monitore zusammenzusetzen - es könnten auch etwas gewagtere Formen zum Einsatz gebracht werden. Hier wäre es dann aber wohl nötig, dass passende Treiber-Software dafür sorgt, dass auch die GUI des Betriebssystems so gesteuert wird, dass diese nicht weiterhin von einer gleichförmigen Fläche ausgeht und Inhalte dann in Bereichen verschwinden, die überhaupt nicht von einem Panel abgedeckt sind.
Nicht ohne Lücken
Allerdings räumen die HP-Ingenieure ein, dass auf diese Weise natürlich kein richtig durchgängiges Display entstehen würde. Durch den Wegfall des Rahmens ist die Unterbrechung zwar nicht groß, aber es gibt trotzdem Lücken oder Linien zwischen den einzelnen Modulen - eine Konstruktion, bei der wirklich Pixel an Pixel andockt, ist praktisch nicht machbar - damit könnte man aber wahrscheinlich leben.Aktuell ist aber ohnehin bislang nicht absehbar, wann und in welcher Form ein solches Monitor-Konzept tatsächlich auf den Markt kommen könnte. Ähnlich sieht es bei Samsungs The Link aus, das ebenfalls randlose Displays über Pogo-Pins verbinden will. Einen Markt für solche Systeme dürfte es aber auf jeden Fall geben, wenn man die teils gewagten Display-Setups bedenkt, die sich heute auf so manchem Schreibtisch finden lassen.
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Zusammenfassung
- MicroLED-Panels ermöglichen wirklich randlose Displays
- HP plant Monitor-Module, die wie Lego-Steine verbunden werden
- Ein Modul dient als Host, weitere werden per Magneten angeschlossen
- Zwei Module: flaches Display und gebogenes Zusatzelement
- Auch gewagtere Formen von Monitoren sind möglich
- Treiber-Software muss GUI an unterschiedliche Formen anpassen
- Lücken zwischen Modulen bleiben, Pixel-an-Pixel-Konstruktion unmöglich
- Marktstart und Form des Monitor-Konzepts noch unklar
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